Die Eintracht schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Großer Jubel nach dem Führungstreffer durch Daichi Kamada.

Die Eintracht erwartete nach dem Sieg gegen den 1.FC Köln ein echtes Spitzenspiel gegen den FC Bayern München. Nach der unglaublichen Siegesserie gegen vermeintlich „kleinere“ Teams, war die große Frage, ob die SGE auch gegen eine Spitzenmannschaft, wie den FC Bayern München, bestehen könnte. Am Ende gewannen die Frankfurter auch gegen den Tabellenführer aus München und setzen damit ihren unfassbaren Lauf fort. SGE4EVER.de hat das Spiel wie immer noch einmal analysiert:

Verkehrte Welt

Die Mannschaft von Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte sich viel vorgenommen und zeigte dies unmittelbar nach Anpfiff des Spiels eindrucksvoll. Die Adlerträger pressten die Bayern früh und zwangen sie von der ersten Minute an zu Ballverlusten. Der Tabellenführer konnte sich nur selten befreien und die SGE verlagerte das Spiel weitestgehend in die Hälfte der Bayern. Ein ungewohntes Bild, denn in der Regel sind es die Gegner von Bayern München, die dem Ball hinterherlaufen und sich nur selten aus der eigenen Hälfte heraus befreien können. Es war aber tatsächlich die Eintracht, die das Spiel bestimmte, die die Bayern vor große Probleme stellte und nicht zufällig bereits in der zwölften Minute in Führung ging. Erneut war es eine starke Kombination über Amin Younes und Filip Kostic, die den Führungstreffer durch Daichi Kamada einleitete. Die Hessen hörten jedoch nach der Führung nicht auf hoch zu pressen und Bayern München weiter unter Druck zu setzen. Völlig verdient erhöhte Younes mit einem Traumtor in den Winkel die Führung dann auch auf 2:0. Die Hessen agierten weiter druckvoll, spielten sich weitere Chancen heraus und überraschten die Bayern mit ihrem Powerfußball. Das einzige Manko dieser sagenhaften ersten Halbzeit war letztendlich, dass die Adlerträger ihre Überlegenheit nicht in weitere Tore ummünzen konnten und es zu erwarten war, dass der FCB in der zweiten Halbzeit noch einmal alles versuchen würde, um das Spiel zu drehen. Erst am vergangenen Montag gelang es den Bayern einen Rückstand aufzuholen und auch gegen Mainz 05 lag die Mannschaft von Trainer Hansi Flick schon einmal mit 0:2 zur Pause hinten, um das Spiel am Ende doch noch mit 5:2 für sich zu entscheiden. Adi Hütter war gewarnt und stellte sein Team entsprechend auf eine kampfbetonte zweite Hälfte ein.

