Wolfgang Steubing stellt sich hinter Andreas Möller (Bild: imago images / Hartenfelser).

Steubing von Fan-Protesten genervt: Der Aufsichtsratsvorsitzende der Eintracht, Wolfgang Steubing, hat sich in der „Bild“ von den Fan-Protesten gegen den neuen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Hessen, Andreas Möller, genervt gezeigt. „Irgendwann muss mal gut sein. Man soll ihm jetzt die Chance geben zu arbeiten. Die Ultras können nicht immer recht haben“, so der 69-Jährige. Während der Spiele gegen den FC Arsenal und Werder Bremen hatten sich Fans der Hessen klar gegen Möller gestellt und ihn unter anderem als Verräter betitelt. Die Verantwortlichen der SGE hatten sich vor allem durch Sportvorstand Fredi Bobic klar gegen die protestierenden Anhänger gestellt.

Hellmann will Stadionausbau forcieren: Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat im „Kicker“ erneut über die Stadionausbaupläne der SGE gesprochen. Er betonte, dass es vor allem wichtig sei, den „Fußball nahbar und sozialverträglich zu halten.“ Daher plane man beim Ausbau vor allem mehr Stehplätze. „Es wird wichtig sein, auch jungen oder sozial schwächeren Menschen die Chance zu geben, Spitzenfußball hautnahn zu leben und zu fühlen“, so Hellmann.

Sow steht zur Wahl: Eintracht-Mittelfeldspieler Djibril Sow steht zur Wahl des „Bundesliga Rookie of the Month“ für den September! Der Schweizer zeigte nach einigen Startschwierigkeiten inklusive einer langen Verletzungspause zuletzt immer stärkere Leistungen und scheint derzeit einen Stammplatz im Mittelfeld erobert zu haben. Neben dem Mittelfeldspieler sind Gladbachs Marcus Thuram und Schalkes Jonjoe Kenny nominiert. Hier geht es zur Abstimmung.

Ex-Adler ausgezeichnet: Ex-Eintracht-Stürmer Haris Seferovic wurde am Montag in Lausanne zum ersten Mal zum Schweizer Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Der 27-Jährige wurde in der vergangenen Saison Torschützenkönig der portugiesischen Liga. Seferovic ist Nachfolger des Gladbacher Torhüters Yann Sommer, der die Auszeichnung im vergangenen Jahr erhielt. Vor seinem Engagement in Portugal hatte Seferovic für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga gespielt und hier in 96 Spielen 19 Tore erzielt und 13 weitere vorbereitet.

UEFA ermittelt am 17. Oktober: Wie die UEFA am gestrigen Montag mitteilte, werden die Vorkommnisse rund um das Spiel der Frankfurter Eintracht bei Vitoria Guimaraes am 17. Oktober verhandelt. In Portgual war es zu Ausschreitungen zwischen beiden Fanlagern gekommen, unter anderem bewarfen sich die Anhänger mit herausgerissenen Sitzen. Die UEFA ermittelt wegen des Werfens von Gegenständen, einer verspäteten Anstoßzeit, Störung des Publikums und Sachbeschädigung. Die SGE und ihre Fans spielen auf Bewährung, nachdem es bereits letztes Jahr in der Europa League zu Ausschreitungen kam.

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38 Kommentare

  1. Da müssen wir uns am 17.10. mal wieder die Daumen drücken. Ach ja, nochmals vielen Dank an die Verursacher, bin stolz auf euch, ihr seid die Besten! (Ironie aus)

  2. hab mich jetzt auch mal angemeldet, da ich seit vielen jahren hier mitlese, aber die kommentare, die hier so geposted werden, mich jetzt mal da zu veranlasst haben, hier mal meine sicht zu schildern.

    Kurz zu meiner person, bin 44 jahre, gehe jetzt seit 32 jahren zur eintracht, bin weder bei den ultras oder einem fanclub, auch nicht in der fanabteilung, fahre mit meinen kumpels zu den spielen.

    zum thema guimares:

    ich war auch mit in portugal, habe in dem block gesessen, wo es zu den tumulten kam. Die ganze nummer ging klar von den portugiesen aus, ein sitz hat mich nur knapp verfehlt, da ist es mein verdammtes recht, mich zu verteidigen, oder soll ich dafür noch beifall klatschen. Das hat auch nix mit ultras zu tun, wenn du angegriffen wirst, verteidigst du dich, ganz einfach.

    zum thema möller:
    zunächst muss ich sagen, das die ultras möller als hurensohn bezeichnen, ist unterste schublade und war extrem kontraproduktiv, in der sache jedoch haben sie völlig recht.
    Ich habe vor kurzem hier von einem user gelesen, er ist seit 32 jahren eintrachtfan und er war stolz, dass so ein toller spieler wie möller für die eintracht gespielt hat und ihm ist ja nichts vorzuwerfen.
    Da musste ich echt laut loslachen.
    Zusammen mit dem schwarzen abt hat er die eintracht gleich mehrfach verarscht, erst bei seinem wechsel zu dortmund, dann ein 2. mal nach rostock sagte er, er bleibt auf jeden fall, kurz danach war er weg und sein berater zur persona non grata erklärt.
    Bei seinen gastspielen wurde er mit tomaten beworfen, was bei heutiger berichterstattung als untergang des fussballs gelten würde, das war noch bevor es die ultras gab.
    trotz dieser ganzen lügen wurde er ein drittes mal geholt, was ich damals auch nicht wirklich nachvollziehen konnte.
    Nachdem er 3 mal hier gespielt hat und die komplette jugend, sagt er vor dem finale gegen bvb er hat mit der eintracht nichts am hut, um sich dann ein jahr später auf eintrachtkosten zu einigen auswärtsspielen in der euroleague einladen zulassen.
    Zwischendurch war er noch manager bei den kackers.
    Bei jedem Auftritt im TV beweist er, dass er nicht der hellste ist und ja nicht umsonst keinen job im bezahlten fussball bekommen hat.
    Was dieser geistige tiefflieger für einen mehrwert für den riederwald haben soll, soll mir mal einer erklären. Da gibt die eintracht einem sehr umstrittenen exspieler einen job, der dafür weder qualifiziert ist noch ihn auch in keinster weise verdient hat.

    zum thema ultras
    was hier teilweise für kommentare kommen ist echt das letzte.

