Zwei Abwehrchefs im Wortgefecht: Jerome Boateng (FC Bayern, links) und David Abraham (Eintracht, links)
Zwei Abwehrchefs im Wortgefecht: Jerome Boateng (FC Bayern, links) und David Abraham (Eintracht, links)

Abraham lobt die Bayern: Eintracht-Abwehrchef David Abraham hat sich gegenüber der „Bild“ zum kommenden Spiel der SGE gegen den FC Bayern München geäußert. Der Argentinier kann hierbei über die angebliche Krise der Bayern, die nur einen Punkt aus den letzten beiden Pflichtspielen geholt haben, nur lachen: „So eine Krise hätte ich auch gern! Die sind als Ein­zel­spie­ler und Mann­schaft top! Gut, sie haben einen neuen Trai­ner, da gibt es Um­stel­lun­gen, und viel­leicht sind sie noch in einer Phase des Ken­nen­ler­nens.“ Trotzdem haben die Bayern in den Augen des Innenverteidigers bisher gut Ergebnisse erzielt. Ein besonderes Lob hat der Abwehrspieler für Thomas Müller und Robert Lewandowski parat. Obwohl die beiden Offensivspieler in den Spielen vor der Länderspielpause nicht erfolgreich waren sieht Abraham in ihnen absolute Weltklassespieler. „Sie sind so wert­voll durch ihren Spiel­witz, ihre Be­we­gun­gen auf dem Platz. Sie sind immer tor­ge­fähr­lich. Und dass sie in der Liga zu­letzt nicht ge­trof­fen haben, macht sie eher noch ge­fähr­li­cher“, so Abraham. Auf besondere Unterstützung hofft der Argentinier aus seiner eigenen Familie. Falls der im April geborene Sohn Alonso wie schon gegen Schalke, Leverkusen und Hertha wieder mit ins Stadion geht, stehen die Chancen auf einen Erfolg gegen die Bayern nicht schlecht: „Er hat alle drei Heim­spie­le mit­ge­macht. Und hat uns Glück ge­bracht.“

Huszti fordert Konzentration: Eintracht-Mittelfeldspieler Szabolcs Huszti hofft auf ein gutes Abschneiden der SGE gegen den FC Bayern München. Der Ungar forderte, dass die SGE „mutig, aber nicht doof“ spielt. Außerdem warnte der defensive Mittelfeldspieler davor, den Bayern zu viel Platz zu geben: „Wenn wir zu viele Räume bieten, nutzen die Bayern das eiskalt aus. Keiner will sechs oder sieben Tore fangen, wir dürfen nicht zu viel Risiko gehen.“ Trotz der hohen Favoritenrolle der Münchener hofft Huszti auf einen Sieg oder einen Punkt gegen den Rekordmeister. Wie sich Siege gegen die schier übermächtigen Bayern anfühlen weiß Huszti: Während seiner Zeit bei Hannover 96 siegte er zweimal gegen die Münchener, beide male erzielte er das entscheidende Tor. Während Huszti auf dem Platz oft den Ton angibt, zieht er sich im Privatleben gewollt zurück: „Ich mag es nicht, wenn ich auf der Stra­ße er­kannt werde, ich bin weder bei Face­book noch bei Twit­ter angemeldet. Viel­leicht hat es mit meinem Alter zu tun. Je älter ich werde, desto we­ni­ger möchte ich in der Öffentlichkeit stehen.“

Nationalspieler zurückgekehrt: Die gesund zur Eintracht zurückgekehrten Nationalspieler Haris Seferovic, Shani Tarashaj und Mijat Gacinovic absolvierten am heutigen Mittwoch die ersten Laufeinheiten nach ihren Länderspielreisen. Die Eintracht trainierte heute, wie die ganze restliche Woche, geheim. Laut der „Frankfurter Neue Presse“ ließ Trainer Niko Kovac vor allem einige Defensivtaktiken einüben.