Nach der Gala folgt der große Kampf

Um auf die zu erwartende Wucht der Bayern in der zweiten Halbzeit zu reagieren, beorderte Adi Hütter sein Team in der Pressinglinie deutlich weiter zurück. Das tiefere Stehen sollte insbesondere die Geschwindigkeit auf den Flügeln bei den Bayern etwas ausbremsen. Sowohl Almamy Touré, der für den verletzten Erik Durm in die Formation rückte, als auch Filip Kostic hatten in der Defensive mit Leroy Sané und Kingsley Coman einiges zu tun. Auch, wenn die beiden ihre Gegenspieler nicht immer aufhalten konnten, gelang es der Mannschaft aber im Kollektiv die wütenden Angriffe der Bayern zu entschärfen. Der Teamgeist dieser eingeschworenen Truppe wurde in der folgenden Abwehrschlacht immer deutlicher, denn jeder half dem anderen, sie rannten und kämpften füreinander. Die Laufleistung von 123 Kilometern ist wohl vor allem der intensiven zweiten Halbzeit geschuldet. Trotz des frühen Anschlusstreffers durch Robert Lewandowski, ließ sich die Eintracht nicht beirren und versuchte auch weiterhin Nadelstiche in der Offensive zu setzen. Wenn es nach dem Foul am eingewechselten Ragnar Ache den verdienten Elfmeter gegeben hätte, wäre die Partie womöglich schon deutlich früher entschieden gewesen. Trotz der starken zweiten Halbzeit der Bayern, war der knappe Sieg der SGE am Ende keineswegs unverdient. Alleine die vielen Chancen in der ersten Halbzeit, die eine höhere Führung ermöglicht hätten, die souveräne Abwehrarbeit in der zweiten Halbzeit, sowie der nicht gegebene Elfmeter, sorgen dafür, dass dieser Sieg der Hessen schlussendlich verdient war. Während man auch in der Vergangenheit bereits häufiger die Bayern ärgern und insbesondere Heimspiele für sich entscheiden konnte, war insbesondere die erste Halbzeit eine echte Machtdemonstration, wie es sie nie zuvor gegeben hat. Wer also dachte, dass das neue Spielsystem nur gegen vermeintlich kleinere Gegner funktionieren würde, sah sich getäuscht, denn diese Mannschaft schafft es inzwischen auch gegen Spitzenteams ihren Spielstil durchzuziehen.

Eintracht auf Championsleague-Kurs und Hütter mit Luxus-Problemen

Auch wenn der FC Bayern einige Ausfälle zu beklagen hatte, darf man keineswegs vergessen, dass auch die Hessen auf drei Schlüsselspieler verzichten musste. Mit Durm, Djibril Sow und Top-Torjäger Andé Silva fehlten gleich drei Stammspieler der letzten Wochen. Mit Touré, Sebastian Rode und Luka Jovic, hatte man aber auch große Qualität, um diese Ausfälle zu kompensieren. Trotzdem war es bemerkenswert, dass die Mannschaft in neuer Formation unmittelbar an die vorherigen Spiele anknüpfen konnte. Rode und Makoto Hasebe bildeten eine ähnlich starke Doppelsechs, wie zuvor Sow und Hasebe. Touré bemühte sich, traf aber nicht immer die richtige Entscheidung. Trotzdem funktionierte das defensive Kollektiv und hielt den Bayern stand. Jovic konnte im Sturm leider nicht so glänzen, wie Silva. Es war jedoch auch ein undankbares Spiel für den Serben, da er nur selten in der Box in Szene gesetzt wurde, obwohl er eigentlich genau das braucht, um seine Stärken auszuspielen. Wenn er sich fallen ließ und sich Bälle im Mittelfeld holte, war er deutlich integrierter und konnte seine Passsicherheit unter Beweis stellen. Er hätte sich durchaus öfter fallen lassen können, um vielleicht noch mehr Spielanteile zu bekommen. Jovic ist eigentlich ein Stürmer, der in einer Formation mit zwei Spitzen besser funktioniert. Aber sollte Adi Hütter wirklich bei dieser unglaublichen Siegesserie über eine Umstellung des Systems nachdenken? Und vor allem: Wen soll er für Jovic herausnehmen? Sowohl Younes, als auch Kamada sind aktuell in bestechender Form. Auch der eingewechselte Ache setzte ein kleines Ausrufezeichen. Mit seiner Einwechslung war sofort wieder Gefahr in der Offensive, da er mit seinem wuchtigen Körper und seiner Geschwindigkeit die Gegenspieler bei Kontersituationen vor Probleme stellte. Zudem die Frage: Welche Doppelsechs soll Hütter nun am kommenden Freitag spielen lassen? Der Kader der Hessen hat inzwischen einige Luxus-Probleme zu bieten und es wird spannend für welche Personalien sich Hütter im kommenden Spiel entscheidet. Was inzwischen wohl kein Traum mehr ist und immer realistischer wird: Die SGE hat nun eine reelle Chance die Champions-League zu erreichen. Wer seit Wochen so souverän agiert und auch gegen den FC Bayern München auf beeindruckende Art und Weise siegt, der ist inzwischen mehr als eine Eintagsfliege und ein ernsthafter Anwärter auf die Champions-League. Die Truppe scheint zudem gefestigt, lässt sich von nichts beirren und spielt sich von Woche zu Woche besser ein. Die Automatismen greifen, die Laufwege sind jedem klar und die Ballkombinationen von der Abwehr bis zum Sturm sind sehenswert. Die Ausgangssituation ist gut und nun liegt es an der Eintracht, diese historische Chance zu nutzen. Die Mannschaft ist stark genug dafür, das hat sie nun über Wochen bewiesen.