    Ich als langjähriger fan kenne einige von den ultras, auch einige von bn, hab aber nicht wirklich was mit den jungs zu tun, aber die die ich kenne sind weder kinder, noch assozial oder dumm.

    Man muss die sache sehr differenziert betrachten, die sache in mailand war das allerletzte, das hab ich denen auch so gesagt, die haben das alle auch so gesehen und das führte auch intern zu konsequenzen.
    Zum thema pyro, oder wie es hier oft beschrieben wird, die zündler, das gehört seit je her zum fussball, mein erstes auswärtsspiel war 1990 in kaiserslautern, da haben vielleicht 300 bengalos gebrannt, es hat keinen interessiert und es ist auch nie was passiert, und solange die nicht aufs feld fliegen oder in andere blöcke fliegen, ist das auch absolut ok für mich.
    Und das es rund um fussballspiele auch leute gibt, die sich mit dem gegner körperlich auseinandersetzen, sie greifen aber keine normalos an, deshalb ist auch das für mich ok.
    Ich hab anfang der 90er als jugendlicher in lautern und in köln jeweils eine ordentliche abreibung bekommen, und ich hab es nicht darauf angelegt, in den 90ern herrschte noch ein ganz anderer wind auch rund ums waldstadion, da ist man ob gewollt oder ungewollt in auseinandersetzungen geraten.
    Ich für meinen teil stehe den ultras sehr positiv gegenüber,die positiven dinge überwiegen bei weitem, hier wird immer nur draufgehauen.
    Anfang der 90er haben wir immer neidisch nach lautern oder dortmund geschaut, da bis zur gründung der uf die stimmung im waldstadion eher mau war, das hat sich um 180 grad gedreht.
    Diese gigantischen choreos, wo ganz europa nach frankfurt geschaut hat.
    die unfassbare stimmung bei den euro heimspielen, die ohne uf nicht möglich wären.
    Die vielen spendenaktionen
    Dann möchte ich noch ein beispiel, von denen ich hier mehrere aufzählen könnte,geht weniger um mich als um meine tante und onkel.
    Die beiden sind um die 70, seit 50 jahren gehen sie zur eintracht und die waren auch in Rom letztes Jahr, wo ich keinen urlaub bekommen habe.
    Nach ihren erzählungen sind dort überall gruppen von lazio-nazis durch die stadt gezogen um eintrachtfans zu schlagen, meine tante sagte sie hätte noch nie so angst gehabt bei einem fussballspiel trotz riesempolizeiaufgebot und jetzt möchte ich meine Tante zitieren:
    „Gott sei dank haben wir unsere ultras, die haben quasi eine bewachte zone in der stadt geschaffen, wo man sich aufhalten konnte. Hab einige kennengelernt und die sind in der reihe. Nach dem spiel haben die uns zurück in die stadt gebracht, überall hat man gruppen von lazio hools gesehen echt beängstigent. Wir haben dann noch ein paar jungs gefragt ob sie uns bis zum hotel begleiten können, und die haben uns sicher zum Hotel gebracht. Auf die Ultras lass ich nix kommen“
    Solche Aktionen kriegen halt die meisten, die hier posten, gar nicht mit, aber fakt ist die ultras haben in Rom bei vilen eintrachtfans dafür gesorgt, das sie unversehrt zurück gekommen sind, aber berichtet wird dann nur wieder über die Randale, traurig eigentlich

  3. @2
    Erstmal hallo an dich und ich fande es sehr interessant deine Eindrücke zu lesen. Stimme zwar nicht bei komplett allem zu was du geschrieben hast, aber da ich auch öfters auswärts fahre und ne DK in der Kurve habe habe ich auch doch einige Berührungspunkte zu den Ultras und auch anderen Fanclubs und Gruppen die man immer wieder sieht.
    Ich bin da auch eher positiv als negativ eingestellt. Das mit Rom kann ich auch bestätigen. Was viele auch nicht verstehen ist, dass es auch in einigen Bereichen zwischen Verein und Ultras eine gute Zusammenarbeit gibt.
    Dennoch wirst du hier mit deiner Meinung eher einen schweren Stand haben 😉
    Hinsichtlich dem aktuellen Thread finde ich es eher sehr kontraproduktiv , dass Steubing da jetzt nochmal sein Senf dazu geben muss. Für mich war wie bereits geschrieben die Reaktion der Ultras/NWK am Sonntag verhältnismäßig und auch nicht übertrieben, so dass es zwar immer noch unterschiedliche Meinungen gibt zu AM, aber es in meinen Augen keinen langfristigen Riss zwischen Verein und den Ultras/NWK geben wird. Von daher sollten sich auch die Vertreter der Vereinsseite etwas beruhigen. Von Bobic und Co war ja auch nichts mehr zu hören, deswegen hatte ich mal das alles ingesamt als Zeichen der Entspannung gewertet.

  4. @3
    ich denke auch, daß da die Zeit die Wunden heilt. Und irgendwann wird Möller uns auch wieder verlassen – vielleicht steht dann ja AMFG14 bereit, für diese ehrenwerte Aufgabe .-) .
    @2
    ich sage auch herzlich willkommen, hier.
    Sehr interessanter Beitrag, der vielen auch mal eine andere Sichtweise zu den Ultras aufzeigt.

