Die Eintracht-Fans können jetzt wieder bei Europapokal-Spielen stehen. (Foto: Heiko Rhode)

Rückkehr der Stehplätze: Die Europäische Fußball-Union UEFA erlaubt in der kommenden Europapokal-Saison nach Jahrzehnten wieder den Verkauf von Stehplatz-Tickets. In Deutschland, Frankreich und England dürfen die Fans Spiele der Champions League, Europa League und Conference League „in Übereinstimmung mit den nationalen und lokalen Rechtsvorschriften“ stehend verfolgen, teilte der Dachverband am Mittwoch mit. Ausgenommen sind die jeweiligen Endspiele, die ohnehin nicht in den drei Ländern ausgerichtet werden. Eintracht Frankfurt begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, teilten die Hessen in einem Statement mit. „Das ist eine kluge und mutige Entscheidung der UEFA, die wir sehr begrüßen. Stehplätze bei internationalen Spielen haben schon seit Längerem wieder eine Chance verdient und wir freuen uns, dass sich jetzt – auch und gerade mit Hilfe von Football Supporters Europe – die lange Überzeugungsarbeit bezahlt gemacht hat“, sagt Philipp Reschke, Mitglied des Vorstands der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Hoden-Untersuchung im Medizincheck?: Ex-Eintracht-Profi Marco Russ hat in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur angeregt, die Spieler im üblichen Medizincheck künftig auch auf Hodenkrebs zu untersuchen. „Ich würde es gut finden, es ins Auge zu fassen, ob das nicht zum Standard beim Medizincheck dazu gehören kann. Herz und Lunge werden geprüft, da könnte man den Hoden noch mitmachen. Das ist eine Sache von zwei Minuten“, sagte Russ. Der frühere Profi von Eintracht Frankfurt und VfL Wolfsburg war im Jahr 2016 selbst an Hodenkrebs erkrankt und wurde in Folge operiert. Ex-Adler Sebastian Haller ist erfolgreich nach Hodenkrebs operiert worden und wird seinem neuen Verein Borussia Dortmund einige Monate ausfallen. Auch bei Herthas Marco Richter und Unions Timo Baumgartl waren jüngst Hodentumore festgestellt worden.

Skela erinnert sich an Götze-Transfer: Ex-Eintracht-Mittelfeldmann Erwin Skela hat sich in der „Bild“ zum Transfer von Weltmeister Mario Götze zur Frankfurter Eintracht geäußert. Dabei verriet er, dass er zunächst nicht daran geglaubt habe: „Erst dachte ich, das sind Fake News, als es hieß Mario kommt zu Eintracht.“ Durch den Wechsel zeige sich auch das neue Standing der SGE: „Dass es wahr ist, zeigt aber, was für einen Namen sich der Klub gemacht hat. So ein Instinktfußballer hat uns zuletzt ein bisschen gefehlt. Ich freue mich schon jetzt auf die Spiele mit ihm.“ Götze, der zuletzt in den Niederlanden bei der PSV Eindhoven spielte, wird derzeit behutsam aufgebaut, was Skela für den richtigen Weg hält:„Natürlich kennt er die Bundesliga, aber bei Eintracht ist für ihn alles noch recht frisch. Ich wünsche mir für ihn, dass er fit bleibt, im Kopf frei ist und so viel Freude am Fußball hat wie in seiner Anfangszeit in Dortmund.“

Magath lobt Glasner: Ex-Eintracht-Coach Felix Magath hat sich in der „Sport Bild“ zur SGE geäußert und hier betont, dass er den Hessen in der kommenden Saison eine „sehr gute Rolle“ zutraue. Er lobte außerdem Oliver Glasner, der erst mit Wolfsburg, jetzt mit der SGE große Erfolge gehabt hätte. Ein Problem sieht er aber im Abgang von Martin Hinteregger und einem Ersatz für den österreichischen Innenverteidiger: „Er nahm zumindest von außen betrachtet eine sehr wichtige Rolle ein. Das wird eine Herausforderung für Oliver Glasner. Aber ich traue es ihm wieder zu, dass er es hinbekommt.“  

