Geballte Fäuste und Freudenschrei bei Adi Hütter. Eintrachts Trainer wähnt sein Team auf einem guten Weg. (Foto: imago/Michael Weber)

Unter Adi Hütter machte die Frankfurter Eintracht bis dato elf Pflichtspiele (Fünf Siege, ein Unentschieden, fünf Niederlagen) in dieser Saison. Sieben davon zuletzt in 23 Tagen. Nun gibt es dank der anstehenden Länderspielpause erst einmal Zeit zum Durchschnaufen. Zeit für den Trainer ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Start zum Vergessen

Der Start unter dem neuen Trainer hätte schlechter kaum verlaufen können. Erst die Supercup-Klatsche (0:5 gegen den FC Bayern), dann das Erstrundenaus im DFB-Pokal beim Regionalligisten SSV Ulm. Bei einigen läuteten schon nach zwei gespielten Spielen die Alarmglocken. Doch auch dort wurden die Stimmen laut, dass ein neuer Trainer in einer neuen Liga mit einem neuen Team, einer neuen Spielidee Zeit benötige. Die bekam Hütter. Und die nutzte er. Mit zehn Punkten aus den ersten sieben Ligaspielen, zuletzt zwei Siegen in Folge sowie zwei Siegen aus den ersten zwei Europa League-Spielen hat der Österreicher die Kurve bekommen. Vor allem die letzte Woche mit drei Siegen aus drei Spielen bestätigte den Aufwärtstrend der Hessen.

Neue Philosophie – altes System

Immer mehr realisiert das Team die Spielidee Hütters, obgleich auch er gemerkt hat, dass sich seine Männer in einem System mit Dreierkette und dem Ruhepol Makoto Hasebe als Libero durchaus leichter tun. Aber auch darin liegt die Stärke eines Trainers, das eigene favorisierte Spielsystem erst einmal dem vorhandenen Spielermaterial und den Stärken der Mannschaften hintenanzustellen. Nun wird also die Länderspielpause genutzt, um die letzten Wochen einmal Revue passieren zu lassen und zu analysieren: „Die Entwicklung stimmt. Das ist unbestritten.“ Vor allem, wenn man sich die Tabelle anschaue und sehe, dass man gegen die Top Vier der Liga schon gespielt hat, sieht die Punkteausbeute recht ordentlich aus: „Das stimmt mich grundsätzlich positiv. Aber die anderen Spiele werden nicht einfacher.“

Mit Selbstvertrauen gegen die Aufsteiger – aber erst einmal durchatmen

Dass das Team zuletzt bei zwei 4:1-Siegen und einem hart erkämpften Auswärtserfolg in Hoffenheim auch spielerisch zu überzeugen wusste, gibt in jedem Fall Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben gegen die beiden Aufsteiger Düsseldorf (zu Hause) und Nürnberg (auswärts): „Die Mannschaft hat in der letzten Woche gezeigt, was sie im Stande ist, zu leisten. Das soll uns Auftrieb und Selbstvertrauen geben.“ Nach der Pause müsse man die Spieler wieder „einfangen“ und der Vorarlberger hofft, „dass es dann so weitergeht.“ Obgleich er ebenfalls weiß, dass die Eintracht nur mit einem hundertprozentigem Leistungsvermögen die Spiele in der Bundesliga bestehen kann: „Wir sind in der Lage, dass wir die nächsten beiden Spiele gewinnen können.“ Dazu brauche man aber eine Leistung wie in der vergangenen Woche, „sobald wir zehn Prozent nachlassen, wird es schwieriger.“

In der Pause gelte es jetzt aber vor allem auch einmal so richtig durchzuatmen. Dauerspieler wie Danny da Costa benötigen dringend eine Auszeit. „Mit dem Sieg in Hoffenheim ist das Durchatmen natürlich angenehmer“, weiß Hütter die aktuelle Situation durchaus zu schätzen. Vor allem nach dem Stotterstart ein echter Luxus und die Folge der positiven Entwicklung. „Wir haben einen ordentlichen Start hingelegt nach einer schwierigen Anfangsphase“, redet Hütter den Beginn der Saison gar nicht erst schön. Doch Durchatmen bedeutet nicht ausruhen: „Wir haben zehn Punkte aus sieben Spielen. Nicht mehr und nicht weniger.“ Die gewohnt demütige Analyse des Österreichers. Auch wenn der 48-Jährige betont: „In der Phase, in der wir gerade sind, sind wir natürlich glücklich.“

