Die DFL will zeitnah darüber entscheiden, ob und mit welchen Maßnahmen Fans wieder in Stadien dürfen. (imago images / Poolfoto)

Kommt ein Stehplatzverbot?: Zur neuen Saison will die DFL in Zusammenarbeit mit den Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga eine Teil-Rückkehr der Fans in die Stadien möglich machen. Doch sollte dies gelingen, würden eine Menge Kompromisse geschlossen werden. So will die DFL in den Stadien bis Ende Oktober ein Stehplatz- und Alkoholverbot durchsetzen. Außerdem soll es bis Ende des Jahres keine Auswärtsfans geben. Das geht aus den Anträgen des Präsidiums der DFL hervor, die bei der virtuellen Mitgliederversammlung der 36 Profivereine am kommenden Dienstag zur Abstimmung stehen, wie der „Kicker“ berichtet. Die „Ultras Frankfurt“ haben bereits angekündigt, dass sie den Spielen fernbleiben, sollten nur Teile der Fans zurück in die Arenen dürfen. SGE-Vorstand Axel Hellmann sagte letzte Woche, dass man hoffe, es zumindest 20.000 Anhängern ab der kommenden Spielzeit zu ermöglichen, die Eintracht wieder live vor Ort spielen zu sehen. 

Falette-Entscheidung noch diese Woche? Laut Informationen von „bild.de“ soll sich in den nächsten Tagen entscheiden, wo Simon Falettes Zukunft liegt. Seit Januar ist der 28-Jährige an Fenerbahce Istanbul verliehen und setzte sich in der Türkei nach der Corona-Unterbrechung zum Stammspieler durch. Allerdings zog Fenerbahce nicht die Kaufoption, die bis Ende Juni galt. Nach seiner Leihe würde der Innenverteidiger erstmal zurück nach Frankfurt kommen, jedoch seien die Türken stark daran interessiert, Falette zu behalten.

Erste Testreihe negativ: Am Montag unterzog sich die Mannschaft der Frankfurter Eintracht neben dem obligatorischen Leistungstest auch einer Untersuchung auf COVID-19. Dabei stellte sich heraus, dass alle Tests negativ waren. Das gab die SGE via Twitter bekannt. Mittwoch steht eine zweite Testreihe an. Mit dabei waren unter anderem auch Aymen Barkok, Dejan Joveljic und Jetro Willems.

Gerüchte um Gacinovic-Abgang: Mijat Gacinovic spielt inzwischen seit fünf Jahren für die Frankfurter Eintracht. Der quirlige Serbe hat seither (leider) den Durchbruch nicht so wirklich geschafft. Nun kommen Wechselgerüchte auf. Angeblich soll der französische Erstligist Olympique Marseille Interesse an dem Mittelfeldspieler haben. Das berichten verschiedene Quelle, unter anderem die spanische Sportzeitung „Estadio Deportivo“. Angeblich soll Gacinovic den wechselwilligen Maxime López bei Marseille ersetzen.

Kostic schweigt zu Gerüchten: 30 Torbeteiligungen in 50 Saisonspielen haben Filip Kostic bei anderen Vereinen das Interesse geweckt. Vor allem der AC Mailand wird immer wieder mit dem Linksfuß in Verbindung gebracht. „Wie man sieht, läuft es in Frankfurt für mich gut. Und es wird viel geschrieben, das lese ich auch. Ich belaste mich damit nicht“, verriet der 27-Jährige im Interview mit der serbischen Zeitung „Blic“. Nachdem er im August 2018 vom Hamburger SV zur Eintracht gewechselt ist, entwickelte sich Kostic in Frankfurt zu einem kaum verzichtbaren Leistungsträger. „Wenn man die letzten zwei Jahre betrachtet, dann kann man schon sagen, dass es die zwei besten Saisons meiner Karriere waren“, berichtete er zufrieden. Allerdings vermisst Kostic seinen Kumpel Luka Jovic: „Natürlich fehlt er mir. Er hat ja beinahe jede meiner Flanken in ein Tor verwandelt.“ Bei Real Madrid hat sich Jovic nicht durchsetzen können, aber Kostic glaubt an den Torjäger: „Ich denke, dass die kommende Saison für ihn viel besser laufen wird. Er ist eine Tormaschine.“

Testspiel im Free-TV: Am kommenden Samstag testet die SGE gegen die AS Monaco. Anstoß im Frankfurter Waldstadion ist um 18 Uhr. Aufgrund der Coronapandemie findet das Spiel ohne Zuschauer statt. Doch die Eintracht-Fans können sich freuen: Die Partie wird im Free-TV gezeigt. „Sport1“ überträgt live. Darüber hinaus wird das Match auch bei „EintrachtTV“ und dem Streamingdienst „DAZN“ zu sehen sein.

