Marc Stendera ist fit und glaubt an eine gute Rückrunde.

Marc Stendera ist nach langer Leidenszeit nun schon seit einigen Monaten verletzungsfrei. Das Frankfurter Eigengewächs ist sehr glücklich darüber und blickt der Rückrunde mit Vorfreude entgegen. Im Trainingslager in Alicante hat er am Donnerstag mit den Journalisten vor Ort gesprochen.

Das sagte Stendera…

Zum Trainingslager in Spanien:

„Alle sind ein bisschen müde. Aber das ist normal. Wir müssen viel machen. Eben hatten wir ein bisschen mehr Spaß im Training. Wir haben Torschüsse gegeneinander gemacht. Ansonsten arbeiten wir seht hart. Daher fühlt man sich ein bisschen müde.“

Zu den Trainingsschwerpunkten:

„Es sind Kleinigkeiten, bei denen jeder Spieler wissen muss, was er besser machen kann. Deswegen versuchen wir, das jedes Training nachzustellen. Wir wissen aber natürlich auch, dass es im Spiel etwas anderes ist.“

Zur generellen Verfassung des Teams:

„Wir hatten ja nur eine kurze Pause. Aber wir arbeiten alle gut und versuchen, die paar freien Tage wieder wett zu machen und uns gut auf die Rückrunde vorzubereiten. In der kurzen Pause verliert man sicherlich nicht viel. Aber man merkt schon, wenn man sieben Tage Pause hatte und zweimal laufen war. Man merkt natürlich, dass es im Training was anderes ist. Von daher ist es am Anfang immer relativ anstrengend.“

Zu den Erwartungen in der Rückrunde:

„In der Rückrunde wird es schwer werden – das ist klar. Wir werden versuchen, so weiter zu spielen, wie wir es vorher gemacht haben. Dann brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Was am Ende im Spiel passiert, das liegt an uns. Der Trainer kann uns dabei viel helfen. Wir müssen das einfach auf dem Platz rüberbringen und zeigen. Wir müssen uns aber auch nicht allzu viele Gedanken über die Rückrunde machen. Wir üben jeden Tag daran, uns ein bisschen zu verbessern. Und ich finde, das hat schon ganz gut geklappt.“

Zur Konkurrenzsituation im Mittelfeld:

„So ist das im Fußball. Wir haben einen großen Kader. Jeder möchte spielen. Wer am Ende spielt, entscheidet der Trainer. Wir müssen uns im Training und in den Spielen empfehlen. Von daher gilt es, einfach Gas zu geben.“

Zum Rückrundenauftakt gegen Freiburg:

„Bis Freiburg ist es noch ein bisschen hin. Zwar nicht mehr allzu lange. Aber wir werden uns damit erst nächste Woche genauer beschäftigen. Diese Woche müssen wir einfach genug arbeiten, damit wir eine gewisse Fitness und Frische wieder reinbekommen. Was Freiburg betrifft, schauen wir nächste Woche.“

Zur Rückkehr von Mascarell und Fabian:

„Omar ist ein extrem wichtiger Spieler, der vor der Abwehr alles abräumt und auf den man sich immer verlassen kann. Marco Fabian kann jede Minute mit einer Einzelaktion auch mal ein Spiel entscheiden. Es sind beides gute Spieler, die uns gut tun. Jeder kann von einem Spieler, der etwas Gutes mitbringt, profitieren.“

Zum Spitzenamen (Chapo) von Marco Fabian:

„Es gibt viele Namen für Marco. Ich weiß auch nicht, wie die alle zustande kommen. Da ruft jeder mal was rein. Marco ist ein guter Typ. Er war lange genug draußen. Man sieht ihm an, dass es ihm Spaß macht, Fußball zu spielen. Daher macht es uns auch Spaß, ihm dabei zuzuschauen.“

Zur Rückrunde der letzten Saison:

„Die Rückrunde der letzten Saison spielt bei keinem eine Rolle im Kopf. Wir gehen ganz positiv rein in die Rückrunde und freuen uns auf das erste Spiel. Sowas wie letztes Jahr wird uns nicht mehr passieren.“

