Niko Arnautis (Bild: IMAGO / Eibner)

Traumstart! Eintracht Frankfurt gewann die ersten drei Spiele der Saison in der Frauen-Bundesliga und steht punktgleich mit dem Meister Bayern München und Pokalsieger aus Wolfsburg auf Platz drei (Tabelle). Zwar ist die SGE mit dem SC Sand, SC Freiburg und 1. FC Köln noch nicht den ganz großen Namen begegnet, dafür ist sie in allen drei Partien ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. „Wir haben uns für den Saisonstart viel vorgenommen und wollten die ersten drei Spiele gewinnen. Von Spiel zu Spiel haben wir uns gesteigert, obwohl es in Freiburg mehr ein Abnutzungskampf war. Aber zwischen den beiden Heimspielen haben wir immer etwas drauf gepackt und uns gesteigert. Auch gegen Köln war es ein sehr dominanter Auftritt“, sagte auch Cheftrainer Niko Arnautis nach dem 4:0 am Samstag gegen Köln.

Qualität abgerufen und durchgesetzt

Flexibilität ist derzeit das Zauberwort in Frankfurt. Durch das neue System mit Raute sind die Adlerträgerinnen noch variabler als die Saison davor. Auch wenn sie sich in Halbzeit eins gegen den FC noch etwas schwer getan haben. „Es ist nicht immer leicht, gegen einen tiefstehenden Gegner das Spiel zu machen, aber wir waren sehr präsent und haben Köln immer mehr ins Laufen gebracht. Dann kamen irgendwann mehr Lücken auf, die wir auch genutzt haben“, erklärte der SGE-Coach und sprach im gleichen Atemzug die Phase des Spiels an, in der sein Team dem Gegner etwas zu viel Platz gab: „Nach dem 3:0 haben wir den Gegner etwas zu sehr wieder ins Spiel kommen lassen, aber wir haben unsere Qualität abgerufen und uns durchgesetzt.“

Adlerträgerinnen auf Länderspielreise

Zur Belohnung für die drei Siege gab es zwei freie Tage. Doch einige Spielerinnen konnten diese gar nicht richtig genießen und sind zu ihren Nationalmannschaften gereist. Allein für Deutschland stellt die Eintracht inzwischen vier Fußballerinnen ab: Laura Freigang, Merle Frohms, Sophia Kleinherne und Sjoeke Nüsken. Für den ausgedünnten Kader in Frankfurt hat Arnautis bereits einen Trainingsplan erstellt: „Wir arbeiten mit der verkleinerten Gruppe sowohl athletisch als auch in einer Spielform. Dazu kommt natürlich auch die gewisse Regeneration.“ Bei den Nationalspielerinnen müsse man abwarten, wie viel Einsatzzeit sie jeweils bekommen werden. Zwischen ihrer Rückkehr und dem Pokalspiel in Nürnberg (Spielplan), das Arnautis respektvoll als „knifflige Aufgabe“ bezeichnete, wolle man alle wieder fit bekommen.

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3 Kommentare

  1. Endlich ist der Frauenfußball in Frankfurt wieder konkurrenzfähig. Das ist eine junge Truppe, die noch nicht am Ende der Entwicklung ist. Weiter so!
    Vielleicht wird es ja mal wieder europäisch und sie bekommen mal ein Flutlichtspiel im großen Stadion.

    Gruß SCOPE

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  2. Ich bin auch begeistert – aber – so wenig wie bei den Männer in dieser BL-Saison etwas zum negativen entschieden ist , ebenso ist der positive Start der Mädels noch keine Garantie für eine erfolgreiche Saison mit der Erreichung von Platz 3.
    Konzentration hoch halten und die spielerische Entwicklung weiter ausbauen, aber da bin ich recht zuversichtlich.
    Richtig , Frauenfußball in Frankfurt und insbesondere mit dem Adler auf der Brust , macht wieder richtig Spaß
    Forza SGE !

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