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22 Kommentare

  1. Dat gute is, dat wir schon am Freitach nachlegen können – und bei einem weiteren Siech unsere Verfolger weiter unter Druck setzten.

    Stand jetz, müssen wa nur Ndicka ersetzen und da wird der Adi bestimmt die beste Lösung finden. Hat bekanntlich mit Durm, Sow und Jovic auch besten geklappt.

    Wie Bremen heute gespielt, müssen wa uns hinten nicht allzu große Sorgen machen. Aber wollen wa die Bremer nicht ganz auffe leichte Schulter nehmen.

    Jetz kann man erstma entspannt inne neue Woche starten und sich morgen auffe Arbeit wieder kaum vor Glückwünschen retten – und dat im Ruhrpott.

    Ist nicht dat übelste zur Zeit den Adler im Herzen zu tragen.

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  2. Wir sind definitiv auf einem sehr guten Weg und auch die Champions League ist möglich. Allerdings sind dann solche Spiele wie gegen Bremen absolute Pflichtsiege, am Besten dazu noch dominant und überzeugend. Damit das Selbstvertrauen noch weiter wächst und wir noch stärker werden, z. B. was die Chancenverwertung betrifft. Das so ein Gegner wie z. B. Köln es war, zur Halbzeit mausetot ist.

    Wenn es um die Euroleague geht, dann hätten wir sogar noch Ausrutscher gut. Weil die Mannschaften, die um die Euroleague-Plätze spielen, nicht konstant punkten (Beispiel Gladbach).
    Das Ziel dürften wir diese Saison definitiv packen, wenn wir nicht plötzlich einbrechen und gar nichts mehr geht. 🙂 Wer mag daran noch glauben…? Niemand.

    Aber da oben ist Leipzig und Wolfsburg schon sehr konstant. Dortmund wird auch wieder stärker (natürlich sollte man das Spiel gegen Schalke nicht überbewerten), aber die haben schon einen brutalen Kader und auch Qualität.

    Fakt ist aber auch, dass wir diese Saison erst zwei Spiele verloren und es definitiv verdient haben, nächstes Jahr Champions League zu spielen. Man mag sich nicht vorstellen wo wir stehen könnten, hätten wir aus ein paar Unentschieden, Siege gemacht. Wir würden ohne Spass um die deutsche Meisterschaft mitspielen. 🙂 Das ist mehr als krass!

    So jetzt aufhören zu träumen und zu sinnieren, volle Konzentration auf Bremen. Jungs, belohnt Euch selbst für diese bockstarke Serie, für die geilen Spiele, mit der Champions League. Erfüllt Euch und uns diesen Traum, gebt alles und lasst nicht nach. 200% Vollgas.

    Forza und NUR die SGE!

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  3. Gerade Bremen hatte in den letzten Jahren so viel Glück gegen uns und hat gerne in der Nachspielzeit noch Tore gegen den Spielverlauf geschossen und somit noch Punkte entführt. Dazu kamen merkwürdige „Nicht-Elfmeterentscheidungen“ gegen uns, gammelige Eigentore Abraham/Hradecky . . . Ich hoffe doch, dass wir uns zumindest für das unverdiente Unentschieden aus der Rückrunde revanchieren können.