Zalazar denkt nicht an Rückkehr: Rodrigo Zalazar, derzeit Spieler beim FC Schalke 04, hat sich zu einer möglichen Rückkehr zur Frankfurter Eintracht geäußert. Die Hessen haben eine Rückkaufoption für den Uruguayer, der bereits in der vergangenen Saison auf Schalke spielte. Zalazar erklärte, dass dies für ihn derzeit aber keine Rolle spiele: „Es gibt diese Möglichkeit, aber ich möchte so lange hierbleiben, wie ich kann. Mein Kopf ist auf Schalke – und mein Herz ist es auch.“

SGE4EVER.de Leserinnen und Leser bei Kamada unsicher: Oliver Glasner überraschte kürzlich mit seiner Idee den Japaner Daichi Kamada aufgrund der Überangebots in der Offensive auf der Sechser-Position auszuprobieren. Daraufhin nahm SGE4EVER.de diese Fragestellung auf und gab sie an die Leserinnen und Leser weiter. „Kamada auf der Sechs – eine gute Idee?“ Doch das Ergebnis war sehr uneins. Während sich 39 Prozent der Abstimmenden den Offensivspieler sehr wohl in defensiver Roller vorstellen können, empfanden 30 Prozent hingegen seine Qualitäten in der Defensive als nicht ausreichend. Die restlichen 31 Prozent der insgesamt 576 Stimmen sind derweil zu unsicher hier eine Prognose abgegeben zu wollen und vertrauen lieber in die Einschätzung des Cheftrainers. Das Gesamt-Ergebnis findet ihr hier.

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15 Kommentare

  1. Sind wir nicht noch auf Bewährung bei der UEFA? Da sehe ich leider schwarz bei uns.

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  2. Bei uns war doch die Sitzplatzkurve Nordwest immer so voll wie wenn da Stehplätze sind. Ohne Sitzschalen ist am Ende sogar mehr Platz! win-win sozusagen. Schön da können dreitausend Zuschauer mehr live dabei sein.

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  3. Freu mu h für die Steher…ich hab zwar immer n Sitzplatz, steh aber trotzdem das ganze Spiel in der CL
    FORZA SGE

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  4. Wow, das ist mal eine Aufstellung. An Kreativität für dieses Testspiel sollte es nicht mangeln 🙂

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  5. Gibt echt nichts zu meckern in der ersten Halbzeit. Götze am wenigsten aufgefallen, Lindström manchmal noch zu leichtgewichtig. Kamada auf der Sechs ist eine nette Idee und ich verstehe es komplett, wenn wir im Ballbesitz sind, weil er sehr gute Bälle spielt. Aber defensiv ist das keine Position für ihn, alleine schon Kopfbälle…größte Chance des Viertligisten, weil Kamada hinterherläuft. Ich würde ihn auf der 10 lassen. Es gibt ja 5 Wechsel.

    Insgesamt aber sehr starker Auftritt. Gegner bekommt keinen Platz, Ball läuft super und Abschlussschwäche ist auch nicht zu erkennen. Hätte es nicht gedacht, aber sehe Borre, in der Topform, die er gerade hat, sogar als ersten Stürmer.

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  6. Borre richtig stark,auch mit schnellem Umschaltspiel nach vorne. Hat mir mit am besten gefallen, Sow übernimmt auch immer mehr die Chefrolle im Mittelfeld . Ich glaube im Pokal ist es vielleicht ein Versuch mit Kamada auf der 6 wert ,aber gegen die Bayern eher nicht.

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  7. Stehplätze auch im Europapokal zu haben ist an sich eine richtige Entscheidung, jedoch befürchte ich, dass damit einige Unverbesserliche nicht mit umgehen können und wir die Bewährung nicht durchstehen werden….
    Bitte belehrt mich eines besseren in den 6 CL Vorrundenspielen.

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  8. @yoda , hast du vergessen, daß es gegen WestHam keine Stehplätze gab , die Fans trotzdem vor Freude aufs Spielfel stürmten und wir deshalb auf „Bewährung “ sind. Überall in Europa ist „etwas passiert „, ohne Stehplätze.
    Ich begrüße diese Entscheidung !

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  9. Da Einzige was sich daducrh ändern wird ist, dass wir jetzt ein paar mehr Leute reinlassen können. Warum hier jetzt einige befürchten, dass es nun Ausschreitungen oder Probleme im Block geben könnte, kann ich nicht verstehen. Im Grunde haben wir auch die letzte EL Saison komplett mit Stehern gespielt, in der Kurve hat niemand gesessen.

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