Faustpfand: Teamgeist und Offensivwucht – Lob für Jovic

Hoffnung macht vor allem der Teamgeist, der nicht nur durch die tragische Situation von Mittelfeldmann Lucas Torró zum Vorschein kommt, sondern auch auf dem Platz: „Mir ist wichtig, dass ich mich auf die Spieler verlassen kann. Wenn ich sie brauche, bringen sie ihre Leistung.“ Und das tun nahezu alle. Adi Hütter vermag es in dieser Phase durch Rotation zum einen mit den körperlichen Ressourcen der Spieler behutsam umzugehen, aber auch die Motivation der Reservisten hochzuhalten und jedem das Gefühl zu geben, gebraucht zu werden und Teil des großen Ganzen zu sein. Ein Leistungsgefälle tritt trotz der Wechsel nicht ein.

Bestes Beispiel dafür ist die Prunkoffensive der Hessen. Mit Luka Jovic, Sebastién Haller und Ante Rebic verfügt Hütter über drei Hochkaräter im Sturm. „Es war mir von vornherein bewusst, dass wir Qualität nach vorne haben.“ Spielen können selten alle, aber an der Leistungsbereitschaft des einzelnen ändert sich dadurch nichts. Jeder brennt, sobald er das Spielfeld betritt. „Wir haben Spieler, die relativ wenige Torchancen brauchen, zum Beispiel Luka Jovic. Er macht aus fünf Chancen vier Tore. Er ist ein Knipser. Einer, der in der Box immer weiß, wo das Tor steht.“ Damit sei man in der Bundesliga schon ganz gut aufgestellt. Das ist man mit Platz Sieben aktuell generell. Und auch der Trainer zeigt immer mehr seine Qualitäten.

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18 Kommentare

  1. wunderbar

    Die Gemüter haben sich beruhigt.
    Jetzt den Schwung gegen die Neulinge mitnehmen und sich erst mal im oberen Drittel festbeißen.

    Es ist hier vor Kurzem mal angesprochen worden, daß Addi die einzige gute Entscheidung des Einkaufteams (Bobic, Hübner & Co.) gewesen sei. Das sieht inzwischen doch anders aus: die Einkäufe Kostic, NDicka, und Torrò machen sich schon nach relativ kurzer Zeit bezahlt, und daß die Weiterverpflichtung Ante Rebic` gar nicht hoch genug anzurechnen ist, dürfte inzwischen jeden Zweifler entgültig verstummen lassen.
    Mir hat das Vorgehen gleich nach dem Pokalsieg (insbesondere der „Rauswurf“ von AMFG14) auch nicht gefallen. Ich fand vieles doch schon recht merkwürdig. Aber nun zeigt es sich doch so langsam, daß längst nicht alles schlecht war, was die Scoutingabteilung & Co. uns präsentiert.

    Es kristallisiert sich zusehends heraus, daß wir in eine Art Spielfreude kommen können und dann Gegner – wie immer sie auch heißen mögen – regelrecht deklasieren können. 2x hintereinander 4:1; so weit ich mich erinnern kann, habe ich das noch nicht erlebt. Unter Kovac kann ich mich lediglich an ein überragendes 3:0 in Hamburg und 3:0 gegen Mainz erinnern; alles andere war ein Gezittere bis Schluß. Das scheint nun mit dieser Stürmerqualität und dieser eingeschworenen Truppe dagegen öfter mal sogar in wahre Fußballfeste „auszuufern“ (naja – unmöglich ist das jedenfalls nicht).

