Wird Julian Pollersbeck der neue Eintracht-Keeper? (Foto: Imago/MIS)

Pollersbeck als Hradecky-Nachfolger? Zwar gab es in den letzten Wochen immer mal wieder Gerüchte, die sich mit einem Verbleib von Eintracht-Keeper Lukas Hradecky beschäftigten, laut dem „Hamburger Abendblatt“ schauen sich die Verantwortlichen der Eintracht aber trotzdem nach einem Ersatz um. Hier soll nun erneut HSV-Keeper Julian Pollersbeck in den Fokus gerückt sein. Laut dem Bericht habe die Eintracht sogar schon ein Angebot bei den abstiegsbedrohten Hamburgern hinterlegt. Konkurrenz bekommt die SGE wohl aus Köln. Der dort beheimatete FC habe ebenfalls Interesse am 23-Jährigen, falls Timo Horn die Rheinländer verlassen wolle.

Reutershahn freut sich über Meier-Comeback: Während des heutigen 5:3-Testspielsiegs gegen den FC Kazanka Moskau, das Farmteam des russischen Erstligisten Spartak Moskau, feierte Eintracht-Kapitän Alex Meier nach einem dreiviertel Jahr Pause sein Comeback. Co-Trainer Armin Reutershahn freute sich nach dem Spiel über die Rückkehr des 35-Jährigen: „Es waren jetzt nur 17 Minuten, aber wir sind sehr froh, dass er jetzt wieder dabei ist. Er hat sich gut bewegt und hat beim letzten Tor sein Spielwitz gezeigt.“ Bis zum Bundesliga-Comeback des Stürmers sei es aber noch ein langer Weg. Meier hatte sein letztes Pflichtspiel im Eintracht-Trikot im Mai beim DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund bestritten.

Falette lobt Teamgeist:  Seit Beginn dieser Saison ist Simon Falette bei der SGE und gehört seitdem dem absoluten Stammpersonal in der Eintracht-Verteidigung an. Der Franzose absolvierte bisher 24 Spiele, in denen er beim 4:2-Heimsieg gegen den 1. FC Köln sein bisher einziges Saisontor erzielte. Im Interview mit „Eintracht TV“ lobte der Defensivmann vor allem das Kollektiv der Mannschaft. Er verstehe sich mit fast allen Mitspielern bestens: „Die Tatsache, dass wir alle so eng miteinander sind, vereint uns und dadurch werden wir viel stärker.“ Er betonte, dass er fleißig Deutsch lerne und der Dolmetscher der SGE, Stephane Gödde, hier eine große Rolle spiele: „Er hilft mir mit verschiedenen Dingen und ich bin froh, dass ich ihn habe. Es ist sehr wichtig so jemanden im Verein zu haben.“ 

Hasebe glaubt an Kamada: Während mit Makoto Hasebe der eine Japaner im Kader der Eintracht zum absoluten Stammpersonal gehört, hat er der andere japanische Akteur bedeutend schwerer: Daichi Kamada stand seit der 0:1-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen am 13. Spieltag nicht mehr im Kader der SGE und scheint aktuell überhaupt keine Rolle mehr zu spielen. Am gestrigen Dienstag betonte Hasebe aber, dass er den 21-Jährigen trotz dessen schwerer Situation noch lange nicht abgeschrieben habe: „Er hat großes Potenzial, aber muss erst einmal deutsch lernen und sich auf die Liga einstellen. Es ist ein großer Unterschied zwischen der japanischen und der deutschen Liga. Aber er arbeitet sehr hart und wenn er das weiterhin tut, dann schafft er das.“ Kamada kommt in dieser Saison auf vier Einsätze für die SGE, an einem Tor war der offensive Mittelfeldspieler noch nicht beteiligt.

Legenden träumen von der Champions League: Die beiden Eintracht-Legenden Jürgen Grabowski und Karl-Heinz Körbel haben in der „Sport Bild“ von der aktuellen Form der SGE geschwärmt und von der Champions League geträumt. „Was die Mannschaft spielt, ist erste Sahne. Ich traue der Eintracht alles zu. Platz 2 in der Liga und den Einzug ins Pokalfinale halte ich für möglich.““, so Grabowski. Auch Körbel zeigte sich begeistert. Der Bundesliga-Rekordspieler betonte, dass sich die aktuelle Mannschaft vor keinem Gegner verstecken müsse: „Deshalb kann es ein großes Jahr für Frankfurt werden.“

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9 Kommentare

  1. warum nicht Pollersbeck, Trapp kam auch von Lautern, als Nr2 auch nur glaube ich…..

  2. Bei 100% Bundesliga hat Frank Rost sich über die unsägliche Herabwirtschaftung des HSV ausgelassen. Da nannte er als Beispiel auch, dass man sich nicht ausreichend mit dem Scouting bei neuen Spielern beschäftige. Er zitierte Gerry Ehrmann (Für mich der beste Torwartrainer seit Jahren), über Julian Pollersbeck. Das macht nicht viel Mut. 🙁 Hier kann man das Interview lesen: https://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2017/11/hamburger-sv-gerald-ehrmann-kritisiert-u21-held-julian-pollersbeck

    Es kann aber auch sein, dass er einen Motivator wie Kovak braucht. Der hat auch Ante gezähmt.

    Gruß SCOPE

  3. @2
    Hat man mittlerweile schon öfters gehört, das pollersbeck faul sein soll. Der kerl hat mir bei der u23 jedoch richtig gut gefallen. Talent hat der bub allemal. Wäre schade, wenn er das verschwenden würde.
    Ich denke das NK auch die Fähigkeiten hat, ihm den Kopf zu waschen. Man muss auch beachten dass der hsv, sagen wir mal, nicht gerade das entspannteste Umfeld zum weiterentwickeln ist.
    Ich würde mich freuen wenn er kommt. Dann hat die LH Diskussion ein Ende und moppes kann aus dem rohdiamant was anständiges formen.

  4. op-online.de schreibt:

    ***Die Eintracht schaut sich nach einer neuen „Nummer eins“ um, falls Lukas Hradecky den Verein verlassen sollte. Zu den Favoriten für die Nachfolge des Finnen soll der dänische Nationaltorwart Frederick Rönnow (25) von Bröndby IF gehören. ***

    Das war schon seit langer Zeit mein Favorit, und 1a Ersatz für Lukas, falls er was ich nicht hoffe geht.

  5. Im Juni 2017 fand ich es noch schade, dass Pollersbeck sich für den HSV entschieden hat und hatte auch großes Potential in dem TW gesehen.
    Mittlerweile bin ich da etwas ernüchterter und habe das Interview von Ehrmann natürlich auch gelesen.
    Dennoch würde ich Pollersbeck noch lange nicht abschreiben.
    In Hamburg konzentriert Fußball zu spielen, dürfte zur Zeit auch ein schwieriges Unterfangen darstellen und wenn JP vernünftig trainiert, gefordert, herausgefordert und aufgebaut wird, sollte die kolportierte Negativphase auch schnell zu beheben sein.

  6. trapp ist in paris mehr in der disco aufgefallen als durch gute trainingsleistungen.
    natürlich ist ein trapp in form ein ausnahme keeper aber ich bin mir nicht sicher ob er nicht schon zu satt ist.
    pollersbeck ist mir zu unerfahren.

    der frederick rönnow macht einen guten eindruck, im moment den zuvor genannten vor zu ziehen.

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