Gelson Fernandes hat immer gute Laune und bezeichnet sich selbst als „absoluten Teamplayer“. (Foto: imago/RDB)

FC Sion, AS St. Etienne, Manchester City, Chievo Verona, Leicester City, Udinese Calcio, Sporting Lissabon, SC Freiburg, Stade Rennes – was sich wie ein Fahrplan einer Europapokalsaison liest, sind die Profistationen des neuen SGE-Profis Gelson Fernandes. Eintracht Frankfurt ist sein zehnter Verein innerhalb von zehn Jahren und nach dem SC Freiburg die zweite in der deutschen Eliteliga. Der Mann ist rumgekommen.

Vom FC Sion in die weite Welt

Als fünfjähriger mit Vater und Mutter von den Kapverden ins Schweizer Wallis gekommen – übrigens geboren in der Stadt Praia, in der auch der portugiesische Europameister Nani geboren wurde – wurde er direkt nach seiner Ankunft schon als „Bambini“ beim FC Sion aktiv. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften und schaffte den Sprung bis in die erste Schweizer Liga, bis sich der mittlerweile 30-jährige mit 20 für einen Wechsel zu Manchester City entschied und den Schritt in die große, weite Welt wagte. Von dort ging es zwei Jahre später weiter nach Frankreich zum AS Saint-Etienne, von wo aus der Mittelfeldspieler dreimal ausgeliehen wurde. So richtig heimisch wurde er nur bei seiner letzten Station. Bei Stade Rennes spielte er drei Jahre – so lange wie nirgends sonst. Und doch war für ihn der Wunsch groß, noch einmal Bundesliga zu spielen: „Die Bundesliga ist eine geile Liga. Es ist schön, wieder zurück zu kommen,“ sagte er gegenüber der „Bild“.

Vor allem die Fans haben es dem Nati-Spieler angetan. Ein Foto auf seinem privaten Instagram-Account hat die „Bild“ sogar vermuten lassen, dass er am 17. September 2016 bereits einen Abstecher ins Waldstadion unternommen hat. Ein kurzer Blick in Fernandes‘ Statistiken hätte aber genügt, um herauszufinden, dass dieser am selben Tag um 17:00 Uhr (die Eintracht spielte um 15:30 Uhr) beim AS Monaco angetreten ist – zur gleichen Zeit an zwei Orten sein, das könnte selbst für das Multitalent Fernandes zu viel gewesen sein. Darüber hinaus entspricht der Videowürfel nicht dem Design der vergangenen Saison – das Interesse des Schweizers an der SGE scheint also schon länger zu bestehen.

In Freiburg hat man dem Abräumer hinterher getrauert. Hier im Zweikampf mit Ex-Adler Johannes Flum.

Rekordhalter und Grätschenkönig

Doch wer genau ist dieser Gelson Fernandes eigentlich? Was zeichnet ihn aus? Bei seinem Abschied vom SC Freiburg, wo er nur eine Saison spielte, trauerte man ihm gewaltig hinterher. Sein Trainer Christian Streich soll sogar gegen Tränen gekämpft haben, weil der Verlust des Vorzeigeprofis so tief saß. 2015, schon in Rennes tätig, wurde er von der „Gazetto dello Sport“ aus Italien zu Europas „Eisenfuß“, dem heimlichen Grätschenkönig gekrönt. Mit 125 erfolgreichen Grätschen verwies er unter anderem Nemanja Matic vom FC Chelsea hinter sich und zeigt sich gegenüber der „Blick“ wenig überrascht: „Es ist schließlich mein Job, dem Gegner das Leben schwer zu machen.“ – als defensiver Mittelfeldspieler sicher auch eine der Kernaufgaben.

