Filip Kostic ist noch für drei DFB-Pokal-Spiele gesperrt.

Kostic-Sperre bleibt bestehen: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) lehnte den Einspruch von Eintracht Frankfurt und dessen Spieler Filip Kostic gegen die Sperre im DFB-Pokal ab. „Zugunsten des Spielers sprach, dass keine Verletzungs-Absicht vorlag, er sportgerichtlich nicht vorbelastet ist, sein Verhalten bereut und sich sofort und aufrichtig entschuldigt hat“, erklärte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichtes gegenüber der Deutschen Presse-Agentur „dpa“. Allerdings sei die Verletzungsfolge des betroffenen Spielers, Ömer Toprak, „erheblich gravierender, als zunächst angenommen“. Im März foulte Kostic den Bremer Verteidiger im Viertelfinalspiel des DFB-Pokals und sah die Rote Karte. Das DFB-Sportgericht sperrte den Serben daraufhin für vier Pokalspiele. Die erste Partie seiner Sperre saß Kostic bereits im Halbfinale gegen Bayern München (1:2) ab und ist noch für die kommenden drei Spiele nicht zugelassen.

Bruchhagen lobt SGE: Ex-Eintracht-Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen hat die aktuelle Saison der SGE in der „Bild“ als absolut positiv bewertet und vor allem die finanziellen Fortschritte hervorgehoben: „Wenn Eintracht Neunter wird, war es wieder ein Riesen-Erfolg! Auch der 9. Platz bringt wirtschaftlich große Vorteile durch die Fünf-Jahres-Wertung und die Fernsehgelder. Eintracht hat in den letzten Jahren einen großen Schritt nach vorne gemacht, der endet aber nicht immer zwangsläufig auf Platz 6 oder 7. Diese Saison ist kein Rückschritt.“ Ähnlich bewertet Ex-Angreifer Ronny Borchers die Situation:„Die letzten Jahre waren extrem kraftraubend. Ich kann es nachvollziehen, dass man jetzt einen sauberen Start hinlegen will und freue mich darauf, dass Eintracht stabiler in die neue Runde geht.“ Jan Åge Fjørtoft hingegen findet es nicht gut, dass die Verantwortlichen der SGE auch die Vorteile der Nicht-Qualifikation für die Europa League hervorgehoben haben: „Die Rechnung geht nicht auf. Man will die Mannschaft ja entwickeln, WEIL man sich wieder international qualifizieren will. Ich kann mich erinnern: Brendon Rodgers hat einmal als Liverpool-Trainer gesagt: ‚Ein paar Spieler lasse ich jetzt in der Champions League nicht spielen, weil wir in der Liga die Champions-League-Plätze erreichen müssen.‘ Nicht mal Einstein hätte so eine Rechnung machen können.“

Möller sucht neuen U19-Coach: Andreas Möller sieht sich nach einem neuen Cheftrainer für die A-Junioren der Eintracht um. Bisher coachte Marco Pezzaiuoli neben seiner Tätigkeit als Technischer Direktor auch die U19 der Hessen. „Bei uns gibt es die Position des Technischen Direktors nicht mehr“, verriet Möller dem „Wiesbadener Kurier“. Damit sei Pezzaiuoli auch seinen Job als U19-Trainer Losung er solle in der Profi-Abteilung „eine andere Aufgabe übernehmen“. Sein Co-Trainer Andreas Ibertsberger soll im Amt bleiben.

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6 Kommentare

  1. Punkt 1 : Sch……… DFB, wie immer , Willkür !
    Punkt 2 :. Jan Age hat Recht
    Punkt 3 :. Sehr interessant aber ohne Hintergrundwissen leider nicht zu bewerten. Fragen wer macht zukünftig was und warum ?
    Forza SGE !

  2. Kostic will zum Ball, erwischt dann aber eindeutig die Wade von Toprak….dass da mehr an Verletzung wurde war einfach Pech.

    Nübel will irgendwo hin, Gacinovic schneller, Nübel verfehlt den Ball, aber Gacinovic nicht…..eigentlich schon Körperverletzung, hätte sehr schlimm enden können.

    Beides 4 Spiele Sperre. Da fehlt die Verhältnismäßigkeit.

  3. Ich habe mir vorhin mal unsere U15-19 Trainer angeschaut. Das ist echt vielversprechend! Eine Mischung aus ehemaligen Buli Profis und vielversprechenden Jungtrainern.
    U19 – Ibertsberger (37) – ehem. Profi mit Trainererfahrung – und da kommt noch einer
    U17 – Stuppia (32) mit Trainerlizenz und Erfahrung + Ervin Skela (43)
    U16 – Helge Rüsche (29) – Trainerlizenz in dem Alter und U-Trainer Erfahrung + AMFG14 (37)
    U15 – Broich (39) und Polenz (33) – beide Buli Erfahrung, Taktik Experten bei DAZN und gemeinsame Geschäftsführer einer Firma/Videoproduktion zur Taktikanalyse – Broich kommentiert auch fürs Englische Fernsehen. Ein ganz kluger Kopf und spricht fließend Englisch
    Ich bin echt gespannt, wer noch für die U19 kommt – Oka? Amanatidis?
    Diese Kombination aus Identifikationsfiguren und Trainertalenten, die allesamt noch in einem sehr nahen Alter zu den Jugendspielern sind – das klingt echt vielversprechend.
    Auch ein Russ, Hasebe oder Fernandes wären Kandidaten in naher Zukunft.
    Derzeit haben in unserer erweiterten Stammmannschaft nur Chandler und Russ Stallgeruch – das muss sich unbedingt zukünftig ändern – so ein Süle darf uns nicht entwischen.

  4. Ich habe kein dazn, aber den Broich kenne ich von der ARD mit Obdenhövel.
    Ibertsberger war auch mal Spieler von Ralf Rangnick in Hoffenheim, oder?

    Gruß SCOPE

  5. Hasebe als Trainer bei den U19 ist eine ziemlich coole Idee! Internationales Flair. Musterprofi. Auf dem Platz gaaaaanz viel Auge und Intelligenz. Ob er das in einer Trainer-Laufbahn umsetzen kann – keine Ahnung. Aber den Gedanken finde ich super. Allerdings weiß ich nicht, ob er an anderer Stelle nicht noch nützlicher sein kann (Botschafter, Marketing, Scouting). Als Scout könnte ich mir übigens Fernandes sehr gut vorstellen.

  6. @Rob
    Das wäre echt cool und ein weiterer Schritt in Richtung Vereinsnachhaltigkeit + global ausgerichteter Lokalgedanke bzw. lokal umgesetzter Globalgedanke + Identifikation durch Integration
    Auch wenn in der heutigen Zeit zu romantisch – unser Anspruch sollte trotzdem sein, auch Stammspieler/Führungsspieler aus der eigenen Jugend im Team zu haben, bzw. ehemalige Spieler in Schlüsselpositionen der Vereinsleitung einzubringen.
    Wie auch immer man zu ihnen steht, die erfolgreichsten Teams in Europa und Deutschland (Real Madrid, Barca, Bayern, Dortmund…) haben es über die Jahre geschafft, Talente hervorzubringen + eigene Spieler ins Management und Traineramt/Staff zu integrieren.

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