Luka Jovic soll dauerhaft bei der SGE bleiben.

Jovic fest zur SGE: Luka Jovic hat sich in den vergangenen Wochen gegen seinen Konkurrenten im Eintracht-Sturm, Sebastien Haller, durchgesetzt und sich zum Top-Angreifer der SGE entwickelt. Wie Eintracht-Coach Niko Kovac auf der heutigen Pressekonferenz bekanntgab, soll der 20-Jährige nach seiner Leihe fest verpflichtet werden. „Wir haben mit ihm einen richtig guten Fang gemacht, für kleines Geld. Sollte er die Wntwicklung nehmen, die ich prognostiziere, dann wird das ein richtig guter Spieler, der viel Geld bringen wird. Ich bin davon überzeugt, dass der Klub ihn kaufen wird“, sprach der Kroate eine Empfehlung für die Vereinsbosse aus. Der Serbe kam bisher in 24 Spielen zum Einsatz, in denen er bisher neun Tore für die SGE erzielte. Außerdem bereitete er zwei Tore vor. Bemerkenswert: Für seine neun Tore brauchte er nur 936 Minuten, das heißt er trifft alle 104 Minuten.

Ticket-Infos für Pokal-Finale: Die Eintracht hat Infos für das Ticket-Prozedere für das DFB-Pokalfinale 2018 am Samstag, den 19. Mai 2018 in Berlin, bekannt gegeben. Eintracht Frankfurt erhält vom DFB ein Ticketkontingent von rund 20.000 Tickets. Die werden aufgeteilt in den Preiskategorien zu 150 € und 110 € (ca. 2.000 Tickets), sowie zu 90 € und 60 € (ca. 18.000 Tickets) und rund 60 Tickets für Rollstuhlfahrer zu 10 €. Da die Nachfrage das verfügbare Ticketkontingent bei weitem übersteigen wird, erfolgt die Ticketvergabe nach folgendem Verteilerschlüssel:

  • Personalisierte Dauerkarten (außer EFC-Dauerkarten), die gleichzeitig auch Mitglied bei Eintracht Frankfurt e.V. sind: 1 Dauerkarte = 1 Finalticket
  • EFC-Dauerkarten (Dauerkarten die sich im Besitz des EFC’s befinden (Dauerkartenabonnent und Rechnungsempfänger = EFC), deren Inhaber gleichzeitig auch Mitglied bei Eintracht Frankfurt e.V. sind: 1 Dauerkarte = 1 Finalticket
  • EFC’s, die in den vergangenen Jahren regelmäßig die Auswärtsspiele von Eintracht Frankfurt unterstützt haben (Busse bei mind. zehn Auswärtsspielen pro Saison).
  • Auswärts-Dauerkarten-Inhaber (sofern nicht schon über 1. oder 2. berücksichtigt):
    1 Auswärts-Dauerkarte = 1 Finalticket
  • Losverfahren unter allen übrigen Dauerkarten-Inhabern (sofern nach den Verkaufsphasen noch Finaltickets verfügbar)

Geldregen durch Final-Einzug: Der zweite Einzug ins DFB-Pokalfinale nacheinander beschert der Eintracht einen warmen Geldregen. „Brutto ist das Finale vier bis fünf Millionen wert,“ sagte Finanzvorstand Axel Hellmann. Er glaubt, dass das „Endspiel größer als im letzten Jahr wird. Wir haben mehr Sponsoren, wir haben mehr Partner, auch international. Aus Abu Dhabi, China und den USA haben bereits Partner ihr Kommen angekündigt.“ Durch den Finaleinzug haben die Hessen schon mindestens 3,26 Millionen Euro aus dem DFB-Topf sicher, hinzu kommen noch die Einnahmen aus der TV-Vermarktung. Sollte die Eintracht erstmals seit 30 Jahren den Pokal holen, winken 4,5 Millionen Siegprämie.

Prügeleien nach Schlusspfiff: Es war ein umkämpftes Spiel auf dem Platz, begleitet von zwei Kurven, die für Gänsehaut-Stimmung auf den Rängen sorgten. Einzig die Auseinandersetzungen nach dem Pokal-Duell am Mittwochabend trübten ein wenig die Party-Stimmung. Nach dem Spiel war es erst im Stadion, dann davor und auf dem Parkplatz zu heftigen Aufeinandertreffen gekommen, wie die Polizei mitteilte. Sieben Polizisten und acht Zuschauer seien verletzt worden, ein Frankfurter Besucher musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er wurde von einer Glasflasche am Kopf getroffen, die aus einem vorbeifahrenden Auto geworfen wurde. Insgesamt gab es 20 Strafanzeigen.