Doch über die Defensivarbeit hinaus, ist der Sechser auch passsicher und als absoluter Teamplayer bekannt, der immer für gute Laune sorgt und sich selbst hinten anstellen kann. Das wird besonders in der Schweizer Nati deutlich, wo er sein letztes Spiel über 90 Minuten im Mai 2012 beim 5:3 gegen Deutschland gemacht hat. Dennoch ist er unverzichtbar. Er ist dort ein Führungsspieler, auch neben dem Platz. Mittlerweile spielt er bei den Eidgenossen mit seinem Cousin Edimilson Fernandes zusammen, der wie sein großer Vetter den Schritt vom FC Sion in die Premier Leaugue zu West Ham United gewagt hat.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2010, als er bei der Weltmeisterschaft in Südafrika den Siegtreffer gegen die Spanier erzielte. Und doch gehört das Toreschießen nicht zu seiner Hauptdisziplin. Um seine Tore in Ligaspielen abzuzählen, reichen zwei Hände. Umso bemerkenswerter, dass er dennoch einen Rekord hält: Er ist der erste Spieler, der in Frankreich, Deutschland, Italien und England ein Ligator in der höchsten Klasse erzielt hat. Sportdirektor Bruno Hübner vergleicht seine Spielweise mit der von Makoto Hasebe und sagt über ihn: „Gelson ist ein Winnertyp!“ – auch wenn der Schweizer Pokal 2006 bis dato sein einziger Titel ist.

Sprachtalent mit Begeisterung für die Frankfurter Fans

Der 62-fache Nationalspieler, der vor der vergangenen Saison auch beim 1. FC Köln im Gespräch war, beeindruckt aber auch neben dem Platz. In der vielsprachigen Schweiz ist es nicht unüblich, dass Kinder früh mit mehreren Sprachen konfrontiert werden. Der 30-Jährige ist aber auch unter den Schweizern eine Ausnahme: Mit Kreolisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Deutsch und Chinesisch spricht Fernandes satte acht Sprachen – eine Leidenschaft, die ihm zum einen leicht fällt, aber zum anderen auch viel Freude bereitet: „Das ist mein Talent.“ Möglich, dass Fernandes so auch als Ergänzung für Dolmetscher Stephane Gödde dient, der ja auch nicht immer überall sein kann. Auch in Rennes und seinen vorherigen Stationen war der Wahlschweizer immer wieder für die Integration seiner Kollegen verantwortlich. Gerade einem Neuzugang wie Sebastien Haller dürfte die Integration mit einem französischsprechenden Teamkollegen deutlich leichter fallen.

Bei seiner zehnten Profistation werden wahrscheinlich auch Frau Rochelle, die er inkognito in einer Apotheke kennengelernt hat, und Töchterchen Ariela mit dabei sein, die mit sieben Jahren durch die vielen Wechsel des Papas möglichwerweise auch schon so ein Sprachtalent wie der Vater ist. Der Vater auf jeden Fall freut sich auf die Eintracht: „Ich habe in den Gesprächen mit den Verantwortlichen gespürt, was sie da aufbauen wollen. Frankfurt hat großes Potenzial und unglaubliche Fans.“ – Tatsachen, die trotz Angeboten aus Frankreich und England, den Ausschlag gegeben haben für eine Entscheidung pro SGE.

Dabei stellte er sich bei seiner Wahl verschiedene Fragen, die für ihn von Bedeutung waren. Auf ihn komme sein letzter Abschnitt seiner Karriere zu, so habe er sich Gedanken gemacht, was er genau will. Gegenüber der französischen Zeitung „Ouest-France“ drückte er sich folgendermaßen aus: „Muss ich die Emotionen in vollen Stadion noch erleben? Will ich in Frankreich oder in ein exotisches Land wechseln oder sogar zurück in die Schweiz?“ Natürlich habe auch die WM 2018 in Russland eine Rolle in seinen Überlegungen gespielt, so kam er am Ende schließlich zu dem Schluss: „Ich möchte weiterhin die Emotionen genießen und einen Klub bei seiner Entwicklung helfen.“ Das kann Fernandes nun bei Eintracht Frankfurt.

