Mario Götze stürmt ab sofort für die SGE. (Foto: IMAGO / Pro Shots)

Es ist DER Transfer-Hammer aus der Sicht der Frankfurter Eintracht in diesem Sommer! Seit Dienstag ist klar: Mario Götze, WM-Held von 2014, wird Adlerträger und schließt sich in den kommenden drei Jahren der Eintracht an!

In seinem ersten Interview als Eintracht-Spieler für „Eintracht TV“ erklärte der 30-Jährige unter anderem, dass es sehr viele Gründe für seinen Wechsel von der PSV Eindhoven zur SGE gegeben habe: „In erster Linie war einer von ihnen zurück in die Bundesliga zu gehen, das ist eine sehr, sehr herausfordernde Liga. Außerdem die Gespräche mit Markus Krösche. All das hat dazu geführt, dass ich mich für Eintracht entschieden habe. Ich freue mich auf die Reise und die Challenge und ich bin sehr happy darüber.“ Götze, der als großer Familienmensch gilt und mittlerweile auch einen zweijährigen Sohn hat, erklärte, dass auch sein Umfeld natürlich Mitspracherecht hatte: „Für die Familie war es wichtig, dass ich mich wohlfühle, dass sie sich wohlfühlen und dass wir wieder in Deutschland sind. Und dass ich wieder in der Champions League spielen kann. Das ist für mich gemeinsam mit den Gegebenheiten hier, mit der Stadt Frankfurt eine runde Sache. Dazu gehören auch die Fans, das Stadion und dass meine Familie Teil dessen sein kann.“

SGE-Spieler als Entscheidungshilfen

Neben seinen Liebsten seien aber auch zwei aktuelle SGE-Spieler, mit denen er schon zusammengespielt hatte, große Faktoren gewesen. „Ich habe mich Kevin Trapp in der Nationalmannschaft und mit Sebastian Rode bei Dortmund und Bayern gespielt. Daher kennen wir uns. Wir haben geschrieben, haben kurz telefoniert. Und das war durchweg positiv“, erklärte er. Er habe natürlich auch die letzte Saison der SGE auch wegen seinen beiden Ex-Teamkollegen verfolgt: „Dass sie dann gewonnen haben, das war gigantisch für die beiden, die ganze Mannschaft und den Verein. So ist das ganze dann zustande gekommen, dass ich mich noch mehr mit dem ganzen Thema beschäftigt und mit den beiden ausgetauscht habe.“ 

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Wenn man sich den aktuellen Verein Eintracht Frankfurt anschaut, so darf auf keinen Fall ein Blick in die jüngere Vergangenheit fehlen, denn viele bezeichnen zum Beispiel die Saison 2015/2016, als die SGE noch Relegation spielte, als Schlüsselszene für den derzeitigen Erfolg. Auch Götze lobte diese Entwicklung des gesamten Klubs: „Es ist bei der Eintracht eine durchweg positive Entwicklung, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa wahrgenommen wurde.“ Dies werde auch, aber nicht nur, durch die gewonnen Trophäen ersichtlich: „Klar, die Trophäen sind immer auch schön zu gewinnen, ob jetzt DFB-Pokal oder in der Europa League. Aber am Ende ist auch wichtig, was hinter den Kulissen passiert, wie sich der Verein aufstellt und wie der Verein und die Fans wahrgenommen werden. Das war durchweg positiv und das über einen längeren Zeitraum. Deswegen hat Eintracht Frankfurt gerade dieses Bild. Das ist auch für die Bundesliga schön.“

Puzzleteil in der Entwicklung

An dieser Entwicklung der Eintracht möchte Götze in den kommenden Jahren mitarbeiten und diese mit seinen „fußballerischen Qualitäten und der Erfahrung“ weiter vorantreiben: „Ich will dem Verein helfen und in Puzzleteil sein für die Mannschaft und den Verein. Ich möchte meinen Beitrag leisten, dass diese Entwicklung weitergeht und positive Erlebnisse mit den Fans und dem Stadion schaffen. Das ist mein Ziel und mein Wunsch für die Zeit und die Aufgaben hier.“ Sein Ziel sei es, dass man das „Momentum mitnehmen“ und er gemeinsam mit der SGE „weiterwachsen und das Fundament ausbauen“ könne: „Da freue ich mich drauf und denke, dass das eine super Challenge ist.“ 

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10 Kommentare

  1. Wenn jetzt noch Julian Weigl kommt, dann spielen wir nächstes Jahr um die Plätze 1-5.
    Da könnt ihr mich drauf festnageln

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  2. Ich bin ein Freund vom Ankern im der Gegenwart. Ja, der Kader wird gut und ist frühzeitig gut bestückt. Das heißt aber nicht mehr, als dass die Voraussetzungen sehr positiv sind dieses Jahr.

