David Abraham trägt sei 2015 den Adler auf der Brust. (Foto: Rhode)

Bleibt Abraham doch bis 2021? Laut mehreren Medienberichten der letzten Wochen wolle Eintracht-Kapitän David Abraham nach der Saison in seine Heimat Argentinien wechseln. Jetzt schreibt die „Sport Bild“, dass der Innenverteidiger seinen noch bis Juni 2021 laufenden Vertrag doch erfüllen will. Außerdem steigen seine Chancen auf einen Einsatz am kommenden Samstag beim VfL Wolfsburg. Nachdem Abraham gegen den SC Freiburg mit Fieber ausgefallen war, trainiert er seit dem gestrigen Donnerstag wieder mit dem Team.

Hütter für Toleranz beim Jubeln: Eigentlich sollen beim Torjubel die Abstandsregeln eingehalten werden. Doch das geht im Eifer des Gefechts immer mal wieder vergessen. Eintracht-Coach Adi Hütter findet, dass man das nicht so eng sehen sollte. „Es ist immer wahnsinnig schwer, die Emotionen so im Griff zu haben. Vor allem beim Jubeln. Wenn man sich über Tore nicht mehr freut, dann sollte man es ganz lassen. Man sollte nicht zu kritisch sein, wenn man sich freut. Aber man darf sich jetzt natürlich auch nicht minutenlang in den Armen liegen und abküssen“, meint der Trainer.

Hoffnung durch Freiburg-Spiel: Wolfgang Steubing, der Aufsichtsratsvorsitzende der Eintracht, ist nach dem 3:3-Unentschieden gegen den SC Freiburg positiver gestimmt als zuvor, wie er der „Bild“ verriet: „Das Spiel macht mir Hoffnung, weil wir drei Tore gemacht haben, dazu noch viele Chancen hatten. Irgendwann kommt auch das Spielglück zurück, dann fällt nicht immer gleich mit dem ersten Schuss das Gegentor.“ Trotzdem sei die aktuelle Saison natürlich nicht zufriedenstellend: „In den vergangenen Jahren ging es nur hoch. Zweimal Pokal-Finale, einmal Pokalsieg, dann international eine sehr gute Figur abgeben. Das ist dann eine ziemliche Fallhöhe, wenn du in Paderborn verlierst. Die Saison ist wirklich nicht gut, aber auch nicht desaströs.“

Heimvorteil weg: Man stelle sich nur mal vor, was am Dienstagabend nach dem 3:3-Ausgleichstreffer von Timothy Chandler im Frankfurter Stadion los gewesen wäre, wäre es kein Geisterspiel gewesen. 50.000 Menschen hätten versucht, ihre Mannschaft zum Sieg zu brüllen. Ob das geklappt hätte, steht natürlich in den Sternen. Aber Fakt ist, dass es ohne Zuschauer in den Stadien keinen Heimvorteil mehr gibt. Das sieht auch SGE-Trainer Adi Hütter so: „Für die Heimmannschaften gibt es diesen Vorteil nicht mehr. Das sieht man auch daran, dass es in den letzten Spielen viele Auswärtssiege gab.“ Aber die Qualität der Spiele habe sich im Vergleich zum ersten Geisterspiel vor einigen Wochen deutlich verbessert. „Es sind schon auch sehr schöne Spiele. Mit Zuschauern wäre es natürlich noch mehr Spektakel. Aber die Spiele sind an und für sich sehr gut“, meint Hütter.

Skibbe verlässt BVB: Borussia Dortmund bestätigte, dass man sich von U19-Trainer Michael Skibbe trennen wird, obwohl er zur neuen Saison die U23 übernehmen sollte. Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, sei das Vertrauen der Schwarz-gelben in den 54-Jahren erschüttert. „Wir bedanken uns bei Michael für mehr als elf Jahre in Diensten des BVB und wünschen ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute“, sagte BVB-Legende Lars Ricken. Skibbe folgte 2009 auf Friedhelm Funken als Eintracht-Trainer und wurde 2011 in der Abstiegs-Saison vorzeitig entlassen.

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4 Kommentare

  1. Wolfsburg ist es ja gewohnt vor leeren Rängen zu spielen. Da gibt es keinen Heimbonus

  2. Morgen müssen einfach 3 Punkte her. Koste es was es will. Und gegen die Bremer gleich nachlegen. Und wir alle schreiben ganz anders hier im Forum ;).
    Forza SGE

  3. Da Argentinien vor der Staatspleite steht, könnte es sein, dass man sich demnächst mit Pesos den Allerwertesten putzen kann…Bei solchen Aussichten würde ich auch eher hier bleiben und meinen Vertrag erfüllen und schauen, wie sich die momentan unsichere Lage entwickelt.

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