Alex Meier will wieder für die Eintracht auf Torejagd gehen.

Meier optimistisch: Der Schock im Umfeld der Frankfurter Eintracht war groß, als vor gut zwei Wochen bekannt wurde, dass SGE-Kapitän Alex Meier erneut operiert werden muss. Einige Tage später wurde der Stürmer in Basel an der Ferse operiert. In der „Frankfurter Neue Presse“ sprach der 34-Jährige nun über sein Empfinden nach der Operation: „Aktuell geht es mir gut“, so Meier, „aber natürlich muss ich abwarten, wie es unter Belastung aussieht“. Der Muskelverlust nach dem aktuellen Eingriff sei nicht allzu hoch gewesen, weshalb der in letzter Zeit so sehr von Verletzungen betroffene Frankfurter Fußballgott schon wieder im Kraftraum aktiv ist: „Ich hoffe, dass es damit jetzt auch mal ausgestanden ist.“ Ein genaues Datum für seine Rückkehr habe er sich nicht gesetzt, trotzdem zeigt er sich kämpferisch: „Fest steht nur, dass ich wiederkomme!“

Haller und Stendera fehlen: Beim heutigen Training der SGE fehlten mit Sebastien Haller und Marc Stendera zwei Spieler wegen einem grippalen Infekt, während Trainer Niko Kovac mit angekratztem Hals dennoch auf dem Platz stand. Vor allem bei Mittelfeldmann Stendera, der schon gestern fehlte, ist ein Einsatz am Wochenende beim Gastspiel in Hannover fragwürdig. Das bestätigte Cheftrainer Niko Kovac nach der heutigen Einheit: „Er kommt für das Wochenende wahrscheinlich nicht in Frage.“ Die Einsatzchancen Hallers stehen aktuell besser: „Ich gehe davon aus, dass er letzten Endes dabei ist. Sollte das nicht der Fall sein, haben wir einen adäquaten Ersatz.“ Bei einem Ausfall des Franzosen stände mit Luka Jovic ein Ersatz mit frisch geholtem Selbstbewusstsein bereit.

Kritik lässt Bobic kalt: In den letzten Wochen gab es – vor allem von Ex-Eintracht-Spieler Thomas Berthold – des Öfteren Kritik an der Spielweise der SGE. Sportvorstand Fredi Bobic erklärte in der „Bild“ nun, dass er dies für völlig normal hält und er sich daher keine Gedanken mache: „Die gan­zen Auf­ge­regt­hei­ten um uns herum sind aus mei­ner Sicht völ­lig nor­mal für einen Tra­di­ti­ons-Ver­ein.“ Sein Ziel vor der Saison sei gewesen, eine konkurrenzfähige SGE in den Ring zu schicken, was ihm seiner Meinung nach gelungen sei. Außerdem nahm der 45-Jährige zu Stürmer Sebastien Haller Stellung. Der ehemalige Nationalstürmer sagte, dass man mit dem Neuzugang äußerst zufrieden sei: „Wir waren immer zu­frie­den mit ihm. Das, was er bis­her in den Spie­len ge­leis­tet hat, wel­che Wege er ge­gan­gen ist, toll! Wenn er dann noch trifft, freut mich das noch mehr.“

Gacinovic geschmeichelt: Gestern machten Gerüchte die Runde, nach denen die Topklubs Mancester United und FC Bayern München an einer Verpflichtung von SGE-Spieler Mijat Gacinovic interessiert seien. Diese Gerüchte, die ihren Ursprung in der englischen Zeitung „Mirror“ haben, bestätigte Gacinovic nun gegenüber der Frankfurter Rundschau. „Das Interesse ehrt mich“, sagte er am Rande des Trainings. Trotzdem sei ein Wechsel derzeit kein Thema. „Mein Verein ist Eintracht Frankfurt.“ Der Vertag von Gacinovic, der seit 2015 für Eintracht Frankfurt spielt, läuft bis 2021, was eine hohe Ablöse mit sich ziehen würde. Aufgrund Vertragsdetails ginge diese wohl aber nur zur Hälfte an die Eintracht. Auch Cheftrainer Niko Kovac freute sich für den jungen Serben: „Ich freue mich für ihn. Mit seiner Art und Weise hat er es geschafft, in sehr kurzer Zeit in die A-Mannschaft zu kommen und hat dort regelmäßig gut gespielt.“  Begeistert sei man auch von dessen Trainingseifer, den man manchmal sogar bremsen müsse. Den Spekulationen um einen baldigen Wechsels des Mittelfeldspielers steht er allerdings nüchtern entgegen: „Es steht immer viel im Raum, unterm Strich kommt dann meistens nicht so viel bei raus.“