  5. @2, kostinho

    Auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen hier!
    Sehr lesenswerter Einstandskommentar. Ich persönlich teile nicht alle deine Zeilen, aber vieles davon ist definitiv auch mal wichtig, gesagt zu werden. Stichwort Ultras. Wie oft hört man von Leuten, die wenig Ahnung haben, dass die Ultras ja die vermummten Schläger der Eintracht seien. Fast eine paramilitärische Organisation. So ein Schwachsinn. Wenn es die Ultras nicht gäbe, würden sich aber viele im Stadion wundern, wenn auf einmal Stimmung wäre, wie andernorts. Keine Choreos etc. Die Ultras bauen auch mal Mist (zumindest Untergruppierungen) , aber das ändert nichts an ihrer Wichtigkeit mMn.

    Emotional bin ich, was Möller angeht übrigens bei dir, aber realistisch gesehen, wissen die Verantwortlichen schon, was sie tun. So viel Vertrauen haben sie verdient.
    Realstisch kann auch kein Fan einschätzen, welche Kompetenzen Möller tatsächlich vorzuweisen hat. Man wird sich als Eintracht Frankfurt schon Gedanken machen, wer solch ein Amt übernimmt. Die Personalie ist sicher schwierig, aber eben so sicher auch wohl durchdacht. Er soll einfach, wie jeder andere Arbeitnehmer, seine Aufgaben erfüllen. Soviel dazu von mir.

  6. Das sich die Eintracht Ultras überhaupt Ultras nennen ist absolut lächerlich…….eine schlechte Kopie von dem was es in Italien, Kroatien, Griechenland tief verankert ist.

  7. Okay, wenn ich mit einer Sitzschale beworfen werde, werfe ich vielleicht zurück, aber reiße ich selber eine raus?

  8. Hat Steubing das Recht genervt zu sein? Ich denke schon. Und dies zu verkünden hat was mit Meinungsfreiheit zu tun. Seine Wortwahl gefällt mir im übrigen eindeutig besser.

    Ich würde das Zurückschmeißen der Sitzschalen nicht als alternativlos bezeichnen wollen.

  9. @8: Genau das – selber rausreißen – ist doch nicht passiert, dachte ich? Ist ja auch nicht nötig, wenn die Schale dir schon zugeworfen wird.
    @9: Richtig, es gibt Alternativen. Zurückwerfen finde ich jedoch bei Weitem nicht so schlimm, wie die Provokation bzw. das Anfangen des Ärgers selber. Das ist meines Erachtens nicht mal zu vergleichen. Man sollte schon klar differenzieren. Klar wäre es toll, wäre unser Block geschlossen aufgestanden und in die sicheren (?) Gänge geflohen, bis die Polizei das beruhigt hätte. Aber ist das realistisch und findest du es wirklich so erstaunlich, dass aus einem Block voller Fussballfans einige auf einen Angriff reagieren?

  10. Ich bin auch froh, dass wir eine starke Ulta-Szene haben. Aber bei einigen Themen müssen wir als Teil der brieten Gesellschaft auch den Ultras mitteilen, wo wir Grenzen sehen. Wie in einem vorigen Kommentar geschrieben, hat man natürlich das Recht auf Selbstverteidigung. Wenn Gegnerfans in den Block kommen, dann gibt es Prügelei. Das wird sich dann ja leicht nachweisen lassen, dass Die Eintracht-Fans da nicht Schuld dran sind. Wenn ich mit einer Sitzschale beworfen werde, muss ich aber nicht auch selbst eine rausreißen.

    Pyro: Ja früher war halt alles besser, wie man weiß. Das ist ja allseits bekannt. Heute stehen die Zeichen aber klar gegen Pyro, ob man das mag oder nicht. Also weg damit. Ich bin allerdings dafür, dass DFB und DFL die Gespräche mit den Fans zu diesem Thema wieder aufnehmen. Wenn es gut geregelt werden kann, kann es ja auch ein Gewinn sein. So wie es aber jetzt läuft ist es Mist.

    Möller: Was früher war ist jetzt mal vorbei. Wenn die Entscheidung pro Möller im Aufsichtsrat einstimmig war, dann muss es dafür gute Argumente gegeben haben. Also lasst ihn mal machen.

    @2. kostinho: Willkommen hier! Ich finde deinen Beitrag sehr lesenswert und wichtig, ein Stimmungsbild zu schaffen. Bitte bleib in der Diskussion, das ist durchaus wertvoll, auch wenn es hier mal Gegenwind gibt.

  11. @10. uwebein91: Wenn also im Eintracht-Block keine Sitzschalen feheln, sondern nur im anderen Block, dann ist ja alles gut. Video-Material wird es ja geben, worauf man sieht, wer angefangen hat und ob das Verhalten als Selbstverteidigung zu werten ist oder nicht. Da hoffe ich mal drauf. Und ehrlich gesagt gehe ich auch davon aus, dass es eher Selbstverteidigung war. Warten wir mal das Urteil ab.

  12. @ Uwe Nein, ich finde es nicht erstaunlich. Es war damit zu rechnen; dennoch möchte ich diese Reaktionen nicht als alternativlos dargestellt wissen. Für mich persönlich wäre das in der Tat keine Option, weil ich mir noch bis zum Betreten des Blocks gemerkt hätte, dass mein Herzensverein unter Beobachtung steht.

    @ kostinho „… um sich dann ein jahr später auf eintrachtkosten zu einigen auswärtsspielen in der euroleague einladen zulassen. “ Danke für diesen Hinweis (nicht ironisch gemeint). Ich war so naiv zu glauben, dass die Steins, Kruses, Möllers etc. sich an den Kosten beteiligen. Was werden uns diese „Botschafter“ kosten und welchen messbaren Nutzen ziehen wir daraus???