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  4. Durch den Ausfall von Ndicka, sollte sich die Qual der Wahl auf der Doppel 6 gegen Bremen ja schon mal erledigt haben. Rode und Sow übernehmen diesen Part. Hase rutscht zurück auf Hintis Position und der übernimmt für Ndicka 🙂 insgesamt einfach geil diese „Luxusprobleme“ zurzeit.
    Jetzt bloß nicht aufhören und nachlassen! Mit einer Leistung wie in den letzten Spielen sollte dann auch Bremen zu schlagen sein, sodass man sich dann ganz entspannt das restliche Wochenende anschauen kann

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  5. Im Moment sieht alles nach CL-Kurs aus, der wir wissen alle wie schnell das Pendel in die eine oder andere Richtung gehen kann. Es sind noch 12 Spiele zu spielen und dabei ist der April der entscheidende Monat, wo es um die Wurst geht.
    Unsere Trümpfe sind unsere Qualität im Kader und im Reha-Team, keine Corona-Probleme, keine Mehrfachbelastung (EL|CL, Reisen) und dadurch unsere spielerische Qualität und damit die Konstanz im punkten.
    Unser derzeitige Vorteil ist, das wir bereits 5 Punkte Vorsprung auf Platz 5 und 9 Punkte auf Platz 7 haben. Das sehe ich schon als Pfund an, das wir nächstes Jahr in Europa spielen. Schön ist auch, das es zu Platz 1 auch nur 7 Punkte sind. Das heisst, das sich die Mannschaft für Ihre Arbeit sogar mindestens theoretisch anders belohnen könnte.

    Die Spiele sind: Bremen (A), Stuttgart (H), Leipzig (A), Union Berlin (H), Dortmund (A), Wolfsburg (H) sowie die englische Woche mit Gladbach (A), Augsburg (H) und Leverkusen (A). Punkten wir da auch konstant wie jetzt, bleiben wir von Corona verschont, dann ist dort einiges drin.

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  6. Bei aller berechtigten Euphorie über unsere geile Mannschaft, den gigantischen Sieg und die mMn berechtigten CL-Hoffnungen bin ich im obigen Bericht über die Beschreibung der „souveräne Abwehrarbeit“ gestolpert. Mit leidenschaftlich, willensstark und aufofferungsvoll kann ich ja leben, aber souverän? Souveräne war da gar nix mehr und die Bayern haben mal gezeigt, was die mit einem Gegner machen können, wenn Sane und Coman mal ins Rollen kommen. Da hat selbst doppeln oft nicht gerreicht. Das war schon richtig stark.

    Um so höher ist zu bewerten, dass die Mannschaft nach dieser perfekten ersten Halbzeit das Spiel mit Kampf und Leidenschafft über die Zeit gebracht hat. Ich war jedenfalls sehr froh, dass in der zweiten Hz ein Müller nicht auf dem Platz stand und der Schiedsrichter endlich abgepfiffen hat.

    Wie auch immer, die Mannschaft macht gerade einen extrem fokusierten Eindruck. Ich gehe davon aus, dass man die kommenden Gegner Bremen und Stuttgart nicht auf die leichte Schulter nimmt und den Druck auf Leverkusen und Dortmund hoch hält.

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  7. Sehe es wie Fozzi, hatte auch schon überlegt ob ich gestern Abend etwas schreibe, bin dann aber lieber mit einem breiten Grinsen schlafen gegangen.

    Nun ja, ich habe nicht das ganze Spiel schauen können, aber wieviel Raum Sané gegeben wurde und wieviele Chancen dieser daraus generiert hat, Mann oh Mann. Dabei ist Sané nicht mal richtig in Form!!!

    Nicht falsch verstehen, ich bin nicht Anti Touré. Aber mir sind die Stabilität in der Abwehr wenn Durm spielte einfach lieber.

