Sebastian Rode und Oliver Glasner sind im engen Austausch, um den Mittelfeldmann wieder hundertprozentig fit zu bekommen. (Foto: IMAGO / Revierfoto)

Mit Rückenwind aus dem Sieg in Freiburg und einer sehr guten Ausgangssituation geht Eintracht Frankfurt in das letzte Heimspiel des Europapokaljahres. Das Ziel ist klar: vor dem letzten Gruppenspiel soll der Gruppensieg und damit der Einzug ins Achtelfinale erreicht werden. „Wir wollen vor eigenem Publikum den Sack zu machen“, gibt Coach Oliver Glasner in der Pressekonferenz vor dem Duell mit Royal Antwerpen (Donnerstag, 21 Uhr) die Marschroute vor.

Glasners Warnung vor Antwerpen

„Ich erwarte eine sehr gute Mannschaft, die uns auch im Hinspiel das Leben sehr schwer gemacht“, so Glasner. Der 47-Jährige warnt davor, den Zweiten der belgischen Liga auf die leichte Schulter zu nehmen. „Davor warne ich“, so Glasner. Der Blick auf die Tabelle erklärt Glasners Sorge: die SGE rangiert dort mit zehn Punkten auf Platz eins, Antwerpen steht mit nur einem Zähler vor dem Ausscheiden. Glasner sieht einen „unberechenbaren Gegner“ auf seine Adler zukommen, die taktisch variabel agieren kann. Im Sturmzentrum wird die SGE vor allem auf Torjäger Michael Frey (14 Ligatreffer) acht geben müssen.

Rode: „Braucht sich niemand Sorgen machen“ 

Bei den Hessen ist die Stimmung nach dem Sieg gegen Freiburg gut, die gröbsten Abstiegssorgen sind vorerst verflogen. „Es macht deutlich mehr Spaß im Training nach einem Sieg in der Woche als wenn man Druck hat die nächsten Spielen gewinnen zu müssen“, so Sebastian Rode. Personell entspannt sich die Lage noch weiter. Einzig Martin Hinteregger fehlt weiterhin. „Wir hoffen, dass es sich für Sonntag ausgeht“, so Coach Glasner, der neben Makoto Hasebe auch Stefan Ilsanker als Hinteregger-Vertreter ins Spiel brachte. Zurück nach Verletzungspause ist Goncalo Paciencia. Ob er bereits ein Kandidat für die Startelf ist, wollte sich der Österreicher nicht entlocken lassen. Auch Christopher Lenz ist zurück auf dem Trainingsplatz, trainierte gemeinsam mit Sebastian Rode individuell. Rode nahm zu den zuletzt kursierenden Berichten rund um ein mögliches Karriereende noch einmal deutlich Stellung: „Mich nervt die Situation am meisten, ich würde auch gerne mehr auf dem Platz stehen. Ich bin im engen Austausch mit dem Trainer, wie wir das langfristig hinbekommen.“ Es sei nie schön solche Berichte zu lesen, doch er sei dabei nicht gefragt worden, so Rode. Der Südhesse verspricht: „Ich werde alles tun, um wieder topfit zu sein. Da braucht sich niemand Sorgen machen.“

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4 Kommentare

  1. Gute Raumdeckung, gutes Stellungsspiel, gutes Pressing, gute Spielverlagerung und gutes Anlaufen des Gegners, sollten morgen die Rezeptur für einen siegreichen Abend mit dem Preis des vorzeitigen Einzug ins 1/8-Finale sein.

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  2. Mal ne Frage an die Stadion Gänger, ich könnte für morgen spontan Karten bekommen.
    Wie verhält sich das zur Zeit?
    Kann ich mit den Karten und meinem digitalen Impfpass einfach da hin gehen?
    Oder muss ich bzw müssen wir uns vorher noch irgendwie registrieren oder so?
    Schon mal danke für die Info 😉

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  3. @2
    Schau einfach auf Eintracht.de unter Tickets, dann Royal Antwerpen, da findest Du dann auch alle aktuellen Details. Aber vom Grundsatz ist kein Problem, nur der Einlass dauert etwas länger wegen der Kontrollen, also etwas zeitiger kommen, ich empfehle 1,5 h vor Spielbeginn , Maske , Personalausweis und Impfnachweis nicht vergessen.
    Dann sehen wir uns morgen im Waldstadion
    Forza SGE !

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  4. Super, danke dir Dieter.

    Das hatte ich schon gelesen, wollte aber nochmals sicher gehen, dass es keine Probleme gibt.

    Top, dann bis morgen auf drei schön eingefahrene Punkte 🙂

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