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40 Kommentare

  1. Traue ihm mehr zu als Mascarell, hat das Zeug zum Publikumsliebling. Wünsche viel Spaß bei uns!

  2. Führungsspieler, Stimmungsmacher, Kommunikator, Kämpfer, Sympathieträger, Stabilisator, Teamplayer
    Das klingt doch alles sehr vielversprechend. Ich hatte mich nur gefragt, warum solch ein Musterprofi so oft den Verein wechseln wollte/musste. Ich kenne seine Geschichte nicht, aber die Tatsache, dass er 3 Jahre bei seinem letzten Arbeitgeber geblieben ist und er mittlerweile in einem reiferen Sportleralter ist, lässt mich hoffen, dass er sich in die Riege Meier, Abraham, Hasebe usw. einreihen wird bzw. auch seinen Vertrag bei uns erfüllen wird.
    Ich freue mich schon auf ihn und verspreche mir, dass sein Beitrag nicht nur auf dem Platz, sondern auch drumherum eine Bereicherung sein wird.

  3. Ich habe ein sehr gutes Gefühl mit Gelson.
    Habe gerade ein Zität von Lukas gelesen „ich muss an meine Zukunft denken“.
    Sorry aber mir reicht es jetzt.Gehalt verdreifachen ist keine Zukunts Absicherung?
    Bye bye Lukas, time to move on from Frankfurt.
    Du bist als Nobody gekommen ,hast eine halbe Saison sehr gut gespielt und in der RR viel Sch… gespielt.
    Man kann es auch übertreiben.
    Ich glaube dein Papa trinkt oder raucht zuviel Wir sind Eintracht Frankfurt und nicht Helsinki United

  4. @Paul
    Ich denke dass der Vater ihn da massiv bearbeitet und ihm Flöhe ins Ohr setzt. Der hat wahrscheinlich einfach mal eine Summe in den Raum geworfen und die Eintracht ist ihm ein großes Stück entgegengekommen, was er zum Anlass genommen hat immer absurdere Forderungen (Paradenbonus etc.) zu stellen…
    Wenn er Glück hat zahlt die Eintracht, wenn er Pech hat verschimmelt sein Sohn bald in einer Liga ohne jegliche Bedeutung.
    Auch wenn ich seine erste Zeit bei uns als überragend empfunden habe ist er zumindest in der Form der Rückrunde ersetzbar.

  5. Ben ,absolut einverstanden.
    Ich hätte ihn auch nicht 2.8m € angeboten.Er überschätzt sich total.
    Viele Sgeler sind jetzt anti Lukas.

  6. @6. bengore
    Solange diese unentwegt kolportierten 2,8 Mio nicht von irgendwem seriös bestätigt wurden, kann man das ohnehin nicht glauben. Eines ist sicher, bleibt LH, ob mit oder ohne neuen Vertrag, wird aus dieser Pokerpartie erstmal keiner der Beteiligten als Gewinner hervorgehen. Für Lukas gibt es dann nur Eines: die kommenden Monate nahezu fehlerlos spielen, denn künftig wird der kritische Anhang jede Aktion, jede Parade auf die Goldwaage legen und je nach Güte mit einem großen Preisschild versehen. Und die EF-Verantwortlichen, die sich auf diese Zockerei viel zu lange und willig eingelassen haben, können das am besten dadurch ausbügeln, indem sie für Lindner eine echte TW-Granate holen und diese rechtzeitig mit einem ordentlichen 4-Jahresvertrag versehen.

  7. …laut Transfermarkt.de kostet er ja nichts. Hat keinen Marktwert! Eigentlich genau da Richtige für uns. 🙂
    Spaß beiseite. Er scheint auf dem Video sehr hüftsteif zu sein. Nein, ein 2er Yeboah ist er definitiv nicht.

  8. Wenigstens ist in der Presse noch von „angeblicher Forderung“ die Rede, während es von vielen Leuten für bare Münze genommen wird, weil es natürlich voll ins Bild passt. Sonst sagt die Bild nie die Wahrheit, aber in diesem Fall muss es ja wahr sein. Echt ey….