Schwegler sieht Parallelen: Am kommenden Samstag kommt es mit dem Aufeinandertreffen von Hannover 96 mit der Eintracht zu einem besonderen Spiel für Ex-Adler Pirmin Schwegler. Der Schweizer steht aktuell in Hannover unter Vertrag und zieht dort im Mittelfeld die Fäden. Im interview mit SGE4EVER.de betonte er nun, dass er durchaus parallelen seiner aktuellen Mannschaft zum Aufstiegsteam der SGE von 2012 sieht: „Parallelen sehe ich schon. Ich sehe, das ein Zusammenhalt da ist, der mit dem der Frankfurter Mannschaft damals zu vergleichen ist. Das Team hier hat den Aufstieg geschafft, der Kern ist zusammengeblieben. Ein großer Haufen, der zusammenhält.“ An eine Qualifikation zur Europa-League, wie es ihm damals mit den Hessen gelungen ist, möchte er aber noch keine Gedanken verlieren: „Damals hatten wir aber vielleicht auch das Glück, dass die Liga nicht ganz so ausgeglichen war. Dieses Jahr ist das extrem ausgeglichen. Deswegen reden wir definitiv nicht von Europa. Wir wollen in der Liga bleiben und das hat Priorität.“

Schwegler riet Fernandes zum Wechsel: Ebenfalls bestätigte Schwegler, dass er dem neuen Mann im defensiven Mittelfeld der SGE, Gelson Fernandes, vor der Saison zum Wechsel nach Frankfurt geraten habe: „Ich habe ihm gesagt, dass es ein besonderer Verein ist und dass, wenn er die Chance hat, es ihn auch emotional packen wird.“ Dass dies geklappt hat, merke man auch an den Gesprächen mit Fernandes: „Er ist, glaube ich, auch gut dort angekommen und redet sehr positiv vom Verein.“ Schwegler beschreibt Fernandes außerdem als „jeden Tag absoluten positiven Typ“: „Anfang habe ich echt gedacht, da stimmt irgendwas nicht. Er war immer gut drauf und war für jeden da. Ich freue mich, dass er den Weg jetzt eingeschlagen hat und wünsche ihm, dass er eine ähnlich tolle Zeit hat, wie ich sie hatte.“

Rebic in Top 10: Eintrachts Flügelflitzer Ante Rebic hat es in einer Auswertung der schnellsten Spieler der bisherigen Saison, die von „Sportbuzzer“ durchgeführt wurde, in die Top 10 geschafft. Der Kroate, der vor der Saison erneut vom AC Florenz an die Eintracht ausgeliehen wurde, schafft es mir einer Geschwindigkeit von 34,62 km/h auf Platz 6 der schnellsten Bundeslia-Cracks. Auf Platz eins liegt Ihlas Bebou von Hannover 96, der eine Topgeschwindigkeit von 35,25 erreichte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Ex-Adler Marcel Heller (35,07) und Nationalstürmer Timo Werner (35,02).

Stein setzte auf Schlangengift: Ex-Eintracht-Keeper Uli Stein hat in der „SportBild“ Einblick in die medizinischen Eingriffe seiner Profilaufbahn gegeben. „Ich bekam auch Mixturen aus Schlangen- und Ameisengift in den Fuß gespritzt, als der übel angeschwollen war“, so Stein, der noch bis heute der älteste eingesetzte Torhüter der Bundesliga ist. In Frankfurt habe er dies von einem Heilpraktiker gespritzt bekommen. Der 62-Jährige betonte außerdem, dass er gerne einen Job in der Bundesliga angenommen hätte, er aber denke, dass ihm sein Charakter hier ein Strich durch die Rechnung gemacht habe: „In den Vereinen sind keine Leute gefragt, die eine eigene Meinung haben. Die werden nicht gesucht. Herumeiern ist nicht mein Ding!“

Eintracht zehntbeliebtester Verein in Deutschland? Die Eintracht ist bei einer Umfrage des britischen Markt- und Meinungsforschungsinstituts „YouGov“ unter den zehn beliebtesten Klubs in Deutschland gelandet. Die SGE schaffte es auf Platz 10. 2,5 % der Befragten haben in den Hessen ihren Herzensklub gefunden. Beliebtester Klub ist der FC Bayern München, den 17,9 Prozent aller Befragten als Lieblingsklub angaben. Platz zwei belegt Pokalsieger Borussia Dortmund (15,1), gefolgt vom 1. FC Köln und Vizemeister RB Leipzig (beide 4,2). Der Hamburger SV (3,7) rundet die Top 5 ab. Die SGE schaffte es auf Platz 10. 2,5 % der Befragten haben in den Hessen ihren Herzensklub gefunden.

 

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4 Kommentare

  1. Wahrscheinlich wurde die Umfrage in Leipzig gemacht,wie sollten die sonst auf Platz 4 kommen

    Weiterhin alles Gute, komm bald wieder gesund zurück, dann zeigst du es nochmal allen…

  2. Alex Meier du wirst wieder zurück kommen und alle überraschen, hoffe auf eine Verlängerung deines Vertrages über 2018 hinaus.

  3. … omg wenn Leipzig auf Platz 4 ist wurden hier aber keine Fussballfans befragt…

  4. Die gefühlt 2 meistgehassten Clubs in Deutschland auf den Plätzen 1 und 4 ? interessant wäre zu wissen wie und wer gefragt wurde.

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