Verstärkung für A-Jugend: Eintracht Frankfurt hat sich die Dienste von David Halbich gesichert. Der Mittelstürmer unterschreibt einen Vertrag bis zum 30.06.2021 und geht künftig für die U19 auf Torejagd. Zunächst in der Jugend des TSV 1860 München ausgebildet, wechselte der Angreifer zur Saison 2016/17 zum FC Bayern. Dort machte das Offensivtalent insbesondere mit seiner Effektivität vor dem gegnerischen Tor auf sich aufmerksam. In insgesamt 25 Partien in der U17-Bundesliga Süd/Südwest gelangen dem gebürtigen Münchener neun Tore und fünf Torvorlagen. Daran knüpfte Halbich auch in der vergangenen Saison an. Elfmal lief er in der Spielzeit 2019/20 für die U19 des FC Bayern auf und steuerte drei Treffer und vier Assists zur Staffelmeisterschaft der Münchener bei. 

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34 Kommentare

  1. Geht Gacinovic, brecht die komplette Balkan Fraktion außeinander. Dann wird auch Kostic gehen, davon bin ich überzeugt.
    Schaut euch mal die Dokumentationen von RTL Nitro vergangenes EL Jahr an, wie sehr man da merkt, was Gaci hinter den Kulissen mit seinen Landsmännern gemacht hat. Er ist in Sachen Integration von Kostic, Rebic, Jovic und vermutlich auch Jovelic super wichtig und trägt auch zu deren Wohlsein bei.
    Andererseits wünsche ich ihm, dass er den dauerhaften Durchbruch schafft, vielleicht würde ihm persönlich ein Zimmerwechsel gut tun.

  2. Ultras kommen nicht. Fein, dann habe ich größere Chancen eine Karte zu bekommen 🙂

  3. Ist eine interessante Info, dass diesmal ein Juniorenspieler von München nach Frankfurt geht und nicht andersrum. Hat hier die Eintracht gut überzeugt oder wurde er bei München aussortiert?

  4. lol ja die Ultras sind zweifelsohne eine Bank wenn es um den Support geht und ich liebe die Aktionen im Stadion, die Choreos usw…
    Aber was will man nun damit bezwecken? Soll die Eintracht nen Jahr lang auf Einnahmen von 20.000 Fans verzichten aufgrund irgendwelcher Befindlichkeiten? Und die anderen Teams haben Zuschauer also folgerichtig finanzielle wie emotionale Vorteile? Finde ich schon irgendwie net sooo durchdacht aber nun gut… Jedem seine Meinung 🙂

  5. Also wenn das jemand anordnen würde könnte ich es verstehen, es ist aber Corona und daher einfach nur doof

  6. Ich bin da ganz bei den ultras, ganz oder gar nicht.
    Ich werde nicht hingehen. Meinetwegen soll die eintracht nur Tages Karten verkaufen, dann können ja auch m andere Leute ins Stadion. Hoffe daher, dass die DK noch nicht gebucht werden müssen. Klar, zähneknirschend würde ich auch wieder eine holen, um nicht das Anrecht auf die DK zu verlieren. Nutzen würde ich diese aber nicht!

