Papa Bruno will endlich den ersten Sieg im Familienduell mit Sohn Benjamin.

Hübner hofft auf Sieg gegen Sohnemann: Am kommenden Samstag trifft die Eintracht auf die TSG Hoffenheim. Für SGE-Manager Bruno Hübner bedeutet das wieder das Aufeinandertreffen mit seinem Sohn Benjamin, der als Verteidiger für die Nagelsmann-Elf kickt. Hübner senior hofft dabei auf den ersten Sieg gegen den zuletzt verletzten Filius: „Da sah es bisher schlecht aus. Gegen ihn haben wir es noch nie geschafft zu gewinnen, ob er in Ingolstadt oder in Hoffenheim gespielt hat. Aber ja, jetzt ist die Zeit reif, jetzt ist er auch mal fällig„, so der Eintracht-Vorstand in der „Frankfurter Neuen Presse“. Das erste Familenduell entschied Bruno bereits für sich. Im Duell mit Sohn Florian, der bei Hannover 96 spielt, siegte die Eintracht dank eines späten Tores von Ante Rebic. Papa Bruno pflegt einen intensiven Kontakt zu seinen Söhnen: „Wir sprechen eigentlich täglich, oft über Facetime.“

Bobic für Videobeweis: Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic hat sich für den Video-Beweis ausgesprochen. „Wir wollen den Videobeweis“, so Bobic in der „Bild“. Bobic kann sich ein Ende des Video-Beweises, wie ihn etwa Gladbach-Coach Dieter Hecking prophezeit, nicht vorstellen: „Dass es die Probleme gab und gibt, hat nicht nur mit dem Technischen zu tun, sondern auch mit dem Zwischenmenschlichen. Vielleicht schaffen wir bis zum Winter eine Lösung zu finden, mit der alle Seiten zufrieden sind.“ Auch zum Thema 50+1-Regel hat sich der Adler-Boss geäußert: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Regel fällt in den kommenden Jahren ist jedenfalls nicht gering. Jeder Verein muss sich dann die Frage stellen, wie er sich für die Zukunft aufstellen möchte, das ist das Wichtigste. Und mit welchem Selbstverständnis er bei sich Investoren rein lässt.“ Die Eintracht sieht Bobic in diesem Fall gut aufgestellt: „Bei uns muss keiner Angst haben.“

Hradecky-Verbleib „schwer“: Bleibt Lukas Hradecky oder geht er? Diese Frage beschäftigt auch Eintrachts Sportdirektor Bruno Hübner, der einen Verbleib für schwierig hält: „Insgesamt fürchte ich, dass es schwer wird.“ Sollte Lukas Hradecky im kommenden Sommer die Adler verlassen, sieht Hübner dennoch nicht schwarz: „Wir arbeiten immer so, dass wir nicht überrascht werden. Die Vertragsverhandlungen mit Lukas sind ja keine Sachen von Wochen oder Monaten, das zieht sich schon über Jahre hin. Wir waren frühzeitig an ihm dran und haben ihm in unserem Angebot seinen Stellenwert eingeräumt“, so Hübner in der „Frankfurter Neuen Presse“. Angesichts der sich hinziehenden Verhandlungen haben die Verantwortlichen Alternativen stets im Blick: „Wir haben uns notgedrungen natürlich auch da schon auf dem Markt umgeschaut. Wenn es nicht funktioniert, dass er bei Eintracht Frankfurt bleibt, glauben wir, dass wir einen guten Torwart finden können. Mit Kevin Trapp und mit Lukas ist uns das in den letzten Jahren gelungen.“

Auf „Instagram“ postete Seferovics Freundin diesen Beitrag.

Pfeifskandal um Ex-Adler: Ex-Eintrachtler Haris Seferovic wurde wegen mehrerer vergebenener Chancen von den Schweizer Fans gnadenlos ausgepfiffen – daraufhin wütete Freundin Amina in „Instagram“: „Russland, wir kommen. Und dann erst mal allen Undankbaren und Ahnungslosen das dreckige Maul stopfen!“ Im Rückspiel der WM-Playoffs gegen Nordirland war der Stürmer, der vor der Saison aus Frankfurt zu Benfica Lissabon gewechselt war, nach drei verpassten Großchancen bei seiner Auswechselung ausgepfiffen worden. Laut dem Sender SRF saß Seferovic danach weinend in der Kabine.