    Man weiß trotzdem nie, wie es läuft. Auch Gladbach hatte letzte Saison so einen Kader. Nur die Farben waren andere^^.

    Es wäre vielleicht gut, ein paar Prozent Druck und Erwartungshaltung rauszunehmen. Das wahrt den kühlen Kopf, wenn der Start etwas holpriger wird. Nach der Vorbereitung fangen alle wieder bei Null an und immer sieht man Spieler mit steifen Beinen und komischen Abläufen.

    Also….cool bleiben, gespannt sein, Vorfreude. Zumindest sehe ich das so.

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  3. Sympathisches, bodenständiges und mMn nach ein ehrgeiziges Interview von Götze. Der will es Deutschland noch Mal zeigen. Die parallelen zum Prince sind da mMn durchaus angebracht. Sehenswert übrigens mMn die DAZN Doku „Being Mario Götze“ die inzwischen free auf youtube zu sehen ist!

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  4. Interessantes Interview, bei Eintracht TV leicht zu finden, einfach mal anschauen. Durchweg positiv und irgendwie auch bodenständig. Man hat schon das Gefühl Mario weiss auf welches „Abenteuer“ er sich hier einlässt und hat auch wirklich Bock drauf. Klasse Arbeit von Krösche und Glasner und wie gut einen Kevin Trapp und Seppl Rode in der Mannschaft zu haben.
    Julian Weigl: Das wäre noch eine Granaten Verpflichtung für unser DM. Zumal man nie weiss wie viele Spiele Seppl machen kann. Allerdings glaube ich da aufgrund des Vertrags bis 2024 und der wahrscheinlichen Ablöse von sicher über 10 Mio eher nicht dran. Mal schauen.

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  5. Götze erhält die Rückennummer 27, wir können immer noch auf den Verbleib unserer Nr. 10 hoffen.
    Das wäre ein Traum Kostic und Ndicka würden verlängern.
    Kamada wird uns wohl Richtung England verlassen, was auch sein Wunschziel ist. Mit Mario und vll auch noch Castro hätten wir genug Alternativen für die Position.

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  6. Mario: Meeeega!
    Alario (scheint ja fix zu sein): Meeeega!
    Weigl (glaube ich nicht dran), wäre aber: Meeeega!

    Wahrscheinlich werden uns von N’Dicka, Kostic und Kamada einer, eher zwei verlassen. Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würd eich am ehesten auch den Samurai verzichten. N#Dicka ist brutal hinten drin und wenn ich mir vorstelle, dass wir zentral mit Mario, vorne Alario und Kolo spielen und von außen Filip reinflankt…“seufz“. Das wäre die beste Mannschaft seit den frühen 90ern…

    Der Fußballromantiker in mir träumt, dass Filip sagt, scheiße, was werden da geile Spieler dazu geholt. Ich bleibe, wir rocken hier richtig was…wie gesagt, ist nur der Romantiker in mir… 😉

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  7. Ich halte das Szenario mit Kostic gar nicht für soooo unwahrscheinlich. Wenn die Geschichte mit Juve klappt, wird er mMn mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen. Wenn nicht, wird er mMn mit einem lachenden und einem weinenden Auge bleiben. Dass er wie letzte Saison zu einem italienischen NoNamer ( 😀 ) wie Lazio geht, kann ich mir nicht vorstellen.

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  8. Weltmeister mit 22 J. – Dortmund – Ausland – SGE … der eine geht, ein anderer kommt.
    Von beiden war ich in jüngeren Jahren überzeugt bis begeistert. Dem einen wünsche ich alles Gute „daheim“, auf den anderen freue ich mich nun ungemein.
    Meinem Schwager, der fragte, was ich von dem Neuzugang von gestern halte, dass wir ja nun wissen, wer uns zum Champions League Gewinn schießt 😉 .
    Wegen mir kann, wenn wir Alarios Unterschrift haben, das Transferfenster schließen.
    Was freue ich mich jetzt schon auf nächste Saison …

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