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  8. Ich liebe seine Dribbelstärke, seine Wendigkeit (manchmal diese 270-360 Grad Drehungen auf 0,5m², und das mit Ball am Fuß + Gegner in unmittelbarer Nähe), diese Geschwindigkeit auf den ersten 5m, diese Zuckungen, die Gegenspieler in die falsche Richtung reagieren lassen, aber auch noch eine gewisse Intuition, die ihn für seine Gegner so unberechenbar macht. Younes, Kamada und Barkok haben etwas, was mir solch eine große Freude bereitet. Derzeit in der Buli gibt es nur wenige, die mir diese Freude geben, vielleicht Dahoud und Amiri.
    Man mag denken, dass die Plätze auf denen gerade Woche für Woche gespielt wird, nachteilig für technisch versierte Ballkünstler ist, aber vor allem Younes beweist derzeit das Gegenteil. Es gab allein in der ersten Hälfte am Samstag gegen die Bayern 4-5 Szenen, in denen ich nur laut ooooh oder uuuuuh von mir geben konnte. Ein kurzes Zucken in die eine Richtung und der/die Gegner verlieren an Bodenhaltung und zack ist er vorbei. Dieser tiefe Schwerpunkt, von dem gesprochen wird, gefühlte 80cm von Grasnarbe bis Gürtellinie/oberes Ende der Sporthose – das gepaart mit ramponiertem, rutschigen und sandigem Boden, das gibt anscheinend unserm Amin solch einen Vorteil – fast wie ein 4×4 Buggy gegen irgendwelche PS starken Sportwagen oder gestylte, hochgetunte City-SUVs (Süle und Boateng). Daher hoffe ich mal, dass wir unseren Rasen nicht so schnell austauschen werden 🙂 – allein für den Younes-Vorteil.

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  9. Diese Euphorie im ganzen Umfeld ist wirklich beachtenswert. Wertschätzung von allen Seiten für eine Truppe, deren Bundesligatauglichkeit noch vor ein paar Monaten zur Diskussion stand. Schön zu erleben, wie die Jungs sich diese Anerkennung erarbeitet und erkämpft haben. Fein auch, das der Trainer mit einer einfachen Umstellung auf zwei 10er das „goldene“ Händchen bewiesen hat. Jetzt werden wir von einer Welle der Euphorie getragen und ich bin sicher, daß in dieser Saison sehr viel möglich ist. Die anderen Teams haben fast ausnahmslos alle ihre Phasen in denen es nicht so ganz rund läuft. Ich bin fast geneigt zu sagen, das es selten so einfach war vorne einen der Plätze 1-6(7) zu erreichen. Ein weiterer Pluspunkt, das man sich rein auf die Bundesliga konzentrieren kann. Wettbewerbstechnisch sicherlich etwas schade, aber es unterstützt natürlich den Spielbetrieb in der Bundesliga. Was der Tanz auf mehreren Hochzeiten gegen Ende einer Saison ausrichten kann, haben wir ja leider schon mehrfach erleben können. Zudem ist unsere Bank einfach der Knaller ! Ob wir jetzt auf Championsleague Kurs sind wird sich sicherlich bald rauskristallisieren. Weiter konzentriert arbeiten, von Spiel zu Spiel denken und den Mund nicht allzu weit aufreißen. Jetzt zwei Siege gegen Bremen und Stuttgart, dann wären es immer noch mind. 9 (!!) Punkte Abstand zu Platz 7. Unfassbar ! Bekomme das Grinsen im Gesicht nicht weg 🙂

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  10. Vor allem erfreulich weil nich grade erst 4 Spiele oder so gemacht wurden. Mit den Worten des Reinhold :
    Nur noch 12 (Spiele)

    Da sind diese 9 Punkte zum 7.en Platz noch höher anzurechnen, dazu kommt außerdem das wir schon die Bauern bespielt haben.