    Ich finde die Überlegungen komplett zum falschen Zeitpunkt : in den Medien wird gerade diskutiert, ob wir gerade den Beginn der zweiten Welle erleben. Und die DFL will Stadien wieder öffnen…
    Sorry, aber das ist ne kack Idee. Hat was von trump, per Dekret die Pandemie beenden wollen. Das Problem sind doch nicht die sitznachbarn. Das Hauptproblem ist doch der Zugang, bzw Abreise. Wie das mit 20.000 Leuten und Abstand usw funktionieren soll, bleibt mir ein Rätsel…

  7. @ 8. begoni
    Wer gesundheitliche Bedenken hat und deswegen nicht ins Stadion geht, dafür hat jeder Verständnis. Bei den Ultras ist das aber nicht das Thema, sondern das nicht für alle Ultras Platz ist. Sie gönnen halt anderen nicht unbedingt den Spaß, wenn sie bzw. Teile Ihrer Gruppierung keine Karte bekommen. Mittlerweile gibt es viel zu viel Aktionen, wo sie auch der Mannschaft schaden, nur unter dem Deckmäntelchen Tradition und weil nur sie Eintracht Frankfurt sind. Warum sind andere nicht 100 % Eintracht Frankfurt, wenn sie mitfiebern, Geld ausgeben, Emotionen im Stadion zeigen, nur weil sie nicht in der Kurve stehen? Die nächsten Forderungen werden sein, dass der nächste Präsident ein Ultra sein muss und Holzer kein Vorsitzender sein darf, wobei der, glaube ich mehr Ultra ist, als viele sog. Ultras. Aber er hat halt eine andere Vita als die meisten. Trotzdem freue ich mich über jeden Ultra der mithilft den Eintracht Roarr ins Stadion zu bringen, dafür vielen Dank.

  8. @5: 18/19 war er vor allem in der zweiten Saison Hälfte mehr oder weniger Stammpersonal, 19/20 hat er meistens nur Kurzeinsätze bekommen. Ob die Bayern ihn abgeben wollten, oder er mit mehr Spielzeit gelockt wurde ist nicht ersichtlich, die Zahlen hören sich für mich aber eigentlich ganz gut an und bei den Bayern hat er mit den Besten gespielt. Das wir da keinen Stammplatzspieler rausholen, ist für mich wenig überraschend. So hell glänzt unser Waldstadion (noch) nicht.

  9. Ganz einfach: stellt man die Belange der Fans über die Belange des Vereins, dann geht man nicht ins Stadion. Der Verein und die Mannschaft müssen allerdings an erster Stelle stehen! Ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen.

  10. Stimmt. Ist nicht so schwer zu verstehen : das finanzielle Wohlergehen eines Vereins ist dir also wichtiger als die Gesundheit oder im schlimmsten Fall das Leben der Fans… Chapeau! Wie entlarvend!

  11. @8 bin da voll deiner Meinung
    Was wird das Resultat sein 2 Klassen fans?
    Ultras wollen so nicht? Dauerkarteninhaber nur jedes 2. Heimspiel? Tageskarten ? Wer hat Vorrang? Ganz komische Geschichte… Die Corona hervorruft
    @9 find dein Kommentar bissl überzogen
    Whatever … Nur die SGE.
    Bleibt gesund

  12. @12
    du meinst also es geht den Ultras um Angst vor Corona?? Ich denke eher, dass es um Solidarität geht „alle oder keiner“. Ich bleibe dabei: Die Mannschaft und der Verein stehen an erster Stelle, nicht die Fans. Die Konzepte (die von Politik und Gesundheitsämtern abgesegnet werden) werden dafür sorgen, dass Sicherheit gewährleistet ist. Nicht die Ultras haben das zu beurteilen (falls das wirklich deren Problem ist was ich nicht glaube). Ihr Job ist es die Mannschaft durch Stimmung zu pushen und nicht die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen.

  13. Ich teile die Meinung der Ultras nicht, kann sie aber verstehen. Und da die Tickets eh für alle Spiele ausverkauft sein werden, entsteht auch kein finanzieller Schaden aus deren Haltung. Also worüber reden wir eigentlich genau?

  14. @15
    darüber, dass für die Mannschaft (die keinerlei Schuld trifft) durch fehlende Stimmung ein Nachteil entsteht. Konnte man gegen Union ja gut sehen.

    Mannschaft unterstützen > Probleme der Fans (vor allem wenn an diesen Problemen niemand Schuld ist).

  15. Wenn aus Corona-Gründen nix geht, dann sieht das jeder ein.

    Ansonsten sollte man die reinlassen, die wollen , bis 20.000 drinnen sind. Das gibt auch zusätzlichen Umsatz, z.B. Essen und Trinken. Daher kann ich die finanzielle Seite verstehen. Wir reden hier darüber Trapp gehen zu lassen , um sein Gehalt zu sparen. Aber 17 x 20.000 nicht reinlassen , das ist okay. Ist sicher insgesamt auch nicht weniger ,, als wir bei Trapp sparen würden.