  13. Ich war auch im Stadion. Zurückwerfen war weder notwendig noch verhältnismäßig. Die Portugiesen haben von unten nach oben geworfen und die Polizei ist sofort eingeschritten. Angemessen wären zwei Schritte zurück gewesen, sonst gar nichts. Selbstverteidigung? Ja, klar …

  14. Ich liebe es, wenn ich mir eine Wahrheit aussuchen kann. 🙂 In diesem Fall nehme ich mal die 14.

  15. @15
    Wahrheit? Ich würde nie für mich eine Wahrheit zu beanspruchen – ich würde es Perspektive nennen. Aber meine Wahrnehmung deckt sich ganz gut mit den Videos. Dass der eine oder andere im Affekt einen Sitz zurückwirft – geschenkt. Aber man sieht doch in den Videos recht gut, dass viele direkt Betroffene im Block sich nach dem ersten portugisischen „Angriff“ aus der „Gefahrenzone“ zurückziehen, einige „Frankfurter“ anschließenend aus der Blockzentrale in den Bereich strömen und erst anfangen, Sitze rauszureißen und auf Fans und Polizei zu werfen, nachdem die Polizei die Portugisen schon zurückgedrängt hatten. Ob man die Reaktion jetzt nachvollziehen kann oder nicht, Selbstverteidigung war das ganz sicher nicht. Zumindest nicht die zweite Welle, als es so richtig ab ging.

  16. @ Fozzi Okay, dann nehme ich Deine Perspektive. Nicht weil mir diese besser gefällt; vom Gefühl her irgendwie „glaubhafter“.

  17. Es geht (zumindest mir) doch nicht darum, dass es sich um Verteidigung handelte. Zwei Schritte zurück wäre der Königsweg gewesen, natürlich. Ist das denn realistisch? Und müssen wir von „Abschaum“ und „hirnlos“ reden, wenn da jemand nicht die Ruhe und Erhabenheit für hat? Unser Kapitän hat auch gerne mal den Ellenbogen rausgeholt. Rebic pfeffert den Ball auf die Gegnerbank. Rotwürdiges Revanchefouls.. Das ist der selbe Prozess, der für die Ruhigen unter uns schwer nachvollziehbar ist. Aber die Fangeschichten regen doch so auf, da sie eventuell Unbeteiligten den Stadionbesuch verwehren. Dann sind wir aber beim Thema Kollektivstrafe, welches mich dann viel eher auf die Palme bringt!!! Dass ein Löwe zubeisst, wenn ein anderer ihn anpöbelt, kann ich gut verarbeiten.

  18. @2 Danke für deine Einblicke. Ich glaube schon, dass hier alle den Ultras gegenüber positiv eingestellt sind, aber manche Aktionen sind halt einfach unbegreiflich (Pyro). Irgendjemand hatte mal auch zum Banner gesagt: das ist halt die Wortwahl der Kurve (Hurensohn). Das kann ich nachvollziehen und sehe es ja bei vielen Spielen. Das H Wort wird schon oft verwendet. Andy Möller Du Depp wäre sicher nicht so provokant gewesen.

  19. @ 18 Yep, wir Menschen sind nun mal verschieden. Ist gut so. Mancher hat in der Tat eine kürzere Zündschnur. Vermutlich lassen sich damit auch die Abschaum- und Hirnloszitate als reflexartiges Zubeißen erklären. Nur kostet dieses unseren Herzensverein kein Geld und schlimmere Repressalien.

  20. @18
    Naja, aber das sind ja eben die zwei Perspektiven. Ich würde mal die These aufstellen wollen, dass viele, die sich wie die Löwen gewehrt haben, vom Angriff gar nicht direkt betroffen waren, sondern den Ball aufgenommen haben, obwohl sie anfänglich mit der Sache gar nichts zu tun hatten. Und dann hätte das mit unserem Kapitän oder Rebic eben gar nix mehr zu tun – sondern gleicht eher einem Spieler auf der Bank, der nach einem Foul das Spielfeld stürmt und den Fouler und den Schiedsrichter umhaut, nach dem dieser auf Foul entschieden und Rot gezeigt hat.

  21. @ 2 kostinho
    Super Text Danke !!!
    Aber vermutlich Perlen vor die Säue
    Toll das Du Dir die mühe gemacht hast, den, zu allen ja sagern …………ach

  22. @22
    Viele haben seine Punkte hier aufgenommen und sprechen darüber. Beteilige dich doch lieber an der bereits entstandenen und funktionierenden Diskussion anstatt sie pauschal für gescheitert zu erklären.

  23. @21: Das kannst du besser berurteilen bzw. ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das so war. Damit sind wir dann beim Äquivalent zur härteren Rudelbildung auf dem Platz, die unsere Spieler ja auch nicht immer vermeiden..

    Grundsätzlich bin ich ja bei euch. Ihr wisst schon, was ihr sagt. Das Problem ist bloß, es wird mit den Ultras so weiter laufen. Egal, wie man das findet. Verdammt schwierig für die Verantwortlichen, damit umzugehen… Ich bin mir auch noch nicht im klaren darüber, ob ich das von Bobic (gegen Möller, gegen mich) gut (klare Kante / Verhältnisse klargerückt) oder schlecht (Kinderkram / Provokation) fand.

