Dominik Kohr trifft am Freitag auf seinen Ex-Klub.

Wenn am kommenden Freitagabend das Flutlicht im Frankfurter Waldstadion angeht und die Eintracht gegen Bayer 04 Leverkusen spielt, wird es für SGE-Mittelfeldspieler Dominik Kohr ein besonderes Spiel. Der 25-Jährige spielte bis zur vergangenen Spielzeit für die Rheinländer und wechselte erst im Sommer nach Frankfurt.

Im Interview auf der Homepage der SGE bestätigte er daher, dass es für ihn kein Spiel wie jedes andere wird: Daran besteht kein Zweifel, da ich selber viele Jahre in Leverkusen aktiv war.“ Aufgrund dieser Konstellation ist es völlig normal, dass er auch noch einige Freunde in Leverkusen hat. Einer dieser Spieler ist Ex-Eintracht-Keeper Lukas Hradecky, der seit Sommer 2018 unter dem Bayer-Kreuz spielt. „Mein Verhältnis zu Lukas ist sehr gut. Wir sind schon seit meiner Zeit in Leverkusen befreundet. Ich denke, dass wir nach dem Spiel am Freitag auf jeden Fall sprechen werden“, erklärte Kohr.

Frühe Führung gegen starken Gegner

Aber nicht nur aufgrund seiner persönlichen Vergangenheit, sondern auch wegen der sportlichen Brisanz ist es ein besonderes Spiel. Mit einem Sieg könnte die Eintracht an den hoch gehandelten Leverkusenern vorbeiziehen und entspannt dem Bundesliga-Treiben am Samstag und Sonntag zuschauen. Der Rechtsfuß zeigte sich positiv, was das angeht: „Ich traue uns ein 2:0 zu.“ Allerdings sei dieses Ergebnis mit harter Arbeit verbunden, denn mit den Rheinländern kommt eine starke spielerische Mannschaft in den Stadtwald. Hier liege es an der SGE aggressiv entgegenzutreten: Leverkusen zeichnet sich durch eine hohe Ballbesitzquote aus. Wir werden versuchen, dem Gegner mit unserer aggressiven Spielweise den Einstieg in das Spiel zu erschweren. Optimal wäre es, wenn es uns gelänge, früh in Führung zu gehen, damit wir mit einem guten Gefühl in die Partie starten.“

Spezialauftrag: Havertz stoppen

In den letzten Wochen war die SGE oft in den ersten Minuten schläfrig und geriet hier in Rückstand. Dies gelte es gegen Bayer zu verhindern: „Leverkusen hat auf den Außen schnelle Spieler, wodurch sie das Umschaltspiel nach Ballgewinn forcieren. Deshalb sollten wir am Freitag von Beginn an konzentriert sein. Ich denke jedoch, dass wir mit einem Mittelfeldpressing gut dagegenhalten können.“ Einen Spieler, den die Eintracht auf jeden Fall in den Griff bekommen muss, um gegen die Leverkusener zu bestehen, ist Mittefeldspieler Kai Havertz, den Kohr als „Ausnahmetalent“ bezeichnete: „Ich habe seine Entwicklung in den vergangenen Jahren aus nächster Nähe verfolgen können. Solche Spieler muss man aggressiv bearbeiten, um ihnen gar nicht erst Freiräume zu gewähren. Andernfalls kann er die tödlichen Pässe spielen oder selbst zum Torabschluss kommen. Ich bin bereit (lacht)!“

Guter Start im Adler-Dress

Im Allgemeinen scheint Kohr bei der Eintracht angekommen zu sein. Der 25-Jährige scheint sich nahtlos in die Mannschaft eingefügt zu haben, scherzt viel mit den Mitspielern und verpasste bisher erst zwei Spiele: Beim 2:2-Unentschieden gegen Bremen saß er auf der Bank und wurde nicht eingewechselt, das Europa League-Spiel bei Vitoria Giumaraes verpasste er wegen einer Gelb-Roten-Karte aus dem ersten Gruppenspiel gegen den FC Arsenal. „Ich fühle mich in Frankfurt pudelwohl, gebe immer mein Bestes und versuche, der Mannschaft zu helfen“, zeigte er sich zufrieden, auch wenn die Sperre ein negatives Highlight gewesen sei: „Eine Gelb-Rote Karte wie gegen Arsenal kann mal passieren. Gelbe Karten sind auch meinem Spielstil geschuldet, aber die zweite darf mir dann nicht passieren. Daraus muss ich lernen.“

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10 Kommentare

  1. Sollten wir ein 0-0 in die Halbzeit bringen, bin ich mir sicher, dass wir gewinnen 🙂

  2. Moinsen, glaube auf jedenfall dass min 1 Punkt drinne ist, sehe uns nicht viel schlechter als die Pillendreher!
    Würde mit Kohr und Rode als 6 er und Mit Sow davor anfangen, es wird viel laufarbeit benötigt. Nur die SGE

  3. Die sind für mich schwer einzuschätzen. Die können uns weghauen und genauso gut gegen uns verlieren. Ich glaube gesunde Härte könnte ein gutes Mittel sein, ohne zu überziehen

  4. @4
    Sehe ich auch so. Und wenn dann die ersten müde werden und es Platz
    auf dem Spielfeld gibt, kommt Kamada.
    Wie geht es eigentlich Bas Dost?

  5. Bas sollte heute Nachmittag ins MannschaftsTraining zurückkehren. Ob dem so ist, wissen vielleicht andere?

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