    Ich verstehe aber auch alle oder keiner, weil es hier um Fairniss und Solidarität geht. Da verstehe ich die Faqns ( sind ja nicht nur die Ultras der Meinung ) .

    Trotzdem bin ich für die Teilöffnung

  16. Warum sind meistens nur 51500 Zuschauer in Waldstadion? Sind das alle, die rein wollen? Nein, nicht jeder hat eine Karte bekommen und durfte daher nicht ins Stadion und musste das Spiel anders sehen. Alle oder keiner, würde doch auch bedeuten, es werden alle reingelassen die wollen. 100.000 oder 200.000 Leute. Warum ist das nicht der Fall? Weil es nicht geht, nicht erlaubt ist, nicht gut wäre. Nun haben wir leider das Problem mit Corona. Daher ist die maximale Anzahl leider begrenzt. Das ist dann halt so, weil es nicht mit mehr geht, nicht erlaubt ist, nicht gut wäre. Wenn es dann nur 20.000 sein dürfen, dann sind 20.000 halt „alle“. Wenn die Ultras dann nicht wollen, ist mehr Platz für die, die wollen. Es wird ja keiner gezwungen.
    Hellmann hat ja auch gesagt es wird mit den Fans über die Vergabe der sehr wenigen Tickets gesprochen. Ich denke, das ist der richtige Weg. Auch wenn ich dadurch für absehbare Zeit keine Karte mehr bekomme. Meine erste und einzige wäre gegen Freiburg gewesen. Das Spiel viel aber auch Corona zum Opfer. Shit Happens, aber so ist das Leben.

  17. bei allen Szenarien mit Fans im Stadion muss man einfach voraussetzen, dass es Regelungen gibt die es mit Corona ermöglichen. Wenn die Infektionszahlen es nicht möglich machen, darf weiterhin keiner rein.

    Wenn mit einem entsprechenden Konzept (wie auch immer das aussieht) 10%, 20% oder 50 % ins Stadion dürfen wäre es doch super.
    da es eine neue Saison ist, hätte man auch nicht das Problem das es ggf. 26000 Dauerkarten Besitzer gibt, aber vielleicht nur 20.000 Kontingent.
    Wenn jemand (egal wer und aus welchem Grund) dann sagt er möchte nicht ins Stadion ist das finde ich auch OK. Im Falle der Ultras ist es schade für die Stimmung aber das war es dann auch.

  18. Was nehmen sich die ultras eigentlich raus? Bornierte Besserwisser. Was ist so schwer daran zu ertragen wenn zB alle Dauerkarten Besitzer jedes zweite Spiel sehen können und der Rest geht in den Verkauf? Völlig unsolidarische Aktion, von wegen „Auf jetzt“ und in Eintracht.

  19. Sorry, das Thema mit den 50% der Plätze ist nur Corona geschuldet. Die DFL hat doch klar gesagt: wenn es möglich ist, werden Stehplätze wieder kommen. Was sollen wir machen? Das ist der erste Schritt zur Normalität- auch wenn nicht alle rein können. Für die Eintracht ist es finanziell wichtig und auch für mich – auch wenn ich nur ein Ticket alle 4-5 spiele bekomme, ich freue mich darauf meine Mannschaft wieder im Stadion anfeuern zu können.

  20. @21 Dr. Hammer

    Was nimmst du dir eigentlich raus?
    Bist du ein bornierter Besserwisser?
    Ich denke, jeder kann und soll das für sich entscheiden (konnen/dürfen). Wenn „die Ultras“ das für sich entscheiden ist das doch OK. Für dich aber scheinbar nicht…schin was merkwürdig, findest du nicht auch?

  21. einfach wieder ein typisches Thema um Aufmerksamkeit auf bestimmte Fangruppen zu lenken. Die Mannschaft und der Verein sollten immer im Mittelpunkt stehen. Die Fans sollten für ihre Stimmung (zurecht) gefeiert werden und mehr nicht.