  24. @24. uwebein91: In dieser Sache hat Bobic meiner Ansicht nach einen Fehler gemacht. Er hätte hier souveräner reagieren können mit dem gleichem Ausgang, nur dabei weniger Staub aufwirbeln. Das hat er schon sehr oft gezeigt, wie man sowas mustergültig macht. Z.B. damals als das mit Kovacs Abgang zum FCB publik wurde, da hat Bobic meiner Meinung nach extremst professionell reagiert, und war trotzdem dabei klar und auch mit klarer Kante. Auch die Sache mit Rebic kürzlich. Das hätten andere Manager ganz anders breit getreten. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass es Bobics erster Ausrutscher in dieser Hinsicht war, seit er bei uns ist. Auch die ursprügnliche Schärfe der Ultras/Kurve, auch in deren zweiten Stellungsnahme, war kaum angebracht, aber so lief es nunmal. Wie viele hier aber bereits einige hier geschrieben haben, war auch deren weiterer Protest im Spiel gegen Bremen verhltnismäßig und damit das Thema durch. Gut gemacht von den Ultras/Kurve. Muss man ja auch mal sagen. Da haben sie es verstanden Druck vom Kessel zu nehmen. Und ich bin sicher, dass die meisten nicht-Ultras oder andere Extrem-Fans die Ultras überwiegend als Bereicherung empfinden. Nur gibt es halt Punkte, über die sollte diskutiert werden. Und noch andere Punkte sind allerdings eher indiskutabel…

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  25. @2 kostinho
    Danke für deine Erfahrungen und Eindrücke. Auch zum Thema Möller.
    Beim zweiten Wechsel war es soweit ich weiß die FIFA, die von der Eintracht forderte, sich an die (sicherlich zwielichten) Verträge des Juve-Wechsels zu halten. Obwohl Möller (scheinbar) gerne geblieben wäre. Ob das alles die Schuld des ’schwarzen Abts‘ war? Ich hätte das gern irgendwie belegt. Da steckt mir zuviel Unwissen drin, wie es tatsächlich (von ALLEN Seiten, auch der Eintracht) ablief.
    Anscheinend konnte zuvor Eintracht nicht die komplette Ablöse an den BVB zahlen, so dass neue Verträge aufgesetzt wurden. Hier las ICH (!) bisher keinerlei Aufarbeitung seitens der Eintracht, ob dies alles so der Wahrheit entspricht (was nichts heißen muss, vielleicht äußerte sich der Verein ja damals oder später ganz konkret dazu und es ist belegt).
    Kannst du mir mehr dazu sagen? Ich finde das Thema sehr interessant und spannend.
    Bzgl des ersten Wechsels: Inwiefern hat er Eintracht verarscht? Weil er vor dem Wechsel sagte, dass er bei Eintracht bleibt? Oder sagte er es auch noch als das Angebot vom BVB bereits feststand und durch die Medien ging? Mich interessieren solche Kleinigkeiten um die Aktion im Nachhinein komplett (für mich) bewerten zu können. Auch wenn es Vergangenheit ist.
    Ich bleibe dabei, dass es schon öfters Statements gab, in dem Spieler sagten, sie würden stets beim Verein bleiben. Am Ende gabs vielleicht keine, oder nur eine geringe Gehaltsaufstockung trotz enormer Entwicklung des Spielers und ein anderer Verein will ihn unbedingt verpflichten. Da kommst du als Spieler vielleicht zum Überlegen. Und gehst zu dem Verein, der dich wirklich will und entsprechend entlohnt. Vielleicht spielt auch das (professionelle) Management eine Rolle. Das war ja auch die Detari-Zeit und was mit dieser Kohle passierte, weiß bis jetzt doch niemand so genau. Spricht für mich jetzt jedenfalls nicht für den professionellsten aller Vereine zur damaligen Zeit 😀
    Da sind nur Gedanken dazu aus der heutigen Fußballwelt, die sich von der damaligen gaaanz sicher unterschied. Da zählte ‚Ein Mann, ein Wort‘ und wer sich nicht daran hielt wurde runtergemacht. Die Entwicklung unserer Welt in Deutschland ging seither eher in Richtung Möller nach dem Motto ‚Was interessiert mich mein Gebabbel von gestern‘.
    Ich will damit weder die eine, noch die andere Seite bewerten .. auch wenn es mich seehr freut, wenn sich jd auch an das hält, was er sagt. Das macht mich (und Deutsche insg.) bspw in Südamerika sehr beliebt: ‚Der babbelt nicht nur, der ziehts auch durch..‘.
    In Argentinien wäre die Reaktion von Fußballfans ähnlich, der Spieler wäre verbraucht. Dabei ist die Kultur im Land eine andere und die Fans erwarten oft was, was sie selbst nicht bringen. Aber das ist ein anderes Thema.

