Adi Hütters Abgang von der SGE stieß auf viel Unverständnis. (Bild. Heiko Rhode)

Hütter bereut Wechsel: Im Sommer 2021 wechselte Ex-SGE-Trainer Adi Hütter für 7,5 Millionen Euro zum Ligakonkurrenten aus Mönchengladbach. „Im Rückblick war es ein Fehler, zu gehen, ganz klar. Die Eintracht hat sicher viel besser zu mir gepasst als die Borussia und ich sicher besser zur Eintracht als zur Borussia“, gab der Österreicher im Interview mit dem „Wiesbadener Kurier“ zu. Hütter meinte außerdem, dass er die Eintracht immer noch im Herzen trage. Nach einer enttäuschenden vergangenen Saison stellten die Gladbacher und der 52-Jährige die Zusammenarbeit ein. Für eine neue Aufgabe sei Hütter mittlerweile wieder bereit.

Makkabi-Präsident fordert Aufklärung: Alon Meyer, Präsident des jüdischen Sportverbandes Makkabi in Deutschland, kritisiert die SGE scharf dafür, dass der vermeintliche Eintracht-Anhänger, der beim Auswärtsspiel in Marseille den Hitlergruß zeigte, noch nicht vom Verein bestraft wurde. „Da muss klare Kante gezeigt werden. Es kommt nicht auf den ein oder anderen Tag mehr an. Solange die richtigen Konsequenzen kommen! Rechte Gesinnung und Ansichten haben in keinem Stadion dieser Welt etwas verloren, schon gar nicht bei uns“, stellte Meyer auf „bild.de“ klar. Der 48-Jährige richtete seine Worte auch an den Täter selbst: „Es ist nicht zu spät für eine Entschuldigung. Das muss aber auch mit glaubwürdiger Einsicht kommen.“ Sollte der Schuldige jedoch tatsächlich rechts denken und handeln, „ist diese Tür zu.“ Laut dem Medium stehen die SGE und Makkabi derzeit im Austausch.

Torjäger Rode schwärmt von Götze: Eintracht Frankfurt ist bereits der dritte Verein, bei dem Sebastian Rode und Mario Götze zeitgleich unter Vertrag stehen. Zuvor spielten die beiden Profis auch schon beim FC Bayern und Borussia Dortmund zusammen, aber Rode unterstreicht: „Seit wir zusammenspielen, habe ich ihn noch nie so fit gesehen. Das kommt seinem Spiel zugute.“ Nach sieben Spieltagen hat Götze in der Bundesliga laut „bild.de“ die meisten intensiven Läufe (632) absolviert. „Ich habe immer gesehen, dass er ein hervorragender Fußballer ist. Dazu ist er jetzt gefühlt von der Fitness her in der Form seines Lebens“, schwärmt Rode vom Ex-Nationalspieler. Kurios: Obwohl Götze viel öfter vor dem gegnerischen Tor auftaucht, hat Defensivspieler Rode bisher mehr Tore erzielt: „Bisher sind zwei Tore in einer Saison mein Rekord. Da bin ich jetzt dran. Ich hoffe, diese Saison das ein oder andere Tor mehr zu machen. Den Lauf will ich fortsetzen“, so Rode.

Härteres Durchgreifen gegen Keeper: Bei Elfmetern wird es den Torhütern in der Regelauslegung nicht leicht gemacht. Mindestens ein Körperteil muss sich hinter, auf oder über der Torlinie befinden, bevor der Schütze den Ball berührt. Weder die Latte noch einen der beiden Pfosten dürfen zudem berührt werden. Die „DFB Schiri GmbH“ hat dem „kicker“ zu Folge die 36 Profi-Klubs der 1. und 2. Bundesliga darüber informiert, dass die Unparteiischen eine zu frühe Bewegung der Keeper ab sofort strenger ahnden werden, weil der sogenannte Toleranzbereich jetzt nicht mehr existiert. Bewegt sich der Torwart zu früh und pariert den Strafstoß, so muss der Elfmeter wiederholt werden. Auch der Videoschiedsrichter muss in diesen Situationen einmal mehr genauer hinsehen.

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26 Kommentare

  1. Gähn, Mensch Adi, lass gut sein, bin seeeehr zufrieden mit dem Oli, zumindest Stand jetzt 🙂

    Forza SGE

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  2. Wer haette damals gedacht, dass wir letzten Sommer als Sieger aus dem Trainerkarussel hervorgehen? Glasner hat hier bisher absolut hervorragende Arbeit geleistet und sogar mit einem wahnsinnigen Titel belohnt. Das nimmt ihm und uns keiner mehr. 😉

    Huetter geht es jetzt wie vielen anderen Spielern und Trainern der Eintracht, die anderswo ihr Glueck gesucht, aber nicht gefunden haben. Es waren halt doch nicht nur die Farben, die sich geaendert haben….Waere die Art des Abschieds eine andere gewesen, dann waerst du auch heute noch wie Kovic in Frankfurt gerne gesehen. Der letzte Eindruck bleibt halt haften.

