Es wird gernannt und gerannt – und das nicht nur im Training, sondern auch im Spiel.

Der erste Sieg in der Bundesliga-Saison 2017/2018 war buchstäblich ein hartes Stück Arbeit. „Meine Mannschaft hat sich den Sieg erkämpft, das war kein geschenkter Sieg“, erklärte Niko Kovac kurz nach dem Spielende. Ind damit hat er wohl vollumfänglich Recht, wenn man die Partie gegen Borussia Mönchengladbach in einem Satz zusammenfassen möchte.

Doch wie immer gab es in den Tagen nach dem Auswärtssieg einige Stimmen, die versucht haben, das sprichwörtliche Haar in der Suppe zu suchen. Und dieses wurde schnell ausfindig gemacht, denn: Die Eintracht spielte in der ersten Halbzeit ein unglaublich hohes kräftezehrendes Niveau, das physisch und psychisch an die Grenzen ging. In der Schlussviertelstunde sorgte man nur noch selten für Entlastungsangriffe und formierte sich stattdessen vor dem eigenen Strafraum. Konditionsprobleme, so erklärte der Cheftrainer anschließend, seien aber absoluter Quatsch und: „Wir sind auf einem absoluten Top-Niveau. Es hat nur so gewirkt, als würden wir auf der Felge laufen, aber das stimmt nicht, ich weiß, was meine Jungs auf den Rippen haben.“

Wenn man sich die Laufleistung aller 18 Bundesligavereine am 3. Spieltag anschaut, dann werden die von Kovac getätigten Äußerungen und die subjektiven Empfindungen der enormen Laufleistung erst so richtig deutlich. Denn mit knapp 122 Kilometern lief am vergangenen Wochenende und in der bisherigen Saison mehr, als die der Adlerträger. Der weltweitführende Sport-Livedaten-Anbieter „Opta“ erklärte sogar, dass der gemessene Wert von exakt 121,96 Kilometern, die bisher höchste gemessene Laufleistung der Eintracht seit Erhebung der Daten im Jahre 2013 sei.

Rang Verein Laufleistung in Km
1. Eintracht Frankfurt 121,96
2. TSG Hoffenheim 121,90
3. FC Augsburg 119,62
4. Borussia M’Gladbach 119,13
5. Hannover 96 118,40
6. Schalke 04 117,13
7. VfL Wolfsburg 116,35
8. 1 FC Köln 115,83
9. VfB Stuttgart 114,92
10. Borussia Dortmund 113,30
11. Bayern München 112,99
12. RB Leipzig 112,92
13. Hertha BSC 112,62
14. Werder Bremen 112,39
15. SC Freiburg 112,24
16. Bayer Leverkusen 111,71
17. FSV Mainz 05 111,61
18. Hamburger SV 111,48

 

Bereits bei der gestrigen Spielerbenotung haben wir zudem die abgelaufene Distanz von Mijat Gacinovic (Note 2,5) hervorgehoben. Der Serbe war bekanntlich der lauffreudigste Bundesliga-Spieler am 3. Spieltag. Mit 12,88 Kilometern liegt er gleichauf mit Lewis Holtby (Hamburger SV), aber auch hier wird deutlich, dass die körperliche Fitness eine absolute Kernkompetenz der Trainingsarbeit darstellt.

Doch zurück zum Gladbach-Spiel: Dass es augenscheinlich so aussah, als könne die Mannschaft die konditionellen Anforderungen nicht mehr erfüllen, liegt mutmaßlich aber auch an der Spielsituation. Die Eintracht traf frühzeitig zum 1:0 und konnte weite Strecken der Partie in Führung bestreiten. So ist es nur allzu klar, dass die Mannschaft mit fortschreitender Spielerdauer immer intensiver versucht, die drei Punkte über die Zeit zu retten. Statt ins Risiko zu gehen und in der Defensive Räume anzubieten, versuchte man den Gladbachern es im eigenen Strafraum immer schwieriger zu machen – und das zu Lasten des Tempos. Im Grunde genommen kann man also behaupten, dass die Elf auf dem Platz es geschickt verstanden hat, sich dem Spielrhythmus anzupassen. Am Ende wurde diese Taktik mit drei wichtigen Punkten belohnt.

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13 Kommentare

  1. Macht Sinn.
    99 Minuten Hurrafußball hätte überflüssig den Sieg gefährdet. Mönchengladbach ist kein Nobody und dort zu gewinnen erfordert bei einer 1:0 Führung eine solide konzentrierte Schlußdefensivarbeit von allen. Das ist der Eintracht sehr gut gelungen. Natürlich hätte ich mir auch noch einige tolle Überraschungskonter für uns erhofft, aber so wie es war, war es top gespielt.