    War die Eintracht als Verein damals stark in Sachen Kommunikation?
    Es geht mir nicht darum Möller zu verteidigen. Ich will einfach für mich selbst herausfinden, inwiefern gewisse Anschuldigungen gerechtfertigt sind.
    Und ich komme bei manchen Themen nicht wirklich weiter.
    Bzgl seiner Qualifikation gehe ich auch davon aus, dass du voreingenommen bist. Vielleicht hast du recht, vielleicht nicht.
    Mit Viktoria Aschaffenburg stieg er als Trainer auf (sportlich also gut, da gabs schon ganz andere Trainereinsteiger), verließ dann bei Aufstieg den Verein womit Sponsoren u.U. wieder absprangen. Obwohl er zuvor äußerte, dass er blieb. Das sehe ich auch kritisch, aber wichtiger ist mir bei dieser Position was er sportlich bewirkte. Denn das zählt jetzt.
    Zu seinem folgenden Amtsantritt als Manager bei den ‚Kackers‘ (Ausdrucksweise gefällt mir:) will ich mich nicht äußern..zumindest sammelte er 2 Klassen höher langjährige Erfahrungen über das Management in einem Verein.
    Wie auch immer: Zur Qualifikation zum Job haben wir wohl beide keine Insider-Facts.
    Zum Thema Tomaten: Ja, früher flogen auch schon Bananen und spätere Spieler von uns wurden wegen ihrer Hautfarbe als ‚Halbaffen‘ bezeichnet. Ich kann der Frucht- und Gemüsefraktion wenig abgewinnen und freue mich darüber, dass dies der Vergangenheit angehört.
    Am Ende spielen Fußballspieler Fußball und für das ganze Drumherum können sie nicht wirklich was. Sollten sich aber der Tragweite ihrer Äußerungen bewusst sein.
    Wer sich bei einem Traditionsverein mit diesem öffentlich identifiziert um kurz danach zu wechseln muss mit den Konsequenzen leben können. Und die können dann auch mal unangenehm ausfallen.
    Aber hey: Wer konnte jemals damit besser leben als Möller???
    In dieser Hinsicht hat er tatsächlich die härteste Schale.
    Er hat ja nicht nur die SGE-Erfahrung, sondern wechselte noch vom BVB zu Schalke und äußerte sich vor seinem Wechsel zur Eintracht beim BVB ja ähnlich. Den scheint das Ganze schlichtweg gar nicht zu jucken und er erzählt mal dies und mal das.
    Das ist hart für die (ultra-)traditionellen Fans.
    Wichtiger ist mir in diesem Bezug aber, dass er gute Arbeit macht und sich voll darauf konzentriert. Dies gelang ihm in seiner Karriere (trotz Anfeindungen) zuhauf, daher gebe ich ihm in dieser Hinsicht Zeit.
    Und, abschließend zum Thema: Ohne den Spieler Möller wäre die Eintracht erst gar nicht zu diesem Rostock-Spiel gekommen. Ihm dann die Schuld für das Scheitern zu geben finde ich unter aller Sau. Jeder Verantwortliche bei der Eintracht muss damals doch gewusst haben, wen man sich wie ins Boot holt und dass es da Probleme bei der Verpflichtung gab. Und es irgendwann wieder ein Thema wird. Über das wie kann man dann auch noch lange reden, aber da können sich eigentlich nur ganz viele nicht sonderlich intelligent angestellt haben.

    Zum Thema Ultras: Die Jungs find ich grundsätzlich auch super, auch wenn Einzelne manchmal ausscheren. Das wird nie komplett vermeidbar sein. Solange die Gruppe es intern zu regeln vermag, wenn der Verein wegen diesen ‚Spezialisten‘ Probleme bekommt, ist alles gut.
    Das mit dem Spruchband und den Pamphlets ging m.E. gar nicht und war mir zu stillos. Den Text der NWK fand ich nochmal ne Nr krasser.
    Wobei da die Provokation Bobics dazwischenkam, die wohl auch nicht ganz intelligent war.
    Aber das ist wahrscheinlich auch Ansichtssache, ich steck in der Kommunikation von Verein und NWK/Ultras nicht drin. Und weiß nicht, wie stark oder schwach die Verbundenheit derzeit ist und ob das tiefe Konsequenzen haben kann.
    Ich hatte nur ein Gefühl, dass sich da durch diesen Stil was aufbauen könnte (ein Bruch zwischen Verein und Ultras/NWK), was bisher glücklicherweise nicht geschah…weil in der Zwischenzeit nicht mehr nachgekartet wurde. Und das freut mich am meisten! Und damit isses dann auch gut, finde ich.

    Bzgl Pyro hab ich eine ähnliche Meinung. Wobei ich mich am Ehesten bei rob wieder finde: ‚Wenn es gut geregelt werden kann, kann es ja auch ein Gewinn sein. So wie es aber jetzt läuft ist es Mist.‘
    Und das liegt sicher nicht an den Fans, sondern einzig und allein am DFB (sowie der UEFA).
    Ich könnte und würde Leute, die zündeln, eher verurteilen, wenn es eine sinnvolle Regelung gibt, an die sich nicht gehalten wird.
    So wie es jetzt ist bin ich daher weder pro noch contra. Aber total Pro-Gespräche zwischen beiden Gruppen (Fans und DFB).

  26. @26
    oops, hab das ‚Guuude und herzlich willkommen‘ vergessen .. auch ne Stilgeschichte 😉

  27. mal sind die ultras eine persönliche security die vor angriffen schützen (wobei ich das iwie nur schwer glauben kann, da gerade die ultras die zielscheibe der „gegner“ sind) mal wird man sogar als normaler trikotfan selber von ultras anderer vereine grundlos angegriffen (persönlich erlebt). schon seltsam alles.

    meine meinung zur wichtigkeit der ultras?? ich kann mich auch nich an zeiten ohne ultras erinnern. sicher war es damal deutlich leiser im stadion aber man darf auch nicht vergessen dass wir damals im alten waldstadion auch deutlich weniger zuschauer hatten. wenn z.b nen gefährlicher angriff läuft/ein spieler verletzt aufn boden liegt, dann will ich keine „monotonen turnübungen mit gesang“ in der kurve sondern einen spielbezogenen support aus den emotionen heraus – klingt vielleicht altmodisch und spießig.
    ich finde vieles richtig gut was die ultras machen wie z.b diese hingabe für den verein – vieles ist aber auch einfach zu viel wie z.b alles das was mit sportlichen wenig zu tun hat. ohne die normalfans sind die ultras nichts bzw nur eine kleine unbedeutende randgruppe. wie viel ultras gibt es den bei nen ausverkauften heimspiel in etwa? sie benötigen das mitwirken der anderen „normalen fans“. das fängt bei choreospenden an, geht bis zum hochhalten der choreo durch die normalen fans bis hin zum miteinstimmen der normalen fans in die gesänge, welche die ultras angeben. das anstimmen im stadion kann rein theor. auch jeder andere eintrachtler übernehmen und muss nicht zwangsläufig von einen ultra passieren – vielleicht wäre der support dann auch mal wieder spielbezogen….

