Djibril Sow will den ersten Saisonsieg. (Foto: Heiko Rhode)

Sow will ersten Saisonsieg: SGE-Mittelfeldspieler Djibril Sow will am Donnerstagabend mit der Eintracht den ersten Saisonsieg einfahren. Zum Auftakt der Europa League gastiert Fenerbahce Istanbul im Waldstadion. „Es wird ein besonderer Abend, denn Europa-League-Spiele bei Flutlicht sind in Frankfurt immer etwas ganz Außergewöhnliches. Ich versuche, auch den neuen Spielern mitzugeben, dass sie sich auf den Abend freuen können“, erzählte der Schweizer in einer Presserunde am Dienstag. Wichtig wird auch sein, ob das Team seine Anhänger mitreißen kann, meinte Sow: „Wir möchten das Spiel gewinnen und dominieren. Es liegt auch an uns, wie die Stimmung im Stadion sein wird. Wir spielen zu Hause, das ist unser Stadion. Unabhängig davon, wie viele Fenerbahce-Fans dort sein werden.“

Kritik an Kostic: Eintracht-Legende Maurizio Gaudino hat das Verhalten von Eintracht-Profi Filip Kostic rund um dessen Streik vor der Partie gegen Arminia Bielefeld kritisiert. „Nicht zum Training erscheinen und die Mannschaft im Stich lassen, das ist ein No Go“, sagte Gaudino in der SWR-Sendung „Sport BW“. „Man sieht das in den letzten Jahr ja immer wieder, dass Spieler einfach das Training verweigern.“ Er sehe aber nicht nur den Serben, sondern auch dessen Umfeld in der Verantwortung: „Das darf man auch als Berater nicht forcieren oder dulden. Nichtsdestotrotz ist ein Spieler alt genug und müsste eigentlich selbst wissen, was für ihn gut und nicht gut ist.“

Doku-Reihe über Frauen-Nationalmannschaft: Die deutschen Fußballerinen werden auf ihrem Weg zur Europameisterschaft 2022 in England von einem Filmteam für eine Dokuserie begleitet. „Es ist ein mega Projekt. Wir haben alle Geschichten zu erzählen. Natürlich ist es auch eine neue Herausforderung für Spielerinnen, die nehmen wir gerne an. Jede Spielerin darf sich so sehr einbringen, wie sie möchte“, sagte SGE-Keeperin Merle Frohms in einer digitalen Presserunde, die auch das deutsche Tor hütet. Von Februar 2022 bis zum großen Turnier im Sommer soll eine sechsteilige Dokumentation gedreht werden. „Wir haben uns alle mega gefreut. Es war alles von Anfang an sehr authentisch im Rahmen des Wohlfühlfaktors“, so Frohms. Mit der Eintracht ist die Torhüterin mit drei Siegen aus drei Spielen in die Saison gestartet und ist jetzt für die beiden Länderspiele Deutschlands nominiert worden.

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19 Kommentare

  1. Ich denke es wird Konsequenzen geben und ich bin mir sehr sicher das Oliver Glasner am Donnerstag nicht auf der Bank sitzen wird.

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  2. @euroadler
    Genau recherchiert und analysiert.
    Ich bin mir absolut sicher , ich sitze auch wieder auf der Bank !
    Flutlicht und EL , Waldstadion und die Eintracht, Vertrauen und Zuversicht – und nicht zuletzt einen Sieg der Eintracht. Dann kann ich am Freitag beruhigt für 14 Tage in den sonnigen Süden Europas
    Forza SGE !

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  3. Maurizio, echt jetzt? The Godfather of „Nichtsdestotrotz ist ein Spieler alt genug und müsste eigentlich selbst wissen, was für ihn gut und nicht gut ist.“
    Streiken. Ferrari…
    Ja, gut. Das war ganz was anderes 🙂

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  4. Ich freue mich wahnsinnig auf Donnerstag, endlich wieder Stadion , endlich wieder unsere Euroadler! Auf geht’s…

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  5. @Gaudino
    Die grössten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
    Sein eigenes Glashaus war doch sehr fragil, aus seinem Munde klingt die Kritik an Kostic’s (absolut unverständlichem) Verhalten doch sehr scheinheilig.