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  11. Wenn wir tatsächlich am Freitag gegen Bremen nachlegen sollten, werde ich feierlich erklären, dass die Diva tot ist. Wenn ich so an ganz früher denke … Bayern weggefiedelt und am nächsten Spieltag bei Rot-Weiß Oberhausen die Punkte gelassen.

    Haben ja noch ein paar dicke Bretter zu bohren. Packen wir´s an!

    LEV und MG können sich gerne weiter verzetteln. DO mit dem unglaublichen HULK werden sich vermutlich peu a peu einspielen. Als uffbasse!!!

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  12. Euphorie, immer her damit und ganz langsam gelingt es mir sogar mein relativ Fußball uninteressiertes Umfeld für die Eintracht zu begeistern.
    Trotzdem appeliere ich an Demut und Respekt vor der Leistung , aber auch vor den anderen Mannschaften in der BL. Wenn gesagt wird, „es war noch nie so leicht wie dieses Jahr “ oder ähnliche Kommentare, dann stimmt das einfach nicht. Auch sind die anderen Mannschaften nicht mehr „anfällig „,als es in Vorjahren war.
    Bei aller Begeisterung auch nicht vergessen, dass es in der Hinrunde die Eintracht war, die oft in schwierigen Phasen nicht überzeugt hat und Punkte liegen gelassen hat.
    Im Moment sind wir die stärkste Mannschaften der BL, das ist super. Dennoch sind immer noch für alle 36 Punkte zu vergeben.
    Also kein Übermut, aber die feste Überzeugung, weiter hart arbeiten, konzentriert bleiben und schönen Fussball spielen, dann wird das was mit der CL. Viele Jahre war das für und wirklich nur ein Traum, dieses Jahr stehen wir kurz vor der Realität, nicht weil andere schlechter sind, sondern weil unsere Eintracht wirklich besser geworden ist. DURCHHALTEN !
    Forza SGE !
    Forza SGE

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  13. was ich mir vorstellen könnte zum Thema Adi und Aufstellung! NDigga fehlt. Hase in die Verteidigung. Mit einem sechser, 2. 10er und 2 Attacks mit. Das wäre Interessant. Die Möglichkeit wäre gegeben

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  14. Die Momentaufnahme ist schön; erstmal fahren wir Freitag nach Bremen. Da gibt es die nächsten drei Punkte zu holen. Das wird (wieder) schwer genug und muss erstmal abgefrühstückt werden.

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  15. Ich wage mal die Prognose das wir defintiv vor dem bvb bleiben. Da wir auf jeden Fall den besseren Trainer haben.

    Noch 12 Spiele alleSGEben! Lange nicht mehr benutzt aber jetzt trifft es wieder zu nur in die andere Richtung!
    AUF JETZT!

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  16. Diese Aufrufe zu Demut und auf dem Perser zu bleiben würde ich sofort unterschreiben, wenn wir das Trainerteam oder im Mannschaftskreis wären. Wir aber sind hier in einem Fanforum in dem einige zu übertrieben kritisieren und andere vielleicht zu schnell ins Träumen geraten. Wenn du, Dieter z.B. von Respekt vor anderen Vereinen schreibst, dann solltest du vielleicht auch nicht von den Bauern sprechen, denn das ist desrespektierlich gegenüber Landwirten, die mit solch einem Verein den du ansprichst gleichgesetzt werden 🙂 – nein, kein Angriff gegen Dieter, ich mag ja die meisten deiner Beiträge (Ausnahme die AH raus Rufe)
    Ich will nur sagen, dass wir Fans ruhig euphorisch sein können.

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  17. Man stelle sich vor, Freitagabend ein Sieg in Bremen (vielleicht nur ein umkämpfter) bedeutet…8 Punkte Polster nach unten, also ich meine 8 Punkte auf einen nicht CL Platz, 2 Punkte bis zu den Dosen….
    früher war mein nächster Gedanke, typische Situation für eine grandiose Niederlage. Aber das ist fürs erste Geschichte und ich kann mir nicht mal im entferntesten vorstellen, wie so etwas passieren könnte. Da fällt mir die Aussage von Hotte Hrubesch ein…“ ich sag nur 3 Worte, vielen Dank“

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  18. Durch den längeren Ausfall von Lukas Hradecky dürfte es auch wieder ziemlich doof für Leberkusen werden.
    Möge er dennoch wie auch Gaci rasch wieder gesund werden. Das sind Leute, die ich gerne im TV sehe und mich über deren Interviews (Lukas) freue.