  9. @renegade
    Ich meinte als absurd die Gehaltsforderung von Hrady unten im Text in Höhe von 4,5 Millionen. Und diese ist wahrscheinlich nicht ″angeblich″.

  10. Sorry wenn das jetzt falsch rüber kam, aber ich meinte nicht dich nick, sondern die breite Masse an Leuten, die die Bild-Aussage über „Hradecky’s Parade-Forderungen“ als wahr hinnehmen und auch sonst sehe ich jede Information die nach außen dringt etwas skeptisch. Bewahrheitet sich das Bild das in den letzten Wochen über Hradecky kreiert wurde, so hätte er sich um 180° gedreht und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Letztendlich wissen wir gar nichts, weil alles hinter verschlossenen Türen statt findet und für uns nur Konjunktiv das Maß aller Dinge ist.

    P.S. Außerdem ist Parade doch sehr subjektiv. Also wenn’s nach mir gehen würde, wäre jeder gehaltene Ball eine Parade 🙂

  11. wie wäre es, wenn man für one touch 1.000 Euro bekommt, wer zweimal stoppen muss 500 € wer deimal 100 €, wer nachgrätschen muss zahlt 1.000 € für die nächste Choreo!

  12. @renegade
    Das ist absolut richtig, was Du schreibst. Ich denke, wir sollten abwarten was heute noch passiert. Wir alle fischen bei den Vertragsverhandlungen ja doch nur im Trüben.

  13. ich hoffe das Theater hat bald eine Ende, ich hoffe es ist heute zu Ende es reicht jetzt einfach unsere SGE braucht Planungssicherheit. Und nochwas zu Hradecky: Zum Glück vergisst der gemeine Mensch schnell, wenn Hrady unterschreibt und in Zukunft alles für meine SGE gibt, dann vergesse ich auch dieses Theater …

  14. Hrady hat sich innerhalb von 2 Jahren zum Fanliebling entwickelt.
    Das aufgrund seiner starken Leistung im Tor sowie sein Auftreten ausserhalb des Platzes.
    Nur weil die Medien jetzt angebliche vertragsinterna veröffentlichen und somit ein einseitiges Bild über Lukas malen, schießen sich einige Fans jetzt auf ihn ein. Das geht zu weit.
    Wir haben bisher keine Stellungnahme von ihm gehört oder von seinem Vater.
    Versetzt euch einmal in die Lage von Lukas und kommentiert dann eure Meinung über ihn.

  15. @18. EintrachtKafka

    Auf der einen Seite gebe ich Dir Recht, aber auf der anderen Seite: warum verlängert er nicht einfach oder sucht sich einen neuen Verein? Die Medien und die Fans hauen ja nun nur drauf, weil sich das ewig hinzieht… Hätte man nach dem DFB Pokal Finale eine Entscheidung verkündet, hätte man sich im Guten trennen können – jetzt ist da irgendwie ein Beigeschmack….

  16. Die Zahlen sind doch nicht frei erfunden worden.Ich bleibe dabei.
    Ein Fall von absolute Übertreibung.
    Ich bin einfach überrascht und enttäuscht von deren (!)Verhalten.
    Ich bleibe dabei – bye bye Lukas!

  17. @ Eintrachtkafka, dass stimmt so nicht. Seit der Winterpause nutzt Hrady so gut wie jedes Interview um mitzuteilen, dass er in Zukunft europäisch spielen möchte und mehr verdienen will, egal mit welchem Verein! Er hat vor dem DFB-Pokalfinale gesagt, dass er einen Verbleib in Frankfurt davon abhängig macht. Dann der verschuldete Elfmeter durch den wir verloren haben. Hätte Hrady Charakter, würde er sagen, es war meine Teilschuld dass es nichts geworden ist, deswegen unterschreibe ich um alles wieder gutzumachen. Wegen einer solchen Einstellung sind Meier und Schwegler 2011 bei der Eintracht geblieben. Hrady ist da eher egoistisch, daher möchte ich erlich gesagt garnicht mehr, dass er unterschreibt. Ich hoffe nur dass wir wenigstens 5 Mios für ihn bekommen…