Fenin blickt gerne zurück: Ex-Adler Martin Fenin hat die Zeit bei der Eintracht gegenüber dem „hr-sport“ als „die schönste der Karriere“ bezeichnet. Der Tscheche spielte von 2008-2011 in Frankfurt und erzielte in dieser Zeit 14 Tore in 89 Spielen. Auch beim letzten Sieg der SGE gegen den kommenden Gegner FC Bayern München erzielte der 29-Jährige einen Treffer, in diesem Fall sogar den entscheidenden zum 2:1-Erfolg. Fenin hat diese Szene und die Gefühle nach dem Tor noch immer im Kopf: „Unbeschreiblich. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut. Was da passiert ist, die Stimmung, das bleibt für immer im Kopf. Einer der schönsten Momente, die ich im Fußball erlebt habe. Und ich denke, auch viele Eintracht-Fans vergessen so einen Moment nicht.“ Der Angreifer warnte aber vor zu hohen Erwartungen vor dem Spiel gegen die Bayern: „Normalerweise sind sie nicht zu schlagen. An diesem Tag muss alles passen – und ein bisschen Glück dazukommen.“

Neue Eintracht-App: Seit dem gestrigen Dienstag gibt es eine neue App der Eintracht. Diese ist unter dem Namen „Eintracht Frankfurt – Adler App“ verfügbar. In der App gibt es allerhand Infos zur SGE und der Bundesliga. Auch mit der App von SGE4EVER.de seid ihr immer auf dem Laufenden. Diese findet ihr im App Store für iPhones sowie im Google Play Store für Android-Handys.

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4 Kommentare

  1. Schön und gut, dass die Jungs top motiviert gegen die Bayern sind. Mir wäre es aber lieber, wenn so eine Einstellung mal in den Spielen gegen Darmstadt und Freiburg gezeigt worden wäre. Ein unwahrscheinliches (und daher zurecht gefeiertes) Remis gegen die Bayern ist eben am Ende bloß einen Punkt wert. Gegen die oben genannten Gegner wurden aber 6 Punkte verschenkt. Zudem dürfen beide Mannschaften wohl vorerst noch als direkte Konkurrenten gegen den Abstieg angesehen werden.
    Es wäre aber nicht die Diva vom Main, wenn man gegen schwächere Gegner verliert und gegen die Top Teams punktet 😉
    In diesem Sinne hoffe ich auf ein spannendes Spiel und einen heimstarken Fußballgott.

  2. @AdlerMo: Findest du wirklich es hat an der Einstellung gemangelt gegen Freiburg + Darmstadt? Ich finde nicht, dass das ein Punkt ist, den man der Mannschaft vorwerfen kann. Es ist ärgerlich, dass wir verloren haben – aber an der Einstellung hat es nicht gefehlt – gegen Freiburg waren wir i.m.A. phasenweise sogar übermotiviert, wie die überharten Tacklings zeigten. Nein – da fehlt es uns an nötiger Cleverness und Klasse, einen tiefstehenden Gegner in dessen Stadion ausspielen zu können. Aber ein Einstellungsprobleme habe ich unter Kovac noch überhaupt nicht vernommen muss ich sagen (ich klammer mal das Spiel gg. Magdeburg aus, wo wir tatsächlich nach dem frühen 1:0 etwas arrogant wurden)…

  3. Ich finde auch nicht, dass es da an der Einstellung mangelte. Darmstadt war Pech und Unvermögen, aber sie haben alles gegeben. Und reiburg war eine schlechte Leistung. Auch weil einige eher zu motiviert waren.

  4. Ach, einfach vergessen was war und solche Spiele gibt es ganz einfach. Gehört zu unserer Diva einfach dazu….
    Jetzt am Samstag auf Sieg spielen, die 3 Punkte im Adlernest lassen und dann gehts weiter in Hamburg und Gladbach….FORZA SGE…..Die SGE ist wieder daaaaa 🙂

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