    Ich freue mich jedenfalls riesig, daß wir binnen einer Woche vom Abstiegskandidaten zu einer spielstarken Mannschaft gereift sind und daß wir gewiß noch sehr viel Freude an unserer SGE haben werden. Der Dank gebührt demnach aber nicht nur dem Zweigestirn und dem scoutingteam, sondern auch den besten Fans der Liga und Europas.
    Weiter so SGE
    Adlergruß

  2. @1 Ich nehme das ebenfalls sehr interessiert zur Kentniss ! Wobei ja immer wieder geschrieben wurde, das hier bei einigen keine Kritik erwünscht ist, und alles gefressen wird. Dem ist keinesfalls so. Ich mag zum Großteil hier den Austausch und verschiedene Meinungen sind ja immer auch das, was ein solches Forum ausmacht. Bisweilen ist aber dermaßen derb Kritik geäußert worden, das es einem echt die Schuhe auszieht. Alles Scheiße, alle keine Ahnung, alles Fehlentscheidungen, Kader komplett in den Sand gesetzt bis hin zur Rückgabe der Dauerkarte. Final konnte einem der Trainer nur noch leid tun . ( ich weiß noch wo alle steht !) Da muß man dann doch teilweise mal fragen, ob das noch als Kritik, oder nur noch als sinnloses Gemaule durchgeht Die entsprechenden User halten sich auch gerade merklich zurück…. TG2 kann man immer noch hinterfragen, AM ebenso etc. Aber es gibt immer zwei Seiten und Details kennt keiner von uns. Manchmal bekommt das so eine unerwartete Eigendynamik. Beispiel Fabián in Istanbul. Was wurde da gezetert, obwohl eigentlich keiner etwas genaues wußte. Man kann eigentlich auch minütlich drauf warten, daß nach der Verpflichtung von Jovic und einer Beteiligung der Portugiesen bei einem weiterverkauf, es Max 5 min dauert bis Mainz wieder alles besser gemacht hätte, aber darüber kann ich dann auch richtig entspannt Schmunzeln.
    Mein Fazit ist: kreativ Luft nach oben, spielerische Komponente im Mittelfeld durchaus ausbaufähig, Spieler bisweilen zu übermotiviert, was ich als Ärgernis betrachte, weil zuviele Sperren, toller Trainer, Kader gut aufgestellt, einige Toptransfers, insgesamt etwas zu groß, Umgang mit Fabian und Stendera geht so, Hübner bei seinen Interviews bitte etwas mehr an die Realität halten ( ich mag ihn trotzdem ), Sturm ist die Wucht in Tüten !!

  3. Ein wenig weg vom Thema, aber witziger Zwischenstand: in der Liga wurden bislang Punkte gegen Bremen, Dortmund, RB und Mönchengladbach liegen gelassen. Vier Spiele gegen die (Stand jetzt) Top 4 der Tabelle. Vor uns stehen noch Berlin und die Bayern, wenn alle anderen Spiele weiterhin gewonnen werden kann ich damit gut leben!

  4. Und ich sehne mich nach einem Artikel über unsere Jugend. Wie es da steht, wer da so spielt, wie die das machen. Wer ist in welchen Nachwuchsteams? Wie sieht sie Infrastruktur aus und was ist der Plan für die nächsten fünf Jahre? Was sagt Hütter dazu, allgemein auch Jugendspieler einzubauen? Wann ist ein günstiger Zeitpunkt? Hey, jetzt mal eine Weile ohne Europa und BuLi, ist doch der Perfekte Zeitpunkt hier mal zu recherchieren und Interviews zu führen.

  5. Ich hoffe das Hütter jetzt nicht all zu viel rotiert beim Spiel gegen Düsseldorf, etwa z. B. das er Da Costa eine Pause gibt. M. E. würde das dazu beitragen, dass es zur einer Unterschätzung des Gegners, insbesondere bei den Spielern, führen könnte. Wenn jetzt Spieler in der ersten Elf auftauchen würden wie Knothe etc., wäre das ein falsches Zeichen. Erst Mal die 20 Punkte in der Vorrunde sichern.