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  6. So, nur weil der Filip kein Auto von Mauro kauft, muss er aber jetzt nicht nachtragend sein. Meint auch Thomas Berthold…

    Gruß SCOPE

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  7. Wieso wird immer noch die Causa Kostic als Sau durchs Dorf getrieben?Wen juckt es noch, was ehemalige Spieler dazu sagen. Wurde er gefragt dazu oder hat er sich gemeldet?
    Und morgen hat vielleicht noch Mario Basler eine wichtige Meinung dazu…

    Ich will endlich den Strich darunter gezogen haben.

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  8. Auch GDL Chef Weselsky betonte das Kostic mit seinem Streik das zahlende Klientel sehr verärgert habe.
    🙂
    Quelle: keine
    Ironie aus

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  9. „Und die Sonne scheint ihm auf die Haut…“ Mauriiizio Gaudinooo 😀 War ein geiler Kicker!

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  10. Ich würde gerne mal hören, wie Scholz, Bärbock, Laschet und Lindner in der Causa Kostic stehen.

    Es kann ja nicht sein, dass solch ein wichtiges Thema im Wahlkampf überhaupt keine Beachtung findet.

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  11. Für alle die am Donnerstag nicht ins Stadion können wird „das Spiel sehen“ zu einer Wundertüte, da RTL das Spiel nur auf TVNow im Stream zeigt und wie sowas abgehen kann hat die Vergangenheit (siehe Eurosport/Dazn und neu dazu gekommen Amazon).
    Wünsche allen, die nicht im Stadion sein können, eine stabile Leitung und das TVNow nicht abraucht.

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  12. Fänd es sehr „schade“, wenn die Ultras beim morgigen EL nicht ins Stadion kommen, wenn gleich ich ihre Position zumindest respektiere.

    Wenn dies eintritt, was ich leider erwarte, fänd ich’s zumindest geil, wenn die Ultras VOR dem Stadion Stimmung machen wie auch schon zum Ende der letzten Saison gezeigt als niemand ins Stadion durfte.

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  13. @13: bin immer noch der Meinung, dass „die“ Ultras sich gerne noch einmal öffentlich positionieren sollten mit dem Wissen, dass es kein Zurück von personalisierten Tickets mehr geben wird (meine Prognose), schon gar nicht in der Euroleague.
    Also können sie einfach sagen, sie kommen nie wieder ins Stadion, damit sich ggf. andere organisieren können und nicht alle/viele auf deren Rückkehr hoffen.

    Meiner Meinung nach schaden sie damit dem Verein massiv, da das einer der großen Visitenkarten der Eintracht war und da frage ich mich schon was man als Fan tun sollte: den Verein, den man liebt, unterstützen oder schaden? Schade, dass sie sich aktuell lieber für letzteres entscheiden.
    Dann hoffe ich auf andere, die das in die Hand nehmen.

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  14. Eintracht endlich wieder im Euro-Cup, mit Zuschauern im Stadion, aber fast ohne Öffentlichkeit vorm TV.
    „Mein“ Sky und DAZN haben die Übertragungsrechte nicht, RTL (Nitro) zeigt die SGE (morgen) nicht. Der RTL-Bezahlsender TVnow hat diesmal die ‚Ehre“.
    Es ist ein Witz, ein schlechter. Es ist ein Weg zurück in die Vergangenheit, als im TV nur Ausschnitte von den BL- Spielen
    gezeigt wurden…und auch nicht von allen.
    Nicht jeder kann sich die vielen Pay-TV-Sender leisten, Fussball muss für alle da sein, zu sehen sein. Die Macher der Clubs sollten nicht nur von der immensen Bedeutung der Fans reden, sondern bei den Verhandlungen mit den TV-Gesellschaften diese auch nicht vergessen. Nicht jeden EURO ausreizen, Fans gewinnen, anstatt zu verlieren.
    Ich bin mir bewusst, dass es ohne Pay-TV nicht mehr gehen wird, aber dieses Ausmaß ist (von vielen) nicht mehr bezahlbar und auch nicht gesellschaft-
    lich vermittelbar.
    Auch mit der Kartenbestellung für’s morgige Spiel ging’s schief, passt irgendwie dazu.
    Bin übrigens Eintrachtmitglied und Dauerkarteninhaber, seit Jahrzehnten, aber
    manchmal haste kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu und keine Karte.

