Djibril Sow will den neuen Spielern der SGE helfen. (Bild: Heiko Rhode)

Sow lobt Glasner: Eintracht-Mittelfeldspieler Djibril Sow hat Chefcoach Oliver Glasner in einem Interview mit „Sport1“ in den höchsten Tönen gelobt: „Oliver Glasner ist fachlich ein sehr guter Trainer, der uns klare Ideen mitgibt. Wenn die Spieler seine Vorgaben so schnell über Bord werfen, dann ist auch der Trainer frustriert.“ Der Schweizer, der gerade erst die WM-Quali mit der Nationalmannschaft klar gemacht hatte („Es ist ein sehr schönes Gefühl“), führte weiter aus: „Nichtsdestotrotz ist Oliver Glasner immer ein sehr positiver Mensch, der uns nach Rückschlägen schnell aufbaut. Das finde ich gut! Ich habe Vertrauen in den Trainer und bin mir sicher, dass ich für die ganze Mannschaft spreche. Ansonsten wären solche Last-Minute-Tore wie in Fürth oder Piräus gar nicht möglich. Für ihn wäre es auch besser, wenn wir längere Zeit Trainingsmöglichkeiten zum Einspielen hätten. Dann könnten wir Siege einfahren und Selbstvertrauen tanken.“ Er selbst sehe sich zudem als Ansprechpartner für die vielen jungen Neuzugänge, die derzeit noch Probleme haben, erklärte er: „Ich versuche Hilfestellung zu geben. Die Spieler können keine Leistung bringen, wenn sie nicht frei im Kopf sind. Bei mir war die Situation im ersten Jahr ähnlich. Wir hatten keine gute Phase mit der Eintracht und dann macht man sich als neuer Spieler viele Gedanken. Ich versuche den Kollegen mitzugeben, dass wir nur gemeinsam aus dieser Phase herauskommen können. Die ganze Mannschaft ist für die aktuelle Situation verantwortlich und befindet sich nicht in Topform. Deswegen versuchen wir erfahrenen Spieler den jungen neuen Spielern Halt zu geben und Lockerheit zu vermitteln.“

Hasebe schließt weiteres Jahr nicht aus: Und täglich grüßt das Murmeltier. Oder anders formuliert: Wieder einmal äußert sich Rekord-Japaner Makoto Hasebe über seine Zukunft bei der Eintracht. Im Gespräch mit der „Bild“ gab er aber jetzt bekannt, dass er dieses Jahr nicht sagen wird, dass dies sein letztes sei. Dies praktizierte der 37-Jährige in den letzten Jahren immer wieder und letztendlich verlängerte er dann doch um ein weiteres Jahr. „Also ich sage jetzt nicht mehr, dass es meine letzte Saison ist. Weil ich nicht weiß, ob Eintracht mich weiter will und ob ich überhaupt noch weiterspiele. Die Entscheidung fällt im April.“ Nach „Bild“-Informationen sei eine Verlängerung des Vertrages wohl derzeit nicht geplant bei der Eintracht. In der Bundesliga spielte der Routinier lediglich in fünf von zwölf Partien. In der Europa-League allerdings stand er die letzten drei Spiele in Folge in der Startformation.

Kramny infiziert: Der U19-Cheftrainer der Eintracht, Jürgen Kramny, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Verein gab am Freitag bekannt, dass ein PCR-Test einen positiven Befund ergeben habe und Kramny sich in häuslicher Quarantäne befände. Daher stand Kramny bei der 0:3-Auswärtsniederlage der SGE bei der U19 des VfB Stuttgart auch nicht an der Seitenlinie. Bis zu seiner Rückkehr leitet Co-Trainer Andreas Ibertsberger die Geschicke des ältesten Ausbildungsjahrgangs. Ansteckungen innerhalb der Mannschaft konnten durch weitere PCR-Testungen ausgeschlossen werden.

Antwerpen verpatzt Generalprobe: Der kommende Gegner der Eintracht in der Europa League, Royal Antwerpen, hat die Generalprobe für die Partie am Donnerstagabend verpatzt. Die Belgier verloren bei St. Truiden mit 2:1. Samatta, der auch gegen die SGE an einigen gefährlichen Aktionen beteiligt war, traf nur zum Ehrentreffer. Am Donnerstagabend kann die Eintracht den Gruppensieg mit einem Erfolg gegen die Belgier klar machen.

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5 Kommentare

  1. Hasebe lebt Eintracht Frankfurt. Keine Frage! Dennoch sollte man wissen, wann Schluss ist. Und das ist aus meiner Sicht im nächsten Sommer.

    Hasebe wäre der ideale Mann für einen spielenden Trainer oder Co-Trainer unserer neuen U23-Mannschaft. Wenn die in der Hessenliga starten darf, dann müsste er von den Statuten her das sogar dürfen.

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  2. Keine Ahnung ob noch ein Jahr geht. Wenn man ihn so sieht denkt man gleich ja klar geht noch ein Jahr. Jedenfalls ist er der beste backup der Welt. Von daher mal sehen wie es ihm im April so geht aber why not?

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  3. Oh Mann, das wäre ein traumhafter Move: Eine U23 mit Hase am Steuer. Perspektivisch. Die Ausbildung macht er ja gerade. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Gedanke intern schon mal besprochen wird. Manga hat sich auch zu einer U23 geäußert.

    Das wäre wirklich eine würdige Fortsetzung.

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  4. Wieso sollte Hasebe nicht noch ein Jahr verlängern? Man hat am Sonntag wieder gesehen, dass er zu den besten auf dem Platz gehört und ein halb so alter Hrustic, Ache usw. auch heute noch kein Land gegen ihn sehen. Ich glaube er kommt ganz gut klar damit, wenn er nicht mehr der uneingeschränkte Stammspieler ist, der jedes Wochenende seine 90Min. abspult aber als Backup. Bei jeder defensiven Taktik ist ein solcher 6er wertvoll, da er sich nicht mit Dribblings in den gegnerischen 16er verirrt und wir dann ausgekontert werden. Er muss natürlich auf seinen Körper hören und muss auch selbst wissen, ob er in Rente gehen will aber Hase B. ist ein tolles Vorbild und er spielt ja nicht nur, weil er ne Art kultiges Maskottchen ist, sondern weil seine Leistung besser ist, als die der anderen.

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