  28. Sind Events wie

    – Choreo,
    – Pyro,
    – Monotones, vom Fußballspiel losgelöstes, aber lautstarkes Anfeuern

    wichtiger als das Fussballspiel selber?
    Für viele anscheinend ja. Dann sind ja die Ultras genau richtig: Die Eventmaker.

    Lustig für mich, daß sie aber intern alle Fans ausserhalb der ‚Mir soan mir‘ Gruppe als Eventis diffamieren, da diese ja sonst nie zu Spielen fahren würden. Anstatt sich zu freuen, das viele von uns zu Highlights, wie Rom Mailand, Lissabon oder London fahren wollten, jammert man darüber, daß dies ja nur Eventis seien. Wenn ich dann aber sehe, dass viele keine Auswärtstickets kriegen, weil die zuerst an die Eventmaker verteilt werden, fehlt mir da der Respekt gegenüber den restlichen Eintracht-Fans. Richtig ärgerlich wird es dann noch, wenn ich sehe, dass dann diese Tickets teuer in mehreren Facebook Ticketbörsen von diesen bevorzugten Fans an die sogenannten ‚Eventis‘ gewinnbringend verhökert werden.

    Zu@2
    Ja vieles von dem was da gesagt wird stimmt. Aber diese Selbst-Beweihräucher-ung und Überheblichkeit gegenüber anderen Fans, die nicht bei jedem Spiel dabei sein können oder wollen, geht mir auch auf den Geist. Nicht nur die Choreos (und damit nur die Ultras) wurden Europaweit gelobt, sondern auch die mehreren Tausend Fans (die niederen Eventis), die sich auf den Weg nach Rom, Mailand oder sonst wo hin gemacht hatten. Und die waren nicht so privilegiert wie die Edel-Fans und hatten bevorzugt vom Verein Tickets bekommen. Diese haben dann auf den Plätzen in den Städten mitgefiebert. Ich war stolz auf diese breite Fangemeinde und zwar mehr als auf alle Choreos.

    Mag sein, dass vor 50 Jahren 300 Pyros als Showevent zum Fussball dazu gehört hatten. Vor 50 Jahren haben auch Autos, vor allem Zweitakter mehr Gift als heutige Autos produziert. Soll man deswegen wieder Abgasgrenzen reduzieren, weil ja Zweitakter auch zur Automobilität gehören? Ich hab weder Lust den Rauch von CO2, Zigarren oder hochgiftigen Pyros einzuatmen, nur weil das vor 50 Jahren so Usus war. Aber anscheinend sind ja Showevents für Einige wichtiger.

  29. danke an alle die mich hier herzlich begrüßt haben.
    Was hier immer wieder beschrieben wird, dass die ultras andere fans nur als eventies abtun, kann ich ehrlich gesagt aus meinem persönlichen umfeld nicht bestätigen, vielleicht liegt es daran, dass die jungs, die ich von uf kenne, auch schon über 35 Jahre sind, mag sein dass dies von der jüngeren generation so gesehen wird.

    @sgecharly
    denkst du wirklich allen ernstes, dass die ultras sich karten für euro auswärtsspiele besorgen um sie dann gewinnbringend zu verkaufen? Sorry, das ist der grösste blödsinn.
    Und klar Anfang der 90er war fussball noch ein reines showevent, vor allem in kaiserslautern, die hat das spiel gar nicht interessiert( Ironie off)
    Nach deiner Meinung ist alles, was nicht unmittelbar mit dem Spiel auf dem Rasen zu tun hat, reine Eventmacherei, das brauch natürlich kein mensch.
    Den schwachsinn mit fahnen und banner sollten dann wahrscheinlich auch alle zuhause lassen, und der schwachsinn mit den Schals hochhalten bei IM HERZEN VON EUROPA ist auch überflüssig wie ein kropf.

  30. wollte nochmals was zu guimares loswerden.

    Habe eben den podcast fussball 2000 gesehen: einer der moderatoren, der basti red, stand 2 reihen vor mir, und bestätigt das, was ich auch geschildert habe, die portugiesen haben die sitzschalen hochgeworfen, da waren keine ultras, das waren normale leute.
    wenn dann eine sitzschale 5 cm an deinem kopf vorbei fliegt, kann man natürlich sich vorbildlich verhalten, den block rasch verlassen und das fehlverhalten unverzüglich der polizei melden, oder man feuert die dinger dahin zurück, wo sie herkommen sind.
    Als dann die polizei mit ihren schlagstöcken einmarschiert sind, hab ich das schlimmste befürchtet, wer die polizei in portugal/spanien kennt, weiss, das da der schlagstock ziemlich locker sitzt, ich war jedenfalls froh, dass ich keinen abbekommen habe

  31. @ kostinho

    Also mit der sge charly gegenüber angewandten Methode ihm erst etwas in den Mund zu legen , was er gar nicht geschrieben hat , und dann zu befinden , dass das dummes Zeug ist , hast du dich ja schnell an die Sitten hier angepasst.

  32. Zu @31
    Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich finde Choreos gut und bewundere die Ultras die Zeit und Arbeit da rein stecken.

    Aber Choreos sind nicht wichtiger als die Fans und zwar alle Fans. Sei es die Auswärtsfahrer, die zu jedem Spiel fahren, die Fans die gelegentlich mal ins Stadion fahren oder die Fans die am Radio oder TV mitfiebern.