Bobic kontert Bayern-Aussagen: Runde zwei im Scharmüzel zwischen der Eintracht und Bayern München um den Wechsel von Niko Kovac nach München. Der Münchener Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte in Richtung Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic gesagt, Bobic sei nach seiner Bayern-Kritik durch „mahnende Worte“ von ihm und Bayern-Boss Uli Hoeneß „zur Räson gekommen und etwas runtergekühlt“. Auf „Sky“ konterte Bobic am Mittwochabend: „Ich muss wirklich schmunzeln. Es gibt 36 Proficlubs in der 1. und 2. Bundesliga. Untereinander hat man ein gutes Verhältnis und Respekt, und jeder kämpft mit den gleichen Waffen für seinen Club. Aber dennoch muss man einen gewissen Anstand haben. Und bei 35 Klubs klappt das sehr gut – das lasse ich mal so stehen.“ Fortsetzung folgt…

Bilic-Topkandidat auf Kovac-Nachfolge: Wer wird Nachfolger von Niko Kovac? Beinahe täglich wabern neue Namen durch den Frankfurter Stadtwald. Laut einem Bericht von „Sport1“ soll ein weiterer Kroate der Top-Kandidat für die Nachfolge von Niko Kovac sein. Slaven Bilic, wie Kovac einst Nationalcoach Kroatiens, soll bei den Verantwortlichen in Frankfurt als der geeignete Mann gesehen werden. Der einst für den Karlsruhe SC aktive Bilic war zuletzt bei Premier League Club West Ham United nach zwei Jahren entlassen worden. Zuvor trainierte er unter anderem Lokomotive Moskau und Besiktas Istanbul. Laut Sport1 sollen die ebenfalls gehandelten Roger Schmidt, Markus Weinzierl und Jens Keller keine Rolle auf die Kovac-Nachfolge spielen.

Bobic bestätigt Hradecky-Abgang: Er war einer der Garanten für den Pokal-Einzug. Spätestens seit gestern ist auch klar. Das Pokal-Finale wird für Lukas Hradecky das letzte Spiel im Adler-Dress sein. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic bestätigte im „ARD“-Interview, dass der Finne die Eintracht nach der Saison verlassen wird. Sein Nachfolger steht mit dem Dänen Frederik Rönnow ebenfalls bereits fest. Hradecky war zuletzt immer wieder mit Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund ins Spiel gebracht worden.

Österreicher im Visier: Laut Berichten der „Bild“ soll die Eintracht ein Auge auf den Österreicher Kevin Stöger vom VfL Bochum geworfen haben. Mit vier Toren und sieben Vorlagen ist der 24-Jährige einer der Lichtblicke beim Zweitligisten und im Sommer ablösefrei zu haben.

Gefeiertes Fan-Shirt: „DFB-Pokalsieger 2018 – Stand jetzt“ – diese Fan-Shirts waren gestern der Hingucker. Nach der Posse um den Abgang von Niko Kovac zeigte der EFC Freigericht/Hasselroth Humor und ließ diese Shirts drucken. Das Gute: Die Shirts sind nach dem Einzug ins Pokal-Finale aktueller denn je – und dürften auch am 19. Mai zum Einsatz kommen.

Der Hingucker gestern Abend.
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52 Kommentare

  1. @50

    Ich nehme mal an, die Bereitschaft zur Vertragsunterzeichnung wird schon zu Beginn der Leihe festliegen und entsprechend durch Vorvertrag fixiert worden sein.

    Genauso wie Real die Rückkaufoption bei Mascarell hat, da wird Mascarell auch nichts gegen sagen können, wenn die die ziehen.

    Allgemein würde dann das komplette Vertragsmodel mit Option sinnlos sein, wenn das nicht schon ausgehandelt und noch abhängig vom Spieler sei.

  2. @ 34. stimme
    @ 38. Perlentaucher1899
    @ 41. NRW-Adler

    Welch subtiler und feinsinniger Vorschlag (wander doch nach Nordkorea aus) !

    Ich habe nichts gegen unterschiedliche Meinungen, warum auch ? Ich erlaube mir und jedem das Recht auf eine vielschichtige Meinung. Das Problem ist nur, dass es eine Vielzahl von Usern hier gibt, deren Meinung entweder begrenzt ist oder einer Doppelmoral unterliegt.

    Und ich wehre mich gegen jedwede Doppelmoral. Vielleicht denke ich auch wenig zu vielschichtig für den einen oder anderen User hier ?

    Fakt ist jedoch, dass es Unterschiede zwischen der geleisteten Arbeit eines NK und seinem … ich nenne es mal … „Aussetzer“ gibt. Ich erlaube mir, seine Arbeit gut und seine Posse rund um den Wechsel gleichermaßen schlecht zu finden.

    Augenscheinlich verfolgen die Verantwortlichen FB & BH und der Aufsichtsrat zum Glück auch diesen oder einen zumindest ähnlichen Gedanken.

    Bei Facebook gibt es auch unverbesserliche Hater und Basher. Da heißt es dann, dass die Mannschaft bedingungslos unterstützt und NK wird verunglimpft. Das Problem ist nur, dass NK für die Mannschaft selbst – also die Spieler – ein Teil der Mannschaft ist. Das ist dann aber wahrscheinlich intellektuell zu hoch.

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