Adi Hütter war drei Jahre lang Chefcoach der SGE.

Nach drei Jahren war mit dem Ende der vergangenen Saison Schluss für Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt. Den Österreicher zog es zu Borussia Mönchengladbach, wo er nun Cheftrainer ist.

Auch aufgrund einiger Aussagen des 51-Jährigen gab es viel Unruhe und auch Enttäuschung rund um den Wechsel. In der „Sport Bild“ äußerte sich Hütter nun ausführlich zu diesem und betonte, dass er die Enttäuschung verstehen und nachvollziehen kann: „Weil ich schon glaube, dass die Menschen mich dort mochten. Und wir waren über drei Jahre erfolgreich.“ Es habe auch an der verpassten Champions League gelegen, was für ihn auch eine Enttäuschung gewesen sei. Trotzdem gebe es für ihn auch eine andere Seite: „Ich habe drei Jahre hoch intensiv gearbeitet, habe alles in meiner Macht Stehende für den Verein gegeben. Trotzdem wurde ich dann zum Schluss anders gesehen und wunderte mich über einige Aussagen. Man hat in Frankfurt versucht, Schuldige zu finden. Die hat man in Fredi (Bobic, d. Red.) und mir gefunden.“ 

Trotzdem sehe er aber auch bei sich selbst einige Fehler. Die Situation sei „wahnsinnig schwierig zu händeln“ gewesen. „Meine Aussage, dass sich durch den Wechsel für mich nur die Farben ändern, war sicher ein Fehler“, gab Hütter zu und erklärte: „Das würde ich so nicht mehr sagen. Dafür steckt in den beiden Vereinen zu viel Tradition und Emotion.“ 

Das berühmte „ich bleibe“ – eine Erklärung

Er stellte aber auch klar: „Ich habe Eintracht nie versprochen, dass ich bleibe.“ Zum Zeitpunkt seines mittlerweile schon berühmten „Ich bleibe!“ in einem Talkrunde beim TV-Sender „Sky“ habe es „kein konkretes Angebot von einem anderen Verein“ gegeben. „Ich hatte einen laufenden Vertrag und habe mich da noch wohlgefühlt. Genau so habe ich es gesagt. In dem Moment sah ich keine Veranlassung diesen Satz nicht so zu sagen.“ Der Österreicher betonte, dass er eine klare Abmachung mit seinem Berater gehabt habe, dass er bis Ende März mit niemandem sprechen möchte. Dies habe sich erst später geändert: „Die starken Veränderungen im sportlichen Bereich in Frankfurt haben mich bewogen, eine neue Herausforderung zu suchen.“ Auch die Zukunftsaussichten in Frankfurt hätten im Endeffekt zum Wechsel beigetragen. „Ich hätte in Frankfurt bleiben können aber die Situation war ja schon eine spezielle. Wenn ich die ersten vier Spiele in der neuen Saison verloren hätte, hätte es wahrscheinlich geheißen: Frankfurt feuert Adi Hütter. Nach meinem ersten Jahr in Frankfurt hatte ich schon ein Angebot aus der englischen Premier League, das habe ich damals abgelehnt. Treue ist auch immer eine Gefühlssache. Jetzt hatte ich das Gefühl, etwas Neues machen zu müssen.“ 

Dieses Neue habe er nun bei seinem neuen Klub Borussia Mönchengladbach, mit dem er den internationalen Wettbewerb anstrebt, gefunden. In seinem Wechsel sieht Hütter auch die aktuelle Entwicklung im Fußball, der sich sehr stark in die Richtung entwickelt habe, „dass es nach Angebot und Nachfrage geht. Wenn du gut arbeitest, bist du im Blick von anderen Vereinen. Wenn du nicht gut arbeitest, kommt man erst gar nicht in dieses Fahrwasser, dann ist man weg. Das ist sowohl bei Spielern als auch bei Trainern so.“ 

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55 Kommentare

  1. Treue ist auch immer Gefühlssache.

    Und

    Ich hatte als ich sagte ich bleibe kein anderes Angebot.

    Kann man diesem {hier bitte beliebige abwertende Bezeichnungen einsetzen} mal bitte sein Hirn zurückgeben? Geht der auch zu seiner Frau und sagt, fu, Treue ist gefühlssache, und heute ist mein Gefühl fremdgehen… oder aber auch

    Du Schatz, als wir damals geheiratet haben, wusste ich nicht, daß ich eine Chance bei sexsymbolxyz habe, also och verlasse dich jetzt….

    Könnte man bei den Abstimmungen hier mal die Abstimmung machen ob Herr h aus ö in Zukunft bei sge4ever komplett ignoriert wird? Der vergällt einem nämlich alles.

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  2. DU MUSST AUCH MIT GLADBACH NOCH IM WALDSTADION SPIELEN Addi.
    HOFFENTLICH IST DAS STADION DANN VOLL BESETZT. WIR SEHEN UNS DANN. BRING DIR AM BESTEN GEHÖRSCHUTZ MIT.

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  3. Meine Fresse wird ja immer schlimmer. So so, würde den Farbenwechsel so nicht mehr sagen… weil es Kritik gab… sieht es aber natürlich immer noch genauso. Berechnend, berechnender, Adi.

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  4. Eine Bitte hätte ich :
    Kann man das Kapitel Adi H. endlich zu den Akten legen und kein Wort mehr über ihn berichten. Mit jedem Interview welches der ehemalige Übungsleiter zu dem Thema Wechsel von Eintracht zur Borussia gibt, wird es immer schlimmer und skuriler. Bitte ignoriert diesen Herrn in Zukunft. Danke !

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  5. Ich wiederhol mich gerne, er hat das im Moment gesagt, als die Bobic und der Eintracht Hype am höchsten war und wollte die Mannschaft vor Unruhe und wilden Spekulationen schützen, das er dadurch mehr Porzellan zerbricht, als gedacht war nicht in seiner Intention, es ist auch langsam gut und peinlich, wie einem wohlverdienten Trainer und Manager nachdem Abgang die Hölle heiß gemacht wird, megapeinlich, für das Gesamtbild, dieses Rumgeheule ist nicht mehr schön anzusehen, das gibt ein erbarmungswürdiges Bild ab, in dem Sinne, vielen Dank für ihre Arbeit an ihrer alten Arbeitsstelle und beiden alles Gute, das wäre wahre Größe.

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