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  19. Wenn man bedenkt, dass am kommenden Spieltag Leipzig – Gladbach und Leverkusen – Freiburg und die Woche drauf München- Dortmund und Gladbach – Leverkusen ansteht, dann könnte man bei den richtigen Ergebnissen auf den anderen Plätzen und mit vorausgesetzten Siegen gegen Bremen und dem VFB ein 11 Punkte Vorsprung auf Platz 5 haben. Vor den Wochen der Wahrheit Leipzig /Union/Dortmund/Wolfsburg/Gladbach kein schlechtes und wichtiges Polster.

    Leipzig – Gladbach = 2:1
    Leverkusen – Freiburg = 0:1
    Bayern – BVB = 2:1
    Gladbach – Leverkusen: 2:1

    Alle nicht so unwahrscheinlich! Der Ausfall von Hardecky ist für Leverkusen ein Ausfall, den sie nicht wirklich kompensieren können und ich gehe davon aus, dass das den ein oder anderen Punkt kosten wird.

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  20. @ Vadder, letzter Absatz volle Zustimmung. Vor Stuttgart habe ich einen Riesenrespekt.

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  21. @Hool 🙂 Stimme Dir zu; Stuttgart empfinde ich als brandgefährlich. Auch wenn sie im Vergleich zur Hinrunde „Federn lassen mussten“ , agieren sie als Aufsteiger äußerst ausgeglichen und souverän. Auch nach Niederlagen bewahren sie stets die Ruhe und man weiß sich dieses Jahr als Aufsteiger in der Liga einzuordnen – „keine falschen Erwartungshaltung“ , das ist viel Wert!

    Generell habe ich vor allen Mannschaften einen Riesenrespekt. Auch vor Bremen, obwohl ich mir „im stillen Kämmerchen“ denke, dass wir die schon putzen werden. Die SGE spielt einfach zur Zeit so abgezockt, souverän und seriös, das es mir Angst macht. Ich kenne das so nicht. Ich weiß das nicht einzuordnen! Irgendwann muss doch der Knackpunkt kommen ?! Wo ist der Aufbaugegner Frankfurt der Energie Cottbus nach einer schier unendlich langen Sieglosserie den 3er präsentiert? 2:0 Führung gegen Köln…ach komme, dann sollen sie halt 4:2 gewinnen – die Kölner! Ich feiere heute noch das 5:1 gegen die Bayern(!), aber noch mehr trauer ich den Spielen danach hinterher! Ich will einfach , dass die SGE diese Jahr Platz 4 erreicht!!!! Ich habe keine Erwartungshaltung in diesem Wettbewerb; nur das wir die Bude rocken!!! Achtung, jetzt wird es unromantisch: „Die Kohle, die wir alleine durch die Teilnahme und die Gruppenspiele einnehmen würden, bringt uns im Jahre nach vorne! Der Kader würde – wenn wirtschaftlich vertretbar (ein unmoralisches Silva / NDicka / Kamada Angebot muss man als Frankfurt annehmen ) – Bestand halten und sinnvoll ergänzt werdeb, Die Verantwortliche würden das richtig einordnen zu wissen und das Geld zukunftsorientiert investieren. Andere Vereine werden nach Corona ums Überleben kämpfen müssen. Für mich ist und bleibt Gladbach das Vorbild……

    Sorry, bin etwas abgeschweift – Zurück zum Thema :“ Ja , Stuttgart ist stark 🙂 🙂 :)“

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