Im Achtelfinale der Europa League trifft die SGE aus den FC Basel. (Bild: imago images / ZUMA Press)

Eintracht geht von Basel-Spiel aus: Jan Strasheim, Mediensprecher von Eintracht Frankfurt, ist zuversichtlich, dass das Europa League-Rückspiel in Basel ausgetragen wird. „Wir spielen in Basel. Ob mit oder ohne Zuschauer hängt davon ab, wie die Schweizer Behörden die Situation bewerten. Wir planen mit beiden Szenarien“, teilte Strasheim der Deutschen Presseagentur „dpa“ mit. Der Schweizer Fußballverband sagte am Montag wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle Spiele der 1. und 2. Liga im März ab. Das Achtelfinal-Rückspiel soll laut UEFA-Spielplan am 19. März statt finden. „Wir werden mit den Regierungen beider Länder sprechen und eine Entscheidung erst kurz vor dem Spiel treffen“, sagte Generalsekretär Theodore Theodoridis nach dem UEFA-Kongress in Amsterdam. Wie der „kicker“ berichtet, hat die UEFA offenbar eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit den Herausforderungen für den Spielplan durch das Coronavirus beschäftigen soll.

Neue Anstoßzeit für die Bundesliga: Eintracht-Fans werden sich ab der Saison 2021/22 auf eine neue Anstoßzeit einstellen müssen. Die Bundesliga spielt zukünftig zehnmal am Sonntagabend um 19:30 Uhr. Das teilte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in Frankfurt mit. „Das ist mit allen Clubs besprochen und wurde auch von allen akzeptiert“, so Seifert. Der Termin am Sonntagabend ersetzt die Montagabend-Spiele und den bei Amateuren ungeliebten Termin am Sonntagmittag um 13:30 Uhr.

Kohr will nach Berlin: Eintracht-Mittelfeldspieler Dominik Kohr will diese Saison mit der SGE ins Olympiastadion nach Berlin. „Ich war noch nie in Berlin beim Finale, am Mittwoch können wir den nächsten Schritt dahin tun“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“. Der Wettbewerb sei so attraktiv, weil man mit nur wenigen Siegen weit kommen könne. Das ausgefallene Bundesligaspiel gegen Werder Bremen legt Kohr als Vorteil für seine Mannschaft aus: „Vielleicht ist das ein kleines Kopfproblem für sie.“ Sollte er recht behalten, wäre die Eintracht weiterhin in drei Wettbewerben vertreten.

Vogt fit: Eintracht-Pokalgegner Werder Bremen kann am Mittwochabend auf Kevin Vogt setzen. Der Defensivallrounder hatte sich vor zwei Wochen am Knie verletzt. „Kevin hat seit letztem Freitag trainiert und steht für das Pokalspiel zur Verfügung“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz. Nicht mit dabei sein werden Philipp Bargfrede und Fin Bartels. Kohfeldt will „durch ein positives Ergebnis den Schwung in das Wochenende mitnehmen.“

Zeigler versteht Spielabsage nicht: Arnd Zeigler zeigt für die Spielabsage zwischen Werder Bremen und der SGE großes Unverständnis. „Das fand ich nicht fair. Mit Bremen trifft es jetzt einen Verein, der absolut existenzbedroht ist, was die Bundesliga-Zugehörigkeit betrifft“, beschwerte sich der Moderator und Stadionsprecher von Werder Bremen im „hr-heimspiel“. Besonders der noch nicht definierte Nachholtermin ärgere ihn sehr, er freue sich aber auf das Pokalduell am Mittwochabend: „Ich glaube, dass es ein offenes Spiel wird. Es gibt so Mannschaften, denen liegt der Pokal.“ Bremen warf im Achtelfinale Borussia Dortmund raus und scheiterte letzet Saison erst im Halbfinale.

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7 Kommentare

  1. Der Arnd Zeigler ist ein Spaßvogel 😀 Es „trifft“ einen Verein? Mit was? Hat man denen die Punkte direkt schon abgenommen? Sie sollen spielen, hatten ja am Sonntag nun auch frei. Und dass jeder Verein seine Punkte genauso braucht wie jeder andere sollte sogar mit Vereinsbrille logosch sein.

  2. Hätte Bremen bis heute mehr Punkte geholt bräuchten sie auch jetzt nicht rumheulen. Also morgen die Fischköpp raushauen dann können die sich voll auf die BL konzentrieren. FORZA SGE

  3. Arnd Zeigler ist Stadionsprecher bei Werder.
    Glaubt jemand er darf sagen was er denkt in dieser Frage, oder was der Club sagen will ?
    Mal ganz abgesehen von unsere Meinung, Werder blamiert sich ja auch bei anderen Vereinen und Fans. das passt eben auch zu dem Bild, was sie schon länger auf dem Platz abgeben.
    Machen wir uns einfach gemeinsam mit der Mannschaft einen schönen Pokalabend !
    Forza SGE !

  4. Ich verstehe Zeigler. Er ist Fan durch und durch. Sie haben gehofft , dass wir zwei Tage nach Salzburg platt und ein leichterer Gegner sind. Das nehme ich ihm nicht übel. Natürlich ist die Verschiebung fair

  5. Kohfeldt will den Schwung durch einen Sieg dann mitnehmen in die Bundesliga… so wie gegen Dortmund

  6. 24. hessiejames
    03.03.2020 – 15:05 Uhr

    Möglich und was wohl auch in der Verlosung ist sind Spiele EL /CL ohne Zuschauer.

    Nach Absage der Baseler Fassnacht wird ein EL Spiel die Schweizer Behörden kaum jucken.
    Da ist ein Geisterspiel wohl das Naheliegendste.

    dazu heute die NZZ

    Dem FC Basel droht ein Geisterspiel

    Der Uefa-Präsident Ceferin plädierte vor den Medien dafür, «optimistisch zu bleiben und nicht zu sehr in schwarzen Szenarien zu denken». Vor dem paneuropäischen Grossturnier finden diverse Europacup-Spiele statt, der FC Basel trifft zum Beispiel in der Europa League am 19. März zu Hause auf Eintracht Frankfurt. Man schaue «von Fall zu Fall», sagte Theodoridis.

  7. Neue Züricher Zeitung

    Dem FC Basel droht ein Geisterspiel

    Der Uefa-Präsident Ceferin plädierte vor den Medien dafür, «optimistisch zu bleiben und nicht zu sehr in schwarzen Szenarien zu denken». Vor dem paneuropäischen Grossturnier finden diverse Europacup-Spiele statt, der FC Basel trifft zum Beispiel in der Europa League am 19. März zu Hause auf Eintracht Frankfurt. Man schaue «von Fall zu Fall», sagte Theodoridis.

    Bleibt die Sachlage bis zum 19. März unverändert, dürfte Basel das erleben, was Inter Mailand in der Europa League vor ein paar Tagen gegen Ludogorez Rasgrad hatte: ein Geisterspiel. Aber nicht gegen einen relativ unbekannten bulgarischen Klub, sondern gegen eine ziemlich grosse Nummer, gegen einen Bundesligisten, den jeweils Tausende ins Ausland begleiten. Der St.-Jakob-Park wäre wohl ausverkauft. Wäre.

    Da geht’s nicht um ein paar Uefa-Milliarden plus, sondern um ein paar FCB-Millionen minus.

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