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  22. Hmm… das Gesundheitsriskio ist doch das Entscheidende. Weil die „Alteingesessenen“ nicht hingehen kommen jetzt die zum Zuge, bzw. an Karten die sonst leer ausgehen? Nach dem Motto, jetzt wo Schimmel im Haus ist, kannst du es dir leisten, weil die Bewohner ausgezogen sind? Ich würde ja mit dem Fahrrad fahren, um mir die Sardinenbüchse S8/9 zu ersparen. Aber was ist an den Einlasskontrollen, da lauert für mich die Gefahr. Dieses Nadelöhr ist zwar im Freien, aber das sind die Coronapartys in den Urlaubshotspots auch. Alkoholverbot im Stadion ist kontraproduktiv. Die meisten steigen schon besoffen in die Bahn. Dann müsste man noch am Eingang ins Röhrchen pusten. Im Stadion wird für die Preise doch nur der Pegel gehalten. In der EuroLeague gibt es auch keine Stehplätze, aber wer sitzt da wirklich in der Nordwestkurve?

    Gruß SCOPE

  23. eine zweiklassengesellschaft bei den fans gibt es aus sicht der ultras doch eh schon. ganz oben stehen sie, die ultras. dann kommt ne zeitlang nichts, ganz unten kommen dann die „trikots“/nichtultras/normalen fans.
    dass es den ultras nicht um gesundheitliche aspekte geht ist auch klar. auch stellt sich die frage wer denn der personenkreis „alle“ ist? also tatsächlich alle, die zu nen spiel wollen? dann benötigen wir wohl zeitweise nen stadion mit fassungsvermögen von 100000 aufwärts…! den ultras geht es einzigst und allein darum, dass sie ihre eigenen mitglieder ins stadion bekommen, was auch zu vestehen ist – das sind dann „alle“!!
    schon interessant, dass gerade die ultras eines der letzten spiele vor der coronaphase, in denen man noch ins stadion durfte nicht besucht haben. nämlich das gegen union.
    da es nur 20000 zuschauer geben wird ist ja auch logisch, dass einige verzichten müssen. hier finde ich es super, dass sich die ultras auch jetzt schonmal freiwillig bereiterklären, zu verzichten. ^^

  24. Also wenn die Ultras darauf bestehen wollen, dass sie nur ins Stadion gehen, wenn der Stadionbesuch derselbe ist wie vor Corona, dann können sie noch sehr lange warten. Ohne Auflagen wird es nämlich nicht gehen.
    Ich kann eher die Bedenken verstehen, dass die Auflagen nicht wieder zurückgedreht werden. Deshalb mal meine Meinung zu den DFL-Vorschlägen:

    Stehplatzverbot:
    Ich denke hier wird es schwierig eine coronataugliche Regelung zu finden. Menschen klumpen im Stehplatzbereich einfach selbst bei geringer Auslastung.

    Alkoholverbot:
    Erachte ich für richtig kurz vor und während dem Spiel, aber wie Hellmann schon gesagt hat: Eine geregelte An- und Abreise lässt sich besser vermitteln, wenn man vor und nach dem Spiel noch ein Bier/Äppler trinken kann.

    Auswärtsfans:
    Ich finde die Gefahr Corona in andere Regionen Deutschlands durch Auswärtsfans einzuschleppen gibt es nicht her Auswärtsfans zu verbieten. Ich könnte das Verbot aber verstehen, wenn es organisatorisch nicht möglich ist Auswärtsfans eine vernünftige An- und Abreise zu ermöglichen.

  25. Junge, junge, junge… als wenn manche hier nur darauf warten, wieder mal steil gegen die ULTRAS schießen zu dürfen.
    Habt ihr euch immer noch nicht abgearbeitet?
    Erinnert mich phasenweise an die beiden Ulknudel-Opas auf dem Balkon der Muppets-Show. Hauptsache Contra

  26. Aufregung ! worüber eigentlich ?
    Jeder scheint hier zu wissen, was die Linie und Forderung der Ultras sind. Ist das so ? Mir ist eine grundsätzliche Ablehnung der Ultras nicht bekannt, gerade unter Hinzuziehung des neuen Konzeptes der DFL.
    Die Eintracht ist doch gerade erst dabei, mit der Stadt, den Gesundheitsämtern und was weiß ich denn mit wem noch – und das bei gleichzeitiger Abstimmung mit verschiedenen Fanvertretern, u.a. auch der Ultras – die Möglichkeiten heraus zu finden.
    Noch ist doch gar nichts entschieden, also was soll das Feuer auf die Ultras ?
    Meine Meinung, mit Zuschauern, so sicher wie möglich und so viel wie möglich !
    Forza SGE !

