Ridvan Yilmaz wechselt wohl nicht nach Frankfurt. (Bild: IMAGO / Seskim Photo)

Keine Einigung in Sicht: Weil sich Besiktas Istanbul und Eintracht Frankfurt auf keine Zahlungsmethode einigen konnten, droht der Deal mit Ridvan Yilmaz zum Erliegen zu kommen. Das berichtete „Sport1“ am heutigen Montag. Der Vertrag des 21-jährigen Linksverteidigers läuft im Juni 2023 aus und Besiktas hatte bereits ein Angebot der SGE angenommen. Doch jetzt ist der Transfer offenbar geplatzt. „Es gibt einige Bereiche, die wir in Bezug auf die Zahlung nicht überwinden konnten“, soll Ahmet Nur Cebi, Präsident des Fußball-Klubs aus Istanbul, der „Bild“ erklärt haben. Der Verein erwarte Yilmaz am 5. Juli zum Trainingsauftakt und rechne vorerst mit einem Verbleib des jungen Türken. Neben der Eintracht soll unter anderem auch der FC Turin interessiert sein.

Rode und Götze setzen aus: Eintracht-Kapitän Sebastian Rode und Weltmeister Mario Götze haben beim heutigen Mannschaftstraining pausiert. Wie der Europa League-Sieger laut „hessenschau.de“ am Montag mitteilte, habe Götze muskuläre Probleme, während es bei Rode an der Belastungssteuerung liege. Am morgigen Dienstag um 18:30 Uhr testet die SGE bei Viktoria Aschaffenburg. Ob die beiden Mittelfeldspieler dann wieder im Kader stehen werden, bleibt abzuwarten.

Sechser-Suche: Drei Kandidaten? Die Frankfurter Eintracht ist wohl auch weiterhin auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler. Die „Bild“ bringt hier nun drei Kandidaten ins Spiel. Hierbei soll es sich um Jean Onana von Girondins Bordeaux, Junior Dina Ebimbe von Paris St. Germain und Ludovit Reis vom Hamburger SV handeln. Alle drei Spieler sind 22 Jahre oder jünger und seien hier als Investition in die Zukunft geplant. Aber: Zuletzt hatten Trainer Oliver Glasner und Sportvorstand Markus Krösche mehrfach betont, dass es nur Zugänge geben wird, wenn es auch Abgänge gibt. Es bleibt also weiter spannend, ob die SGE auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv wird.

Aus in der Gruppenphase? Bei der großen Umfrage des „kicker“ wurden die Leser des Fußballmagazins auch zur Frankfurter Eintracht und der Champions League befragt. Hier glauben die meisten der Leser an ein Aus in der Gruppenphase. Dafür votierten 48,7 Prozent. An ein Achtelfinale glauben 30,5 Prozent, an das Viertelfinale noch 13,3 Prozent. Ganz optimistisch sind hingegen nur 1,9 Prozent, die an einen Sieg der SGE in der „Königsklasse“ glauben. Erfreulich dürfte die Umfrage für Kevin Trapp gewesen sein, der bei der Frage nach dem besten Keeper der Welt auf Rang vier eingestuft wurde. Besser sind nur Manuel Neuer und Thibaut Courtois, mit 8,3 Prozent punktgleich wurde für den Brasilianer Alisson abgestimmt.

Hanshaw rechnet sich Chancen aus: SGE-Linksverteidigerin Verena Hanshaw fiebert der Europameisterschaft in England entgegen. Mit Österreich wird sie die EM gemeinsam mit den Gastgeberinnen am Mittwoch um 21 Uhr eröffnen. Die Defensivspielerin rechnet sich gegen den Titelfavoriten gute Chancen aus und blickt selbstbewusst auf das erste Gruppenspiel. „Wir haben daran Gefallen gefunden, im Ballbesitz zu sein und die Gegner zu ärgern. Das ist eine spannende Aufgabe“, zitiert „kicker.de“ die 28-Jährige. Das Auftaktspiel im Old Trafford in Manchester ist bereits ausverkauft. Über 70.000 Karten wurden verkauft – Hanshaw kann es kaum erwarten: „Ich werde schon aufgeregt, wenn ich daran denke, freue mich total drauf. Es wird ein einzigartiger Moment, bei dem man einfach jede Sekunde genießen soll. Wir wollen die vielen Zuschauer begeistern, das ist das, was wir uns vornehmen.“

Hessenliga mit vier Absteigern und ohne Regionalgruppen: In der vergangenen Saison wurde die Hessenliga aufgrund der Corona-Pandemie in zwei Gruppen aufgeteilt sowie mit Aufstiegs- und Abstiegsrunde gespielt. Das entfällt für die neue Saison 2022/2023, wie der Hessische Fußball-Verband laut „hessenschau.de“ am gestrigen Sonntag beschloss. Das heißt: Alle 20 Teams spielen mit Hin- und Rückspiel zweimal gegeneinander. Weil die Richtgröße aber eigentlich 18 Mannschaften vorsieht, wird es gleich vier direkte Absteiger in die Landesligen geben. Der Meister der Hessenliga steigt direkt in die Regionalliga auf, der Zweitplatzierte geht in die Relegation. Erstmals seit vielen Jahren wird auch die Frankfurter Eintracht mit einer zweiten Mannschaft (U21) wieder in der Hessenliga antreten.