    Persoenlich habe ich meinen Frieden mit der Situation gemacht. Wir haben ordentlich Geld erhalten, einen besseren Trainer bekommen und halt ein Jahr spaeter die CL erreicht.

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  3. Ach Adi, du bist doch gegangen weil du kein Vertrauen hattest , dass die SGE entsprechende Nachfolger für Bobic und Co (siehe sein anderes Interview) findet.
    Und jetzt sollst du besser zur uns passen? So ein Zufall nach EU Cup und anschneiden der Pferdchen unter deinem Regime
    Vom Charakter behaupte ich mal auf keinen Fall dass du zu uns passt .
    Wer zuletzt lacht ….

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  4. Hütter hat schon recht, zu uns hat er damals besser gepasst als zu den Fohlen.
    Jetzt passt er halt nicht mehr zu uns…

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  5. Was für’n Arsch. Typisch. Heute nur noch „Tschuldigung“ und alles wieder in Ordnung. Nein! Na ja, froh bin ich schon, dass er weg ist.

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  6. Jeder Bericht über diesen Mann ist aus meiner Sicht einer zu viel. Soll sich auf sich konzentrieren, was er am besten kann.
    Lasst uns am Samstag den Tabellenführer schlagen und auf das Hier und Jetzt konzentrieren.

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  7. Wir alle sollten uns mit großer Gelassenheit zurücklehnen, generös einmal mit der Hand dem Adi zuwinken … und ein gut gemeintes „Ist besser so … tata !“ zurufen.

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  8. Ja, der Adi. Aufgebaut und umgeschmissen. Hochmütig, selbstüberschätzend abgehauen, Märchen erzählt, uns die CL-Quali kaputtgemacht, in Gladbach gescheitert und jetzt nicht mehr im Geschäft, Status Quo.
    Jeder ist seines Unglücks eigner Schmied.
    Nur kein Mitleid, eher ein „selbst dran Schuld“. Er wird nicht am Hungertuch nagen müssen, seine Beschäftigungsperspektiven in der Bundesliga
    eher nicht ganz so rosig. Lebbe geht weider, Glasner passt und hat schon in Wolfsburg eins gezeigt, Geradlinigkeit.
    Und unsere Eintracht mit Zusammenhalt, als homogenes Team, mit massgeschneideter Taktik zum Europapokalsieger geführt.
    Ohne die Deutsche Meisterschaft, die Pokalsiege, den vorherigen UEFA-Cup-Gewinn nicht ebenso zu würdigen, der Europokalgewinn in diesem Jahr, gegen diese Gegner, der gehört auch ganz oben in den Schrank.

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  9. Ich habe auch den Eindruck, dass Oliver Glasner charakterlich dem Adi weit voraus ist.
    Sicher kann man sich nie sein.

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  10. Ich bleibe… uneinsichtig.

    Das hat er bis heute nicht verstanden und seine “Entschuldigungen” gehen am Punkt vorbei.
    Dass er jetzt seinen “Fehler einsieht” und damit nur der Wechsel gemeint ist, nicht seine Art – das zeigt, dass er nichts verstanden hat und niemals wird.

    Ich bin letztendlich mehr als glücklich, dass wir dank ihm einen besseren Trainer bekommen haben. Dafür bin ich Adi dankbar

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  11. Das Bezahlfernsehen sucht bestimmt Stand-by-Trainer. WM-Experte (Quatar hat auch schöne Stadien, es ändern sich nur die Menschenrechte) und im März suchen dann genügend Vereine Feuerwehrmänner, die den Abstieg verhindern sollen. Solange heißt es bei Hütter: Ich bleibe… im Gespräch! 🙂

    Gruß SCOPE

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  12. Ich finde diese Einsicht aber trotzdem gut; auch sie zu kommunizieren. Unter den Trainer war und ist er schon noch etwas grün hinter den Ohren, was Clubs in den großen Ligen angeht. Ich denke das kann man ihm ohne Nachtreten zugestehen.

    Neutral betrachtet war er auch ein wichtiges Puzzleteil für die Entwicklung der letzten Jahre. Und es lief ja auch recht gut mit ihm. Dann haben Umfeld und Erfolg ihn irgendwie kompromittiert, er scheint dafür auch anfällig gewesen zu sein.

    Mittlerweile sage ich Schwamm drüber. Immer mal wieder nett von ihm zu hören. Mehr aber auch nicht.