  6. @1 White Eagle: An zwei Spiele hintereinander, die wir 4:1 gewonnen haben, kann ich mich auch nicht erinnern. Wir hatten aber mal einen Trainer, der für begeisternden Offensivfußball stand und mit dem wir in zwei Spielen nacheinander jeweils sechs Tore geschossen haben:

    22.10.2005 Eintracht-Kölm 6:3 (Bundesliga), Tore: Amanatidis (2.), Rehmer (8.), Chris (28.), Köhler (35.), Meier (78.), Du-Ri Cha (89.).

    25.10.2005 Eintracht-Schalke 6:0 (DFB-Pokal), Tor: Meier (28.), Huggel (30.), Spycher (64.), Meier (68.), Copado (79., machte nach drei Assists selbst noch ein Tor, und zwar per Kopf (!) nach sensationeller Vorarbeit von Ochs), Ochs (85.).

    Trainergott damals: Friedhelm Funkel (der am 19.10. endlich mal wieder ins Waldstadion kommt, diesmal wird er aber hoffentlich dem Gegner gratulieren müssen…)

  7. Finde die Entwicklung momentan ganz gut, wobei man sagen muss: vor 6 Wochen wollten alle Da Costa am liebsten nie wieder sehen und jetzt kann man gar nicht mehr auf ihn verzichten, sogar von Nationalmannschaft war schon die Rede – so schnell gehts.

    Auch wenn es einen schwer fällt, aber ein Meier hätte wahrscheinlich bis jetzt 0 Spielminuten. Außerdem wundert mich es, dass kein anderer 1. oder 2. Ligist zugeschlagen hat- evtl. ist Meier doch nicht so fit, wie er denkt…

  8. @7, king8
    Ich liebe diese Verallgemeinerungen. Wer sind bei „vor 6 Wochen wollten alle Da Costa am liebsten nie wieder sehen“ diese ALLE? Ich gehöre jedenfalls nicht dazu und distanziere mich davon ausdrücklich. Ich kenne auch nur wenige, die das hier geschrieben haben.

  9. @5. Grantler: Guter Gedanke. Jetzt ist für jeden ausreichend Pause und es sollte in den nächsten beiden BL-Spielen die beste Elf auf dem Platz sein. Finde ich gut. Aber lass uns doch einen Komrpomiss machen und Knothe und/oder Beyreuther (etc.) auf die Bank setzen. Und sie, wenn es läuft, in der 70. Minuten bringen. Sonst kommen wir bei dem Thema nie vorwärts.

  10. @7: da Costa ist für mich eine der positiven Überraschungen. Das war nach Chandlers Verletzung DIE Baustelle im Team, aber er hat mich Lügen gestraft. Hoffe, er kann jetzt gut regenerieren und hält sein Niveau. Ist zwar alles noch ausbaufähig, vor allem Flanken, aber wie er bisher mit der Belastung umgeht, hätte ich ihm nicht zugetraut. Da revidiere ich gerne mein Urteil.

    Der Kracher ist für mich aber momentan Haller. Was der ackert, clever Bälle annimmt und mit Spielübersicht Offensivaktionen einleitet ist mehr als erbaulich!

    So leid es mir tut, aber angesichts der Offensivpower, fehlt AMFG sportlich momentan nicht. Ich hoffe, dass er bald wieder zur Eintracht stößt – in welcher Funktion auch immer.

  11. Wir haben mit Willems, Tawatha zwei Backups für Kostic im aktuellen System. Wie soll man Beyreuther da mitnehmen? Einer von Willems und Tawatha reicht für die Bank. Knothe ist meiner Meinung nach (nach Sicht mehrerer Testspiele) zu schwach. Eher ein Mann für die dritte Liga. Man darf Jugendspieler nicht einsetzen, weil sie halt Jugendspieler sind. Es geht auch hier um Qualität. Beyreuther hätte diese zwar eher als Knothe, aber auf seiner Position sind wir nun mal übersetzt aktuell.