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15 Kommentare

  1. „Die meisten Leser glauben an ein Aus in der Gruppenphase. 48,7%“

    -> 51,3% glauben nicht an ein Aus.

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  2. ich habe für Viertelfinale votiert…

    Und bei der EM sind wir wieder wie letztes Jahr bei den Herren alle Österreicher “ we Hinti Army now“
    nur bei den Damen spielen mehr SGElerinnen im Team Germany mit

    6er Kandidaten U22? warum nicht, ist doch ein guter Backup für Hase B. und Rode

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  3. Gut, die Tanzpause mit den Türken. Bei der relativ kurzen Rest-Vertragsdauer von Yilmaz spielt die Zeit für uns. Ggf. dann halt ablösefrei zur
    Saison 2023/2024. Allerdings, der Deckel ist noch nicht drauf, hängt auch von noch möglichen Abgängen bei uns ab.

    Die CL, wir freuen uns alle riesig drauf.
    Eine Glaskugel haben wir nicht, aber Kanonenfutter werden wir keinesfalls werden und International können wir, sind in Deutschland eh ohnegleichen, einmalig, einfach Eintracht.

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  4. „ Hier glauben die meisten der Leser an ein Aus in der Gruppenphase.“
    Wir sind die letzte Saison immer gut gefahren, wenn man uns unterschätzt.
    Machen wir doch am 10. August einfach so weiter…

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  5. Ludovit Reis wäre schon ein passender Eintracht -Transfer. Hochgehandeltes Talent und hat es nicht bei Barca gepackt. Nur hat er von allein die Lehren gezogen und erst in Osnabrück und jetzt beim HSV die nächsten Schritte gemacht.

    Wäre für mich ein toller Transfer, weil er 6er und 8er spielen kann und wahrscheinlich günstiger zu haben ist als die französischen Talente.

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  6. „Weil sich Besiktas Istanbul und Eintracht Frankfurt auf keine Zahlungsmethode einigen konnten“
    Eintracht: Nimmst du Visa?
    Beşiktaş: Nein
    Eintracht: Master Card? Überweisung?
    Beşiktaş: Nein nein, fünf Millionen in bar verteilt auf zwei Koffer mit nicht nummerierten Scheinen

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  7. Ich denke mal Real hatte wohl auch andere Vorstellungen als sie Jovic für 63 Mio von uns verpflichtet haben.
    Jetzt wechselt er „ablösefrei“ nach Florenz, und Real übernimmt sogar das komplette Gehalt von 2,5 Mio netto für die nächsten 2 Jahre.
    Allerdings haben sie sich 50 % an einem Wiederverkauf gesichert die nächsten 4 Jahre.
    https://www.transfermarkt.de/-bdquo-sky-ldquo-63-millionen-einkauf-jovic-geht-ablosefrei-nach-florenz-ndash-real-madrid-zahlt-gehalt/view/news/407267

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  8. Jovic hätte ich zu den Konditionen auch gerne genommen.
    Sehr sehr bitter das Ganze für Real.

    Wobei ich dieses Jahr extrem zufrieden bin mit unserem aktuellen Sturm.

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  9. Selbst wenn der verlorene Sohn zurück gekehrt wäre glaube ich nicht daran das er zur alten Stärke zurück gefunden hätte

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  10. @Air:
    Ach was, Jovic hat mit seinen Einsätzen gegen Sheriff, Shakhtar und Mailand den Grundstein für den CL-Sieg gelegt 😉

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  11. @Luka:

    Ja. Ein bisschen schluckt man schon, wenn man Lukas aktuellen Stellenwert beobachtet. Und man schluckt gleich noch ein wenig mehr, wenn man die Konditionen mitbekommt. Sicher um ein vielfaches günstiger als unser neuer südamerikanischer Bomber aus Leverkusen.
    Aber, bei aller Liebe zu Luka und bei allem Herzschmerz, ich finde die aktuelle Lösung bei uns und bei Florenz völlig in Ordnung so. Alles hat seine Zeit. Und bei uns bricht nun die stürmische Hispano-Epoche an.
    Wie sich die Zukunft gestaltet – abwarten. Ich bin aktuell auf jeden Fall Feuer und Flamme und komplett d‘accort mit dem eingeschlagenen Weg!!

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  12. @12: Ich hätte gerne in Helsinki gegen Luka gespielt, aber da zeigt der Mario dem Jogi II wen er mitnehmen kann nach Katar, den satten Toni kannst Du doch in der Pfeife rauchen 🙂

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