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  13. Ich finde es okay, wenn Menschen Fehler erkennen und zur Einsicht kommen. Adi´s Erkenntnis kommt halt e bissi spät. Egal. Wir haben die Ablöse- und einen besseren Trainer bekommen. Er zum Haufen Geld noch eine Portion Lebenserfahrung erhalten.

    Bleibt festzustellen, dass Eintracht Frankfurt ein Ausbildungsverein für Trainer und Manager ist. Warum die es dann anderswo nicht gebacken bekommen; damit beschäftige ich mich nicht.

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  14. Ich finde auch, dass er super zur Eintracht gepasst hat, attraktiven Fussball hat spielen lassen, der zu Uns gepasst hat und er hatte die Mannschaft im Griff. Er wusst um die Stärken und Schwächen von jedem Spieler.
    Leider hat er durch sein Wechsel alle weg geschmissen und sich zu Nichte gemacht, was er aufgebaut hat.
    Ohne Wechsel hätten wir CL gespielt…4. in der Liga…mit OG sind wir nur 11. geworden…denke nicht, dass OG viel besser als AH ist – auch wenn ich ihn sehr mag und schätze.

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  15. Ich bin Adi auch nicht mehr böse. Wir hatten und haben mit unseren Verantwortlichen (Fischer, Manga, Frankenbach, Hellmann, Hübner, Bruchhagen, Kovac, Bobic, Hütter, jetzt Glasner und Krösche) verdammt viel Glück. Andere Vereine sind abgestiegen oder ganz in der Versenkung verschwunden. Wir haben unseren Wert innerhalb von zehn Jahren von ca. 70 Millionen auf 450-500 Millionen gesteigert, das ist rund sieben mal so viel. Und dazu hast jeder, in seinem Aufgabenbereich, seinen Teil zu beigetragen.

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  16. Adi Hütter wollte weg… Ist mir egal egal
    Adi Hütter lieber nach Gladbach….ist mir egal egal
    Adi Hütter in Gladbach gefeuert…. Ist mir egal egal
    Adi Hütter hat kein Job…. Ist mir egal egal
    Adi Hütter weint der SGE nach…. Ist mir egal egal

    Sorry hatte gerade den orhwurm….

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  17. ohne Wechsel hätten wir keine 7,5 Mio bekommen
    ohne Wechsel hätten wir (wahrscheinlich) CL gespielt
    ohne Wechsel wären wir daher (sehr wahrscheinlich) nicht EUROPAPOKALSIEGER SGE! geworden.

    Also für mich: Danke Adi, alles richtig gemacht und deinen Fußball mochte ich auch.

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  18. ist doch alles oke, was bringt jetzt ein Nachtreten..
    Er hat selber einen Fehler gemacht, zu ungeduldig gewechselt, sich überschätzt und in der Kabine anscheinend auch arrogant aufgetreten.

    Wäre er bei der Eintracht geblieben, noch 1-2Jahre erfolgreich oben mitgespielt, wäre er danach ein Thema bei Dortmund, Leibzig oder sogar bei Bayern geworden. Jetzt will ihn da keiner mehr…

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  19. Das Thema Hütter betrachte ich als erledigt und vergessen, ohne es negativ zu meinen. Es spielt einfach keine Rolle mehr. Aber gut, wenn er es einsieht. Es wird ihm helfen, ein besserer Trainer zu werden. Warum nicht gönnen ? Das eigene Karma dankt es.

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  20. Der Hütter war ein geradliniger Trainer. Dann ist etwas vorgefallen und er hat diese Linie verlassen wollen oder damals sogar müssen. Der auslösende Grund dafür liegt noch immer im Verborgenen.
    Glasner ist ein geradliniger Trainer. Zähl ich 1 und 2 zusammen, wird uns Glasner, stand jetzt, nach der Saison verlassen wollen oder sogar müssen.

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  21. Lol. Was Glasner irgendwann macht oder nicht….. ganz ehrlich ? Jetzt ist er erst mal hier und macht seine Arbeit gut.

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  22. „Es ist nicht wichtig was die Leute über dich sagen, wenn du kommst. Sondern wichtig was die Leute über dich sagen, wenn du gehst“.
    Jürgen K., Fußballtrainer

    Ps: der Fußball unter ihm war aber der beste der letzten Jahre

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  23. Er sieht auch gar keine Fehler ein, er versteht sie nur! Das ist ein Unterschied! Er hat auch deswegen nie zu uns gepasst.

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  24. Was soll dieser Artikel ????? .Null Nährwert !!!!!!!!
    Es wird dadurch nicht besser. Er stürzte seine Mannschaft dadurch in ein Dilemma .Das war so was von unnötig.
    Das hätte man ganz anders lösen können. Er hat nur sich gesehen. Das die Eintracht dir das Sprungbrett Bundesliga gegeben hat war dir Scheissegal. Also geh deinen Weg.
    LASS UNS IN RUHE

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