Nicole Anyomi kam im Sommer aus Essen nach Frankfurt. (Bild: IMAGO / Jan Huebner)

Eine Reaktion will Eintracht Frankfurt am Sonntag zeigen. Nach der 1:2-Niederlage bei der TSG Hoffenheim ließen die Hessinnen in dieser Spielzeit erstmals Federn. Am 5. Spieltag der Frauen-Bundesliga gastiert die SGE bei der SGS Essen. Frankfurts Nicole Anyomi kennt den Gegner bestens und spielte von 2016 an fünf Jahre lang für die Sportgemeinschaft Essen-Schönebeck, bevor sie im Juni 2021 in die Mainmetropole wechselte. „Es wird ein sehr komisches Gefühl sein, in der Gästekabine zu sein. Aber ich freue mich sehr, meine ehemaligen Kolleginnen wiederzusehen und gegen die SGS zu spielen“, erzählt die 21-Jährige auf „Eintracht TV“.

Endlich zurück im Mannschaftstraining

Mit Essen stand Anyomi 2020 im DFB-Pokal-Finale und unterlag dem VfL Wolfsburg im Elfmeterschießen. Trotz der vier Punkte Differenz zwischen der SGS und den Adlerträgerinnen könnte sich eine spannende Partie auf Augenhöhe entwickeln. „Jeder weiß, wie die SGS sein kann. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen und das werden wir auch nicht. Essen hatte in den letzten Jahren immer eine super Mannschaft, die mit sehr viel Tempo nach vorne spielt“, meint die Stürmerin. Ob sie am Sonntag (16 Uhr) zu ihrem Pflichtspiel-Debüt für die Eintracht kommen wird, ist ungewiss. Erst seit wenigen Wochen kann die Ex-Essenerin ihr Knie wieder voll belasten: „Ich bin froh, nach meiner Verletzungspause endlich wieder mit der Mannschaft zu trainieren. Das hat mir sehr gefehlt.“

SGS Essen schwierig einzuschätzen

In die Mannschaft ist Anyomi jedenfalls schon bestens integriert. Schließlich waren ihr bei ihrer Ankunft nicht alle Gesichter vollkommen fremd, wie sie verrät: „Ich kannte schon vor meinem Wechsel ein paar Spielerinnen durch die U-Nationalmannschaften, wie zum Beispiel Sophia Kleinherne, Shekiera (Martinez, Anm. d. Red.) und Sjoeke (Nüsken, Anm. d. Red.). Sie und auch die anderen haben mich hier super aufgenommen.“ Anyomi hofft, dass es in Essen für einen Auswärtssieg reichen wird. Immerhin punktete die SGS gegen Hoffenheim und gewann in Leverkusen. Dafür spielte man gegen den Aufsteige aus Köln nur unentschieden. Letztes Wochenende setzte es in Potsdam die erste Saison-Niederlage. Ein Selbstläufer wird es für die SGE jedenfalls nicht.

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4 Kommentare

  1. Ich drücke alle Daumen.
    Nie nachlassen und als Team das Spiel machen, dann klappt das…….mit dem
    Auswärtssieg.

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  2. Hoffe die Frauen nehmen die Erfolgswelle der Männer auf und führen sie fort.

    Konzentration, Galligkeit und Selbstbewusstsein – dann klappt das schon heute mit 3 Punkten !!!

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  3. Gibt es wieder sowas wir einen Tucker? Ne Kurzmeldung im Artikel alle 5 bis 10 Minuten? Fände ich cool, auch später zum nachlesen.

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  4. Ist leider so , aber wieder nur kostenplichtige Übertragung.
    Sei es drum , dann eben Ticker suchen und
    Forza SGE !

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