Filip Kostic schoss sein erstes Bundesligator für die Eintracht und machte einen herausragenden Job gegen Bayer 04

Die Trendwende mit dem 2:1 gegen Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga geglückt. Die Hessen verdienten sich die drei Punkte, vor allem nach einer starken zweiten Hälfte und halten damit den Anschluss an die Champions-League-Plätze. Mit nun 26 Punkten ist man bereits gleich auf mit dem letzten Jahr, als man sich mit gleicher Punkteanzahl in die Winterpause verabschiedete. Am Mittwoch folgt das Nachbarschaftsduell ehe man am Samstag mit dem Heimspiel gegen Bayern München das Jahr 2018 offiziell beendet.

Die erste Elf veränderte sich im Vergleich zum Rom-Sieg wie folgt: Kevin Trapp kehrte für Frederik Rönnow zurück zwischen die Pfosten. Carlos Salcedo und Evan N’Dicka verteidigten in der Dreier-Abwehrkette zusammen mit Simon Falette. Filip Kostic und Ante Rebic durften wieder von Beginn an wirbeln. Der verletzte Makoto Hasebe, der vor der Partie seine Vertragsverlängerung bei den Hessen verkündete, stand nicht im Kader. Luka Jovic musste zunächst auf der Bank sitzen. Für ihn startete Mijat Gacinovic, der gegen Lazio zum Matchwinner avancierte.

An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung der zwölf zensierten Spieler den Wert 2,33. Die Einzelnoten der 820 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:

Filip Kostic:
Ein Tor gemacht und eines vorbereitet. Filip Kostic spielte gegen Leverkusen seine Geschwindigkeitsvorteile aus, überzeugte mit klugen Kombinationen und stand in den entscheidenden Momenten goldrichtig. Der Serbe ist vermutlich in der Form seines Lebens, wenngleich es erst sein erster Treffer in der Bundesliga für die Hessen war. „Was er gemacht hat, war beeindruckend“, zeigte sich Adi Hütter im Nachgang mehr als erfreut über den Auftritt des Linksverteidigers. Kostic ist und bleibt der Glücksgriff der Saison.

Danny da Costa, Kevin Trapp, Luka Jovic:
Der andere Außenverteidiger machte einen ähnlich souveränen Auftritt. Danny da Costa traf ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub und gegen seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Lukas Hradecky. „Gegen ihn hab ich früher nicht mal im Training getroffen“, erklärte er mit einem zufriedenen Grinsen nach dem Spiel. Kevin Trapp musste einige Male die zahlreichen Kontersituationen, vor allem in Form von Julian Brand, unterbinden. Beim Gegentor flutschte ihm der Ball durch die Torwart-Ecke. Luka Jovic durfte nach seiner Einwechselung für Dampf in der Schlussviertelstunde sorgen. Beinahe wäre ihm wieder ein Treffer gelungen, doch seine beste Chance glitt haarscharf am Pfosten vorbei. Hradecky wäre machtlos gewesen.

Sebastien Haller, Jetro Willems, Evan N’Dicka, Simon Falette, Mijat Gacinovic, Gelson Fernandes, Carlos Salcedo:
Sebastien Haller gab in Form einer Vorlage seine obligatorische Torbeteilung ab. Der Stürmer ackerte und überzeugte mit klugen Ballverteilungen in der Offensivreihe. Jetro Willems durfte sich erneut im Zentrum probieren und machte das aufgrund seiner technischen Fähigkeiten sehr ordentlich. Einzig sein Torabschluss bleibt weiterhin ausbaufähig. Evan N’Dicka, Simon Falette und Carlos Salcedo bildeten die Abwehrreihe. In Abwesenheit von Hasebe und David Abraham machten sich das im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr zufriedenstellend. Mijat Gacinovic konnte nicht ganz an seine Leistung in Rom anknüpfen, man merkte ihm aber sein gesteigertes Selbstvertrauen ihn. Gelson Fernandes durfte seine Mannschaft als Kapitän auf den Platz führen. Mit einigen hart geführten Zweikämpfen unterbund er viele hoffnungsvolle Spielzüge der Gäste.

Ante Rebic:
Ante Rebic vergab die sich im angebotenen Chancen zu kläglich. Seine Kaltschnäuzigkeit ist ihm zuletzt etwas abhanden gekommen, weshalb er im Vergleich zum Rest der Mannschaft „nur“ mit der Note 3 bewertet wurde.

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3 Kommentare

  1. Schön fand ich, wie Salcedo aus über 40 Metern Hradecky düpieren wollte und die anschliessenden freundschaftlichen, verschmitzten Gesten von Carlos und Lukas. Zwei spitzen Sportsmänner!

  2. @1.
    Gleiches war auch bei Hradecky und Rebic zu beobachten, als Rebic etwas übermotiviert in Hradecky ohne Chance auf den Ball noch reinrutschte. Beide schmunzelten danach freundschaftlich, keinerlei Animositätèn.

  3. @2. Übrigens aus meiner Sicht der Grund dafür, dass Rebic um Gelb herumgekommen ist. Hätte Hrady da ein bisschen was draus gemacht, wär es Gelb gewesen.

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