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  15. @ 13

    Kann man so sehen…

    Man könnte es aber auch so sehen dass sie ihren Prinzipien und Werten treu bleiben, obwohl sie selbst und der Verein darunter leiden…

    Ist wie alles im Leben sehr stark von der eigenen Perspektive abhängig. Und man „schadet“ dem Verein nicht in dem man dem Stadion fern bleibt, vor Mitte/Ende der 90er gab es auch keinen organisierten Support im Waldstadion. Nur weil es diesen seit 1997 gibt und mittlerweile zu einem unserer Markenzeichen geworden ist, und es die meisten Leute sehr schätzen und genießen und dies für viele ein integraler Bestandteil des Stadionerlebnisses ist, hat trotzdem niemand das Recht, einem anderen aufgrund einer persönlichen Entscheidung, etwas nicht zu tun, ein vorsätzliches Schaden vorzuwerfen.

    Wie wäre es denn, wenn DU das Heft in die Hand nimmst? Schließlich würdest du deinem Verein ja schaden wenn du es nicht tust 😉

    Forza SGE!!!

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  16. @17: ich wäre dabei, ja. Leider stehen da ca. 3 Autostunden und zwei Kleinstkinder dazwischen 😉

    Naja, sie selbst haben sich ja schon zum Markenzeichen gemacht und wenn gewisse Faktoren sieht: Die Bilder der Euroleague, welche durch Europa gingen, was zu großer Aufmerksamkeit und damit verbundene Mehreinnahmen sowie Spielerverpflichtungen geführt haben, dann ist das kein Vorwurf, sondern einfach eine Tatsache, dass sie in gewisser Weise schädigend agieren.
    Wie oft haben schon Spieler gesagt, dass das Pushen der Fans noch Prozente rausgekitzelt hat…

    Hier wird oft darüber gesprochen, dass niemand größer ist als der Verein. In meinen Augen stellen sich da aber einige (da es persönliche Prinzipien sind) egoistisch (im Sinne von nicht auf den Verein bezogen) drüber.

    Als das gegen Ende der letzten Saison namenhafte wichtige Persönlichkeiten im Verein ebenfalls getan haben, wurde auch zurecht über den Schaden am Verein gesprochen, obwohl die Spieler ja „Profi genug sein sollten“ um da drüber zu stehen. Ohne die krassen Emotionen von der Tribühne, welche es mal gab, werden wir in Zukunft übrigens noch weniger Bindung der Spieler zum Verein sehen…

    Für mich kann man es drehen, wenden und argumentieren wie man mag. Fakt ist, ohne die exklusive Stimmung fehlt ein wichtiges Puzzleteil und ohne nimmt man mindestens billigend in Kauf, dass es negative Auswirkungen auf Ergebnisse, Reichweite und Personal hat.

    Kann meine exklusive Meinung sein und ich muss auch akzeptieren, wenn es die Ultras anders sehen. Finde es einfach schade, da ich die meisten Aktionen inklusive Stimmung (leider nur am TV) sehr genossen habe und ich fürchte, dass man bei der Konferenzschaltung nur noch die Eintrachtspiele erkennt, wenn man vertraute Namen hört oder auf den aktuellen Spielstand schaut, nicht mehr an den Fangeräuschen/-lautstärke.
    Bin dennoch immer offen für Argumente, die belegen, dass das Fernbleiben der Ultras und Ausbleiben der Stimmung a) z.B. die UEFA zum Einlenken bewegt wird oder b) die Mannschaft auf dem Rasen davon profitiert.

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  17. @17
    Und was ist die Lösung? Auflösung der Ultras wie in Bergamo? Finde es in Ordnung wenn man Prinzipien hat, aber für mich hat die UF/NWK keine Lösung des Problems parat. Es wird in Coronazeiten kein Zurück mehr zur alten Ticketform geben, da kann auch die Eintracht als Verein nichts ändern. Deswegen verstehe ich auf lange Sicht nicht das Ziel der UF,/ NWK mal ganz abgesehen davon, dass Sie auch an Einfluss verlieren wird um so länger sie wegbleibt. Und für mich hinkt auch das Motto “ Alle oder Keiner“ da in der Vergangenheit vor allem bei
    ( Euroleague-) Auswärtsspielen die stark regelmentiert waren, trotzdem immer die UF sehr zahlreich vertreten war bzw. immer viele Karten von der Eintracht erhalten hat. Als früherer Auswärtsvielfahrer hat mich das teilweise schon gewundert. Sie hatten selbst schon einige Privilegien. Ich komme mit denen die ich kenne auch gut aus und finde es auch insgesamt sehr positiv das es sie gibt,aber meiner Meinung nach haben die sich jetzt in was verrannt, was derzeit und in absehbarer Zeit nicht lösbar ist.

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