    Zu Guimarães: Ich verstehe nicht, wenn wir bestraft werden, da eindeutig die Randale von den Guimarães Leuten ausging. Ich nenne die ‚Leute‘ und nicht Fans von Guimarães, denn dann würde man wieder den Großteil der am Fußball interessierten Fans von Guimarães in einen Hut mit diesen Leuten werfen. Genauso wenig wie ich mit unseren Pyro Leuten in einen Hut gesteckt werden möchte. Leider heißt es aber immer die Fans von Eintracht Frankfurt hätten gezündelt. Aber zurück zu Guimarães: Denke das ist so ‚Klar wie Kloßbrühe‘, daß wir nicht angereist sind um Randale zu machen. Dies ging voll ‚auf die Kappe‘ von Guimarães.

  33. “ … monotones, vom Fußballspiel losgelöstes Anfeuern … “

    Diese Feststellung von SGE-Charly ist auch die meine. Kann ja jeder halten wie er möchte. Wer Eintritt zahlt darf sich vom Spielfeld abwenden. Von mir aus auch am Zaun hängen, oder sich fahnenschwenkender weise die Sicht auf das Spielgeschehen verhindern. Alles inklusive. Ich habe ein ambivalentes Verhältnis dazu und kann es nicht nachvollziehen. Liegt wohl daran, dass ich Fußball sehen möchte.

    In einer Phase, in der es in unserem Strafraum in Guimaraes permanent „brannte“ hallten unsere monoton vorgetragene Fangesänge durch das Stadion, die null und nix mit der angespannten Spielsituation zu tun hatten. Auf mich wirkte das total abgekoppelt von dem was auf dem Rasen los war.. Hatte m.E. nichts mit aufwecken oder anspornen zu tun. (Meine bescheidener Eindruck, den ich vermutlich exklusiv habe.)

    In Sachen Portugalrandale gibt es wohl unterschiedliche Wahrnehmungen. Möchte nicht unterstellen, dass hier gelogen wird oder man sich die Welt macht wie sie einem gefällt.
    Wie schon entdeckt, sind die Zündschnüre bei unseren Fanindividuen unterschiedlich kurz. Hätte mir da mehr Ratio gewünscht.

    Vermutlich ist es unfair die Ultras pauschal zu be- und verurteilen. In dieser Gruppierung wird es wohl auch Menschen geben, die bereit sind sich an die Regeln, die in den Stadien, Bahnhöfen und Innenstädten gelten, zu halten. “ Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“, meinte einst Moliere. Von diesen „Regeltreuen“ im Block würde ich mir mehr Engagement wünschen.

    Wo sind wir eigentlich, dass wir uns mit der Frage beschäftigen, wer der bessere Fan ist? Von beiden Seiten könnte man sich da in Respekt üben. Auch wenn´s schwerfällt. 🙂
    Weniger Vorurteil täte gut. Egal ob Fan oder spanisch/portugiesische Polizisten bei denen der Schlagstock angeblich lockerer sitzt als anderswo.

    Wenn der Vorwurf mit den Ticketbörsen so stimmt (Faktencheck), wäre das wirklich das Allerletzte!

  34. @ 35
    Sorry aber das geht für mich zu weit. Die Heimspiele in der EL haben gerade gezeigt welche grandiose Stimmung gemacht wurde. Und läuft jetzt ein Paciencia schneller wenn er …“schieß noch ein Tor hört…“ als “ S-G-E“? Sorry , aber jetzt noch den Ultras die Schuld geben, dass Sie ihre Gesänge nicht an den Spielstand anpassen halte ich für quatsch. Unterstützung ist Unterstützung, egal ob man zurückliegt oder führt. Und da glaube ich nicht, dass Hasebe und Co noch mehr rauskitzeln können wenn Sie andere „Songs hören“. Kannst ja nächstes Mal den Ultras ne Playlist zukommen lassen.

    Das mit den Tickets habe ich noch nicht gehört. Falls es so war, kommen aber nicht nur die Ultras in Betracht, sondern auch eine Reihe von Auswärtsvielfahrer die keine Ultras sind oder Fanclubangehörige (selbst bei kleinen Kontingenten bekommen große Fanclubs auch meist einen bestimmten Anteil ab, z.B. Vaduz oder Straßburg).
    Und wenn doch sind es ggf. auch nur Einzelfälle, da beispielsweise bei den Pokalspielen in Berlin sich die Ultras nämlich genau für das Gegenteil stark gemacht haben, nämlich gegen die Eventis“ , die die kostenlosen Pokal T-Shirts gewinnbringend bei eBay und Co zu Mondpreisen verhökern wollten.

  35. @ Euroadler Nicht aufregen. Es war keine Kritik. Hatte eingangs erwähnt, dass die Eintrittzahler für sich den Support nach Gusto zelebrieren können. Deshalb mutmaßte ich bereits, dass ich dieses Empfinden womöglich exklusiv habe. Habe halt auch mal vor Publikum Sport gemacht; jedoch mehr aufs Spiel konzentriert als auf die musikalische Begleitung. Ich stimme Dir zu: Gonco oder Hase wird es egal sein, ob von den Rängen ein “ schieß noch ein Tor “ oder ein “ Tritratrullala “ erklingt.

  36. Ich muss sagen ich habe selten so gute Kommentare gelesen wie heute hier. Jeder hat irgendwie RECHT. Auf jeden Fall bin ich sehr glücklich darüber was die Ultras oder wer auch immer dies alles verantwortlich macht, in den Choreos macht und freue mich auch wahnsinnig über die tolle Stimmung im Stadion.

    Gerade habe ich einen Bericht gelesen von Herrn Storck der mit Müller zusammengearbeitet hat, ihm in Ungarn bescheinigt welche gute Arbeit er geleistet hat, wie gut der Andi sich dort verhalten hat wie er sich mit der Jugend beschäftigt hat und so weiter lest das mal. Im kicker veröffentlicht dass er da eine wunderbare oder sehr gute Arbeit gemacht hat bis zum Schluss auch mit der Jugend.

    Das liest sich sehr gut und daher habe ich eigentlich auch keine Angst das es hier nicht klappt.

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