Johannes FlumGut fünf Monate ist es her, als Johannes Flum sich im Bundesliga-Spiel gegen den FSV Mainz die Schulter ausgekugelt hat und daraufhin für den Rest der Saison ausgefallen ist. Auf EintrachtTV berichtet „Flumi“ von seiner langen Leidenszeit nach der Verletzung und die Umstellung auf das System Schaaf. „Ich habe in der Schulter keinerlei Beschwerden mehr und ich bin schmerzfrei„, erzählt der Defensivspezialist. Dass er die Vorbereitung komplett durchmachen konnte, verdankt er der einwandfreien OP und der anschließenden Reha. Aber einen Plan B hat der 26-jährige trotzdem nicht, auch wenn er nach dem Abitur Sportmanagement im Fernstudium angefangen hat.

Zurzeit mache ich Pause, weil mir die Motivation fehlt. Ich habe es damals angefangen als Ablenkung zum Sport, um auch etwas für den Kopf zutun„, beschreibt er seine damaligen Gedankengänge. Sportlich lief es für den in Waldshut geborenen Baden-Württemberger bisher einwandfrei. Über die A-Jugend des SC Freiburg führte ihn sein Weg in die Regionalliga zum SC Pfullendorf, ehe er anschließend wieder zu den Freiburgern gewechselt ist und dort sein Bundesliga-Debüt gab. Nach anfänglichen Schwierigkeiten war er in der vergangenen Saison absoluter Stammspieler bei seinem neuen Verein Eintracht Frankfurt, bis ihn seine Verletzung zurückwarf. Unter Neu-Trainer Thomas Schaaf will er sich jetzt aber wieder dorthin zurückkämpfen: „Es ist keine einfache Situation, aber ich werde jeden Tag nutzen und Gas geben. Dann wird auch wieder für mich die Chance kommen, denn es gehört zum Leistungssport dazu, dass man mal vorne dransteht und mal hinten.“ Der immer wieder gelobte Team-Spirit der Mannschaft ist auch für Flum eine wichtige Komponente für den Erfolg. Vorbildlich sei es, wie die Stammspieler die Ersatzspieler unterstützen und andersrum. Eine beispielhafte Situation, die es nicht in jedem Verein zu finden gibt.

Von seinem neuen Cheftrainer ist er ebenfalls sehr begeistert, er beschreibt ihn als sehr akribisch und bewundert wie er sich für die Mannschaft und den gesamten Club einsetzt. „Er ist einer der Ersten, die morgens im Stadion sind, noch vor allen Physiotherapeuten, Spielern und Betreuern und immer der Letzte, der das Stadion verlässt„, lobt er seinen neuen Mentor in den höchsten Tönen.

Im Hinblick auf das kommende Heimspiel gegen den FC Augsburg (Anstoß Sonntag 15:30) gibt sich Flum gelassen, ohne dabei überheblich zu wirken, und wünscht sich, dass die drei Punkte zu Hause gelassen werden: „Wir schauen auf uns und wollen unser Spiel durchziehen und wenn wir das machen, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.

Das komplette Interview gibt es wie immer auf EintrachtTV!

- Werbung -

11 Kommentare

  1. Also Stammspieler war er nicht, dazu waren seine Leistungen zu schlecht. Er hatte nur „das Glück“, dass Rode oder Schwegler oder beide gleichzeitig meistens verletzt waren, dadurch hat er viele Spiele gemacht. Ein, zwei gute die zu Hoffnung Anlass gaben/geben, die meisten naja durchwachsen.

  2. Lach….. also hat er doch wie Du auch zugibst viele Spiele gemacht – daher war er ein… na…. richtig, Stammspieler.

    Warum er dies war ist genau richtig; weil andere bessere Spieler nicht zur Verfügung standen – aber das ist unerheblich für diese Betrachtung; er war dann mehr oder weniger Stammspieler.

  3. Ich habe jetzt nicht alle Aufstellungen der Saison im Kopf und auch gerade nicht die Zeit, mir alle anzusehen – aber hat Johannes Flum meistens nicht auch dann seinen Platz im Team gehabt, wenn Schwegler und Rode fit waren? Ich würde schon sagen, dass „Flumi“ letzte Saison Stammspieler war und nur wenige Pausen hatte….

    LG

  4. Er hat 40 Einsätze gehabt und hätte noch mehr Spiele gemacht wenn er sich nicht verletzt hätte.

  5. @3 und 4: Genau so ist es; er spielte auch wenn einige der Stammspieler wie Rode und/oder Schwegler fit waren sowie hätte er wohl noch weit mehr als „nur“ insgesamt 40 Spiele gemacht, wenn er sich nicht verletzt hätte.

    Er ist nicht der Überflieger, ganz klar, aber ein solider Spieler mit einer sehr guten Einstellung sowie durchaus auch guten Qualitäten.

    Ich bin froh dass wir ihn haben und wir werden ihn auch noch oft genug brauchen; daher ist es gut zu hören, dass er so langsam wieder komlett fit wird.

  6. Er ist kein schlechter und er wird seine Spiele machen. Was nervt ist, dass er nie checkt, wann er das Spiel schnell machen muss.

  7. Okay, wenn Eure Recherchen stimmen, gebe ich mich geschlagen, wobei mir 40 Einsätze etwas sehr hoch vorkommen. Würde mich auch interessieren, wie oft er dann in der Startelf gestanden hat. Egal, für mich war er bisher Ergänzungsspieler. Diese Saison könnte es etwas anders aussehen, falls er fit ist/wird, da auf seiner Position alle das gleiche Level, um nicht zu sagen Schwächen haben. Nicht falsch verstehen, man braucht solche Spieler die mit Eifer dem Gegner den Ball abjagen, aber ein bisschen mehr Technik und Überblick wäre wünschenswert. Bleibe dabei, die 6er Positionen sind unsere Problemzonen, insbesondere wenn offensiv gehandelt werden muss. Weihnachten wissen wir mehr.

  8. @Grantler: Gern betrachten wir die oben genannten Zahlen zu Flums Einsätzen in 2013/14 etwas genauer:

    Bundesliga:
    Von 34 Spielen stand er in 26 im Kader (23x Startelf, 3x Eingewechselt). In den restlichen 8 Spielen war er abwesend (5x Verletzt, 2x Gesperrt, 1x nicht im Kader).

    Europa-League:
    Von 10 Spielen stand er in 10 im Kader (9x Startelf, 1x Eingewechselt).

    DFB-Pokal:
    Von 4 Spielen stand er in 4 im Kader (3x Startelf, 1x Eingewechselt).

    Fazit:
    Wer in 87,5% aller Spiele in der Startelf steht, sollte durchaus als Stammspieler bezeichnet werden können 😉

  9. Oh, Danke Redaktion für die Lektion! Da sieht man mal wieder wie schnell man sich verrennt, wenn man von einer Sache (hier ein Spieler) nicht überzeugt ist. Versuche weiter an mir zu arbeiten. Ging es uns wirklich so schlecht, dass er so viele Spiele machen musste? NEIN, war jetzt ein Scherz! Ich gehörte ja zu den Befürwortern der Transfer Rosenthal und Flum und war dann enttäuscht von deren Leistung, da ist man dann vielleicht besonders kritisch.

  10. @grantler:

    Das verstehe ich ja, und so wie Du es grade schreibst ist es ja auch vollkommen in Ordnung. :O)

Keine Kommentare mehr möglich.

- Werbung -