  27. @29
    Hauptsache Contra…für welche der beiden Lager das wohl am ehesten gilt ?!?!

    Was mich an dieser ganzen Diskussion am meisten nervt ist die Ignoranz die bei diesem Thema von Seiten der Ultras an den Tag gelegt wird. Wie schon mehr gefordert wird es Zuschauer im Stadion nur unter strengsten Hygienevorschriften geben können. Zu glaube mit einem male werden die Tore geöffnet und das Stadion ist ausverkauft ist äußerst naiv.

    Worin nun aber das Problem besteht, dass von 26.000 Dauerkarten-Inhaber eventuell „nur“ 20.000 ins Stadion dürfen erschließt sich mir nicht. Ganz Prinzip ganz oder gar nicht ist in der akutellen Situation schlichtweg unmöglich. Gefallen und ich denke das sind wir uns alle einig, tut das niemandem. Macht es nun aber die Situation, die Spiele oder die Bundesliga schlimmer oder schlechter wenn wieder ein Teil des Stadions gefüllt werden darf? Diejenigen die für sich selbst entscheiden, das vorhandene (Rest-)Risiko in kauf zu nehmen um diesen etwas anderen Bundesligaspielen beizuwohnen können das dann doch gerne tun.
    Was mir diese Haltung der UF aber wieder deutlich zeigt, ist die Tatsache das es längst nicht mehr um das eingentilche geht. Es geht nicht mehr bzw. schon lange nicht mehr um Fussball. Es geht um Protest, es geht um Selbstdarstellung und ja es geht um Macht. Und gerade nach dem Union Spiel und diesen Äußerungen jetzt sollte die SGE aufpassen, dass das Machtverhältnis nicht in verkehrte Bahnen gelenkt wird.

    Btw:Ich finde übrigens einen Vorschlag weiter oben gar nicht verkehrt. Man darf als DK-Besitzer zu jedem 2. Spiel und der Rest ca. 7000 Tickets geht in den freien Verkauf. Die Chancen sind klein aber jeder kann es probieren.
    Die DK werden als verbilligte Tagestickets abgerechnet und vorab verschickt. Kann ich nicht, wird das ticket übertragen oder in der Wechselbörse bereit gestellt.
    Alles natürlich nicht so wie wir es uns wünschen. Aber wie könnten wir im Stadion Normalität erreichen wenn diese im normalen Alltag noch weit entfernt ist?

  28. Kann mir nicht vorstellen, dass die Ultras das ewig durchziehen, wenn schon die Auswärtsspiele wegfallen. Das wäre dann wohl nochmals mindestens eine Saison Pause, nach jetzt schon zig Spielen.
    Wegen der Gesundheit muss jeder selber wissen, im Urlaub ist das Risiko auch nicht viel geringer sich anzustecken.
    Für mich sollte man unter Einbeziehung der Ultras eine vernünftige Lösung finden. Ganz oder Gar nicht ist für mich aber keine Lösung. Das Karten reglementiert werden kennen wir doch bereits von zig Auswärtsspielen ( z.B. Euroleague) Das ist ja nicht neu wie jetzt auf einmal hier Einige tun – neu ist nur dass es jetzt auch Heimspiele betrifft .
    Mit den Fanclubs und den Ultras eine vernünftige Lösung suchen – fertig.

  29. Also, dass den Ultras jetzt sogar das „alle oder keiner“ negativ angekreidet wird, finde ich schon ein starkes Stück!
    Sie wollen, dass wieder alle ins Stadion dürfen, ALLE! Wer daraus wieder ableitet, dass sie mit alle nur alle Ultras meinen, hat, aus meiner Sicht, echt nen Schaden…
    Ich bin da bei SGE1899: Hauptsache contra. Contra Ultras!
    Unfassbar..!

  30. @32
    bin 100% bei dir. Das setzt aber eine Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten voraus…

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