Zu seiner Situation in der Hinrunde:

„Im Fußball läuft es nicht immer so, wie man sich das vorstellt. Deswegen muss man im Training hart arbeiten und sich anbieten. Wenn man die Spiele bekommt, muss man das zeigen, dass man spielen will. Der Rest: Da muss man als Fußballer durch und umgehen können.“

Zur Chance auf Europa:

„Natürlich ist es schön. Welcher Spieler möchte nicht nach Europa? Aber wir müssen realistisch bleiben und jedes Spiel 100 Prozent geben, um die Punkte zu holen. Wenn wir das machen, besteht eine gute Möglichkeit. Aber wir müssen das abrufen. Und was dann passiert, werden wir sehen.“

Zu seiner Verfassung nach den Verletzungen:

„Es ist natürlich nicht einfach wenn man nach einer langer Verletzung wieder reinkommt, ein, zwei Spiele macht und sich dann direkt wieder verletzt. Dann ist man direkt wieder raus. Es ist nicht so einfach, das wieder einzuholen. Das braucht immer seine gewisse Zeit. Ich will gar nicht so viel über die Verletzungen reden. Ich bin froh, dass ich jetzt gesund bin und genieße einfach jeden Tag, an dem ich trainiere. Ich bin noch nicht wieder auf dem Level, auf dem ich vor den Verletzungen war. Wenn man fast ein Jahr draußen ist, braucht man sehr, sehr viele Spiele, um wieder auf das Level zu kommen. Von daher bin ich sicherlich noch nicht bei 100 Prozent. Aber ich bin auf einem guten Weg, um mal Gas zu geben und mich stetig zu verbessern.“

Zu seinem offensichtlich verbesserten Fitnesszustand:

„Wir trainieren nicht wenig. Daher ist es hier sehr schwer, nicht fit zu sein bei dem Training. Natürlich stellt man Kleinigkeiten um und lernt in den Phasen, in denen man verletzt ist, viel dazu. Wichtig ist aber, das man immer Vollgas gibt.“

 

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4 Kommentare

  1. Ich würde Ihn verkaufen oder verleihen. Ich sehe keine Zukunft bei uns. Hat keine Schnelligkeit und diskutiert nur mit dem Schiedsrichter und bringt keine gute Leistung. Sehe ihn ähnlich wie De Guzman, zu schwach für den 18er Kader.

  2. Zu @1
    Sehe ich genau anders, da ich Schnelligkeit nur als optisches Show Spektakel schätze. Leute mit überlegten Spiel halte ich für mehr Spielentscheidend, als schnelle Spielzüge, die meistens beim Gegner enden. Stimme dem aber zu, dass das für den Zuschauer schöner aussieht. Trotzdem ärgere ich mich immer über die verschwendete Zeit, wenn schnelle Spielzüge (meistens) erfolglos bleiben, und doch lieber etwas überlegt gehandhabt würden. Und das kann Stendera, wie kaum ein anderer, wenn er wieder auf dem Niveau spielt, wie vor seiner Verletzung. Und Anzeichen dazu konnte ich bei seinen letzten Einsätzen schon erkennen.

  3. @2
    Es geht doch nicht um die Geschwindigkeit des Abspiels, sondern
    um sein persönliches Tempo. Was nutzt die beste Technik, wenn
    er zu langsam zum Ball geht und keinen Sprint gewinnt?
    Wenn Stendera in einer dominanten Mannschaft spielt und er Freiräume
    hat wie Toni Kroos, oder früher Xabi Alonso, kann es gehen. Aber bei
    uns herrscht im Mittelfeld bestimmt noch eins, zwei Jahre Hauen
    und Stechen. Da wird er es schwer haben sich zu behaupten.
    Aber warten wir einfach ab. Meine Sympathie hat der Kerl ja.

  4. Wenn der Junge Mal eine Saison ohne Verletzung bleiben würde,wird er uns immer wieder helfen. Er muss nur fit bleiben. Ich garantiere euch er wird uns weiter bringen. Ich will nicht wissen wie lange es dauert bis Marco und Omar wieder die alten sind, und ob die zu alte Stärke zurück finden.

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