  18. Manchem hier sollte mal klar sein das Hradecky einen gültigen Vertrag bis 2018 hat.Punkt.Wenn er das Angebot nicht annimmt ist es sein gutes Recht.Wer sagt außerdem das er weg will? Vielleicht denkt er sich nach 2018 gibt es genügend Angebote und zu dem mehr Geld.Ablösefrei ( Handgeld ).Das die Eintracht das verhindern will und das ganze jetzt schon einen faden Beigeschmack hat ist klar.Aber so ist das in der heutigen Fußballwelt.Die einen kriegen das Geld hintergeworfen ( siehe Freiburg ) und die anderen wiederholt nichts.Rode,Seferovic jetzt vielleicht Hradecky.Dumm gelaufen und Typisch Frankfurt

  19. Ich will eh nicht wissen, was Wahrheit und was nur Gerücht von den Medien ist. Das mit dem Paradenbonus z.B. glaube ich nicht. Wenn Lukas nicht zeitnah verlängert (wie schon gesagt, sein gutes Recht), einen ala Pollersbeck holen und zur neuen Nr. 1 aufbauen. Wer letztlich in der Saison im Tor steht, sollte aber auf sportlicher Basis entschiedenen werden, nur seinen unangefochtenen Nr. 1 Status wäre Lukas eben los, weil man mit dem neuen für die Zukunft plant während er nur noch ein Jahr da ist.

    Übrigens: unter anderem die Verträge mit Alex, Otsche und Hasebe laufen auch 2018 aus, hat man von denen mal was gehört? Weil sich alles nur auf Lukas konzentiert…

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  21. Hradechky hat sich viel, fast alles verscherzt. Seine und die durch Berater formulierte Gehaltsforderungen sind absolut unrealistisch, das ist schon Gier. Dass er uns schon entscheidende Spiele vergeigt hat, u.A. das Cupfinale (mit dem entsprechenden finanziellen Verlust), wie es schon eine Vielzahl User auf den Punkt brachten, scheint er wohl auszublenden. Lt. Frankfurter Rundschau sollen in dem von Hradecky genannten Forderungskatalog auch Zusatzverguetungen fuer besondere Paraden aufgefuehrt sein.
    Sorry, sollte das zutreffen, hat er bei uns Fans jeglichen Kredit verspielt. Die Geduld der EintrachtVerantwortlichen sollte ein Ende haben und er ein Angebot fuer einen Wechsel praesentieren. Es reicht, es ist eine Zumutung. Hradechky go!

  22. Die Frage ist: Was ist wahr, was nur Gerücht… Ich habe immer mehr den Eindruck mit manchen in den Medien geht die Fantasie durch. Was das Pokalfinale angeht stimme ich aber zu… Patzer passieren, aber man muss dazu und den Folgen auch stehen…

  23. @21
    Sorry, der verschuldete Elfmeter spielt gar keine Rolle.
    Nach deiner Einschätzung müsste die SGE ihm sofort geben was er verlangt weil er in den Elfmeterschießen und gegen Hannover in letzter Minute die Elfer gehalten hat und uns ins Finale gebracht hat.

    Also du siehst, die Argumentation zieht nicht.

    Sein Vater versucht das Beste für ihn rauszuholen und er macht da mit, fertig. Wenn es um Vertragsverhandlungen geht muss man mal etwas die Emotionen rausnehmen. Entweder es klappt oder nicht und die SGE wird es mit Hrady sehr gut haben und ohne ihn wird man auch wieder einen anständigen Torhüter finden.