Hübner zufrieden mit Sommer-Transfers: Eintracht-Manager Bruno Hübner lobt die Neuzugänge der Adler: „Schön, dass der Umbruch relativ schnell gegangen ist. Der Eindruck zumindest der Sportlichen Leitung ist, dass wir mehr Qualität in der Mannschaft haben. Sie ist gereift, wir haben gestandene Persönlichkeiten wie Boateng dazu geholt. Ich glaube, das sieht im Moment gut aus.“ Mit Blick auf die weitere Saison erhofft sich Hübner vor allem von den Rückkehrern Mascarell und Fabian einiges: „Sie sind uns weggebrochen und fehlen immer noch. Wenn sie zurückkommen, kriegen wir noch mal Qualität dazu.“

Siege für Juniorenteams: Ein erfolgreiches Wochenende erlebten die U16 und U15-Junioren der SGE. Die U16 von Coach Anouar Ddaou siegte gegen den 1. FC 06 Erlensee mit 4:0. Auch die U15 hatte Grund zum Jubeln. Gegen den SC Freiburg ließen die Riederwälder viele Chancen liegen und gewannen dennoch deutlich mit 4:1. Trainer Akin Kilic war angesichts der Widergutmachung für die Niederlage gegen Sandhausen in der Vorwoche zufrieden: „Dieses Leistungslevel muss generell unser Anspruch sein, losgelöst von vorangegangenen Ergebnissen.“

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5 Kommentare

  1. Das hat Sefe nicht verdient. Er ist top Scorer der Schweiz in der Quali. Auch wenn es in dem Spiel nicht gut für Sefe lief – es ist unverschämt, einen eigenen Spieler auszupfeifen wenn man sich gerade für die WM qualifiziert hat und der Spieler dazu einen maßgeblichen Anteil hatte.

    Das immer latent vorhandene Hradecky Thema nervt. Er soll bleiben oder gehen, beides ist OK, und er soll sich bis Weihnachten äußern. Es muss ja im Falle einer Absage Zimmermann oder ein anderer Torwart rechtzeitig aufgebaut werden.

  2. Die T-Frage ist immer schon eine Luxusfrage gewesen. Es gibt reihenweise Top-Keeper auf den Bänken die man wenn man mit einem Gehaltscap von 2-3 MIio sicher verpflichtet bekommen. Allein die Aussicht erster Keeper zu sein sollten Leute wie Esser, Pollersbeck und Co. sicher bekommen. Auch in Liga 2 & 3 spielen talentierte und sehr fähige Leute. Im Zweifel einmal bei Gerry Ehrmann anrufen… Das ist glaube ich die Position wo man sich in Deutschland nie sorgen machen muss. Ich denken in der Winterpause gibts eine finale Verhandlung, und entweder kommt die Unterschrift oder man wirbt aktiv um eine neue Nummer 1. Mit einem halbem Jahr+ Verhandlungszeit sollte da was gehen 😉

  3. Dein Wort in Gottes Ohr :-). .. du hast bestimmt recht.

    Beunruhigt bin ich nicht wirklich, aber Klarheit würde doch allen helfen.

  4. @2
    Ich stimme dir da zu. Es gibt zahlreiche gute Torhüter. Als Trapp verletzt für Monate ausgefallen ist hat Wiedwald ihn gut ersetzt. Als Hradecky gesperrt war, hat Lindner ihn auch gut ersetzt. Und ich bin mir sicher, wenn er wieder ausfällt wird Zimmermann ebenfalls ihn gut ersetzen. Trapp wurde für kleines Geld aus Kaiserslautern und Hradecky für kleines Geld aus Broendby. Wer weis wo Hübner und Bobic den nächsten auftun.

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