Djibril Sow zeigte gegen Dortmund seine beste Leistung im SGE-Trikot.

Djibril Sow scheint bei der Frankfurter Eintracht angekommen. Nachdem sich der Neuzugang in der Vorbereitung verletzte und daher auch den Saisonstart verpasste, spielte er sich zuletzt in die Startformation der Hessen. Nachdem der Schweizer vor allem bei seinem Debüt gegen den FC Augsburg und auch anschließend gegen den FC Arsenal eher schwächere Leistungen zeigte, spielte er gegen Borussia Dortmund zum ersten Mal stark auf und bereitete auch den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch André Silva vor.

Im Interview mit „Eintracht TV“ betonte der 22-Jährige, dass er durchaus noch Verbesserungspotenzial habe, er jedoch Mut aus der Dortmund-Leistung ziehe: „Nach meiner zweimonatigen Verletzungspause hätte ich mir gewünscht, dass es noch schneller geht, aber das braucht seine Zeit. Ich konnte gestern meine volle Leistung noch nicht abrufen, aber ich bin optimistisch und betrachte Spiel für Spiel.“

Schlussphase bringt Selbstvertrauen

Gut gefiel dem zentralen Mittelfeldmann vor allem, wie sich die Mannschaft im Laufe der Partie ins Spiel zurückkämpfte. „Man hat gesehen, welche Qualitäten Dortmund besitzt. Zu Beginn hatten wir Schwierigkeiten, wir sind schwer in die Zweikämpfe gekommen und hatten wenige Abschlüsse. Gegen Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir wieder zu unserem bissigen Spiel gefunden, das uns ausmacht“, so Sow. Dass sich die Hessen vor allem in den ersten Minuten oder der gesamten ersten Halbzeit schwer tue, liege auch an den vielen Neuzugängen, die zum Teil erst kurz vor der Saison zur Mannschaft gestoßen seien: „Wir haben viele neue Spieler, gestern sind davon vier Stück gestartet, ich denke es braucht seine Zeit, bis sich das Gefüge findet. Aber wir tun gut daran, am Freitag gleich von Anfang an konzentriert im Spiel zu sein.“

Union-Auswärtsspiel als nächstes Highlight

Denn das harte Programm der SGE geht direkt weiter, bereits am Freitag wartet mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin die nächste Partie auf dem Plan. Obwohl die SGE nun recht wenig Vorbereitungszeit auf das Spiel beim Aufsteiger hat, ist die Zielsetzung für Sow klar: „Am Freitag steht ein schweres Spiel in Berlin an, bei dem wir unbedingt drei Punkte holen wollen. Ich denke, dass es der Mannschaft guttut, wenn wir offensiv in den Rhythmus kommen und in Führung gehen.“ Trotzdem erwarte er einen heißen Kampf, auch wegen der Union-Fans: „Ich freue mich auf jedes Spiel. Ich habe gehört, dass dort eine tolle Stimmung sein soll. Es wird sehr kämpferisch werden, mit hoffentlich dem besseren Ausgang für uns.“

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8 Kommentare

  1. Ich finde, der Sow setzt sich selbst unnötig unter Druck, denkt er muss in jedem Spiel sofort liefern. Technik, Übersicht, Passgenauigkeit usw. ist alles ok bei ihm. Defizite sehe ich bei ihm in der Körperlichkeit. Genauer gesagt, es fehlt dann und wann mal die eine oder andere Grätsche um sich Respekt zu verschaffen, sowohl beim Gegner als auch im eigenen Team. In der Schweiz kann man schnell glänzen, hier in der Bundesliga sind andere Attribute gefragt. Im großen und ganzen werden wir noch viel Freude an ihm haben….bald

  2. Es würde schon reichen, endlich mal in Minute 1 mit dem Sport anzufangen. Und nicht erst in Minute 46, oder bestenfalls 30. Sonst müssen se nichts ändern, passt doch schon.

  3. Auf Grund des einen ganz ordentlichem Spiel von Sow, bereits von „in Frankfurt angekommen“ zu sprechen, ist mir persönlich auch zu voreilig.
    Ich will Sow nicht seine Qualitäten absprechen, aber die muss er schon auch ein paar mal öfters bestätigen.
    Insofern sollte er medial lieber zurückhaltender sein und sportlich höchst ambitioniert.

  4. Finde auch, ein bisschen bescheidener aufzutreten und dafür mehr an seiner Form zu arbeiten, wäre der bessere Weg. Mit großen Worten ist noch kein Spiel gewonnen worden.

  5. Verstehe nicht, warum unbedingt nach etwas gesucht wird, um dann mehr “ Bescheidenheit“ oder „lieber machen“ usw. einzufordern.
    Der Junge hat sich jetzt von Spiel zu Spiel verbessert und sagt aber selbst, dass er noch nicht am Ziel ist.
    Was sollte er denn sonst sagen als das , was er gesagt hat ??
    Genauso sehe ich das mit dem Freitag-Spiel bei den Eisernen, dem sympathischten Club nach der SGE. Trotzdem kann da als Zielstellung für uns nur 3 Punkte stehen. Insofern alles o.k.
    Forza SGE !

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