    Ihr schreibt alle, dass ihr den Verantwortlichen voll und ganz vertraut. Falls Sie nicht einverstanden wären mit Hradys Bitte um mehr Zeit hätten Sie ihm diese nicht gewährt. Daraus erkennt man doch welche Wertschätzung er intern genießt.

  24. @Manni in der Tat aber bei mir nicht mehr.Ich weiß unwichtig.
    Ich habe mal selbst zu hoch gepokert und habe gespürt am ersten Tag als ich anfing dass ich ein Fehler gemacht habe.
    Es ging nicht und wir haben uns nach 12 Monate getrennt.
    Kopf spielt eine Rolle aber auch Gefühle.
    Das spüre ich aus der Finnische Ecke gar nicht !

  25. @grantler 10
    Übrigens ist Nanizayamo ein LV und kein Stürmer (also kein Yeboah 🙂 ).
    Der heißeste Draht soll nach Frankfurt führen.
    siehe @25

  26. Danke für die Recherche zum Fernandes-Foto.
    Auch das mit dem Eisenfuß lese ich jetzt zum ersten Mal.
    Top-Artikel! *thumbs up*

  27. @Tor: Können ja den Ronnow holen 😀 Seh ihn gerade im Spiel Deutschland-Dänemark (unser alter Trappo spielt auch, eine Wonne wie zielgenau er das Spiel eröffnen kann… fußballerisch ganz anderes Level)

    Aber beim Ronnow passt alles, Auch Bröndby und wie Lukas damals inkl. Rotsperre für Europa 😀

  28. Rönnow wird nach dem heutigen Spiel auch nich günstiger ^^ macht echt ne starke Partie
    Stuttgart ist ja angeblich auch interessiert an ihm

  29. @ Paul – hi my friend greetings from canary Island 🙂
    Paul ich gebe dir Recht zu Hrady – ich bin enttäuscht von Ihm , denn er Pokert eindeutig zu hoch , aber ich verstehe die SGE nicht das nicht längerfristige Verträge mit solchen Spielern gemacht wird,, denn nur dann besteht auch eine reale Chance für eine Ablöse , wie es Freiburg und Köln macht !!

    Fabian sollte man zügig den Vertrag verlängern ! Mit Haller und Gelson haben wir Top Spieler verpflichtet und selbst Jovic auf 2 Jahre Leihe mit Kaufoption , seit Fredi Bobic hier ist klappt es mit Transfers, er hat ein Top Network !! Und dieses Jahr mit 15 Millionen – ohne Hrady 🙂 auch endlich mal Geld da um was aufzubauen…..
    Ich sehe Haller als einen möglichen Yeboha und Gelson als Gaudino – Ich sehne mich nach diesen Zeiten bei meiner/unserer Eintracht!
    Ich denke wir könnten eine noch bessere vor allem stabile Saison spielen.
    Gruß
    Heico

  30. Vom Verein kam noch keine Bestätigung . Und erst dann ist das für mich fix .

    Übrigens können wir natürlich jedem Spieler der kommt sofort einen 5-Jahresvertrag geben . Aber das wäre der größere Wahnsinn . Lukas war neu in der Liga, da sind drei jahre schon okay . Hätten wir Haris und Branimir fünf Jahre gegeben , würden alle jetzt motzen 😉

  31. Und ich warte mal ab, wie der Kader aussehen wird . Hab da ein gutes Gefühl . Hätte nie gedacht , dass ich das bei bobic sagen würde 😉 war ja gegen ihn und freue mich über meinen Irrtum 😉

  32. Stimme ich dir zu Joe ,habe auch rin gutes Gefühl und sehe schon das neue Gesicht der Eintracht, sicherlich werden nun nicht mehr diese faden und langweiligen Kommentare , zu HB Zeiten kommen! Wo es meiner Meinung nach an allem Fehlte!! Wenn du was erreichen willst, musst fir auch höhere Ziele stecken, als immer nur Mittelmäßig zu sein! Gezoeltes und überlegtes Risiko wie es Fredi und Bruno nun gehen!

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