    Bitte auf gar keinen Fall schonen gegen Fortuna, das geht schief. Rebic pausiert, ansonsten bitte die besten 11 aufstellen. Da Costa, Hasebe und Haller können jetzt mal richtig regenerieren und dann mit Volldampf unter Flutlicht gegen Friedhelm auflaufen.

  12. @7/10 Stimmt absolut. Habe ich noch vergessen. Da Costa habe ich unterschätzt. Da war ich letztes Jahr immer etwas Zwiegestalten. Gehört mit zu den positiven Überraschungen. Hätte ich so nicht erwartet….

  13. Ich stimme denen zu, die in der Länderspielpause mal „etwas“ weg wollen von den tiefgründigen Analysen bei einzelnen Spielern oder der Mannschaft.
    Jetzt haben wir Zeit für das Leistungszentrum, für alles rund um die neue Geschäftsstelle, Marketing , neuer Stadionvertrag usw. usf., eben für das breitere Leben in unserer Eintracht.
    Sorry, Redaktion – viel Arbeit ! Ist aber auch mal gut um den Kopf frei zu bekommen und über den „Tellerrand“ zu schauen.
    Forza SGE !

  14. Beyreuther oder Knothe sollen ja nicht in der Startelf stehen. Allerdings je nach Spielstand kann man ihnen ja 15-20 Minuten geben.

    Bei Alex Meier geht es mir persönlich nur um die Art und Weise. Sportlich sind die aktuellen Stürmer sicher stärker einzuschätzen

  15. Ich habe lieber Willems für 15min als Beyreuther. Haben halt 4 LV, dadurch das Kostic da jetzt spielt. Knothe ist einer für Kaiserslautern oder an sehr guten Tagen für Darmstadt.

  16. @15: Ja ich weiß, besser kein unnötiges Risiko. Aber irgendwann muss man es ja mal probieren. Ob Knothe oder Beyreuther ist mir egal. Und irgendwie ja, man sollte mal einen Spieler auch eifnach nur deswegen bringen, weil er Jugendspieler ist. Das ist für mich Teil des Mannschaftsaufbaus. Klar, wenn Adi im Training von denen keinen ausreichend gut sieht, in einem ansonsten möglicherweise sicheren Spiel 20 Minuten aufs Feld zu tun, dann natürlich nicht. Ich wünsche es mir aber anders. Wenn die gut im Training arbeiten und ausreichend Qualität erahnen lassen, dann gibt es nur einen Ort auf der Welt, diese Qualität auch zu präsentieren, und zwar auf dem Feld in einem Pflichtspiel. Macht er es gut, z.B. so gut wie Willems, kann es gern so weiter gehen. Dann ist es halt die Qual der Wahl zw. Willems (oder wem auch immer) und einem Jugendlichen. Geht es schlecht, so ist z.B. Willems wieder dabei. Wie auch immer, und wer auch immer, ich wünsche mir einfach bei mind. 3-5 echten Pflichtspielen pro Saison, geplante und dosierte Tests von Jugendlichen. 20 Minuten reichen, gegen Gegner, die man zuvor als schlagbar eingestuft hatte, und entsprechend in den ersten 70 Minuten bereits im Griff hatte.

  17. Hütter und die Mannschaft brauchten schlichtweg Zeit (und Pfilchtspiele), um so zueinander zu finden, dass es Erfolge bringt.
    Die apokalyptischen Vorverurteilungen in manchen Kommentaren empfand ich nicht nur als unfair gegenüber dem Trainer sondern auch besonders gegenüber den Spielern, die spätestens seit letzter Saison dabei sind. Die meisten von denen hatten bereits gezeigt, zu was sie fähig sind. Leider fehlte bei einigen die Konstanz. Für die gibt es natürlich keine Garantie, aber wenn weiterhin die Beziehung zum Trainer sowie der Teamgeist stimmen, wird deren eintreten wahrscheinlicher.
    Ich wünsche mir sehr, dass die Spieler Hütters Mahnung „sobald wir zehn Prozent nachlassen, wird es schwieriger“ beherzigen, um nächsten Freitag ein noch tolleres Stadionerlebnis genießen zu können.

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