  2. Den letzten Absatz sehe ich etwas anders. Man hat ab der 60. Minuten schon gesehen, dass gepumpt wurde und nicht nur der Grund in der zurückhaltenden Spielweise, also Sieg über die Zeit bringen, gesucht werden kann. Es gab einfach auch kein Anspielalternativen mehr, wenn ein Ball ankam war derjenige auf sich allein gestellt und versuchte irrwitzige Spurts hinzulegen. Kovac auch immer nach vorne gewunken, aber da kam nichts mehr. Bezeichnend auch ein Freistoß in der Nachspielzeit. Kovac wollte das dieser zur Eckfahne gespielt wird um Zeit zu schinden. Aber meinte da sicher nicht die entlegene Eckfahne, sondern die auf der Seite wo der Ball kurz hinter der Mittellinie lag. Was macht unser Stratege (weiß jetzt nicht wer es war) er versucht den ganz langen diagonalen Ball und schießt ihn vor Schwäche auf den Keeper für den nächsten Angriff der Gladbacher. Wenn da ein Tor gefallen wäre, hätte Kovac unseren Freistoßschützen mindestens geteert und gefedert und zwar an Ort und Stelle. Will die Leistung damit aber nicht schlecht reden, mir ist lieber man gibt alles und der Trainer wechselt aus, aber man muss auch daraus lernen, dass ein Spiel 100 Minuten dauert.

    Gibt es auch die Statistik der Laufleistung getrennt nach 1. und 2. Halbzeit auch im Vergleich zu den anderen Mannschaften?

  3. @2

    Also ich wollte mit dem Beitrag deutlich machen, dass die Mannschaft definitiv kein Konditionsproblem hat. Dass zum Ende hin der eine oder andere Spieler (Haller oder Willems z.B.) deutlich gepumpt hat, steht außer Frage. Das halte ich für absolut normal im Profisport und erst Recht auf diesem Niveau. Mit dem letzten Abschnitt wollte ich nur andere Indikatoren mit einfließen lassen, die sicherlich auch für die unterschiedliche Herangehensweise sprechen.

    Zu deiner Frage: Eine Laufleistung getrennt nach erster und zweiter Halbzeit ist mir nicht zugänglich. Möglicherweise gibt es diese Statistik aber bei einem Dienstleister wie Opta.

  4. Die reine Laufleistung ist ja kein aussagefähiges Kriterium.
    Ein durchschnittlich trainierter Normalbürger läuft in einer Stunde
    auch zwischen 10 und 12 km.
    Entscheidend ist die Anzahl der Sprints, weil diese wesentlich mehr
    Energie verbrauchen.
    Ausdauerleistung haben unsere Jungs sicher genug, aber die Tempohärte,
    d. h. die Spitzenleistung möglichst lange zu halten ist doch sehr unterschiedlich.
    Ein Chandler kann nach 80 Minuten noch 50 m voll sprinten. Ein Willems schafft
    das nicht mehr. Das Gleiche gilt für Haller, Boateng, de Guzman, Fernandes, Falette
    und Salcedo.
    Dafür hat die Länge und die Art der Vorbereitung nicht gereicht.
    Die werden das, wenn überhaupt, erst in der Rückrunde können.
    Überspitzt gesagt, leben wir in der letzten Viertelstunde sehr stark
    von Chandler, Abraham, Gacinovic und Hasebe.

  5. Bei aller Kritik an De Guzman und Fernandes (hier im Forum) muss man gerade bei den Beiden nachsehen, dass für sie die Liga neu ist. Im DM bzw ZM ist es m.E. schwerer sich direkt zurecht zu finden als auf der Außenbahn oder als Stürmer…auch Mascarell brauchte bei uns einige Spiele bis er richtig drin war.
    Und lauftechnisch haben beide schon jetzt gezeigt, dass sie was können.
    Letzte Saison waren ja Mascarell und Gacinovic unsere mit Abstand laufstärksten Spieler. Jetzt sieht es schon so aus als würden Gacinovic, Fernandes und De Guzman unsere Kilometerfresser werden.

    Ich mach mal ein paar statistische Add-ons:
    Unsere besten Läufer gegen Freiburg: G. Fernandes 11,79km De Guzman 11,28km Abraham 11,08km
    Gegen Wolfsburg: Gacinovic 11,81km Haller 11,1km Falette 10,76km
    Gegen Gladbach: Gacinovic 12,88km DeGuzman 12,61km Haller 11,7 km

    Spielerisch wirds bei beiden von Spiel zu Spiel besser, da bin ich mir sicher.

    Ich würde sagen, dass außer Abraham, Hradecky und Chandler keiner unserer Spieler in Topform ist bzw sein kann. Gacinovic ist auch auf einem guten Level, obwohl er Teile der Vorbereitung verpasste weil er U21-EM spielte.
    Alle anderen sind ja neu und man muss davon ausgehen, dass deren Zeit noch kommt.

    Boateng ist ganz sicher noch nicht topfit, das hat man gegen Wolfsburg schon gesehen (10,23km ist auf seiner Position eher dürftig für 90 Minuten und er hat danach auch gut pepumpt). Der sollte derzeit besser vorne bleiben und so Experimente wie im Wolfsburg-Spiel (Boateng ins DM in HZ2) vermieden werden.

    Beeindruckend schon jetzt finde ich die Laufdaten von Haller:
    Im ersten Spiel 10,82km, im zweiten Spiel 11,1km und jetzt 11,7km. Das ist für einen echten Stürmer außergewöhnlich. Und man kann eigentlich jetzt schon davon ausgehen: Das wird auf Dauer noch mehr!

    Im Vergleich: AMFG lief in Ingolstadt über 90 Minuten 10,76km und das ist für AMFG schon ein absoluter Topwert. Das war bisher Hallers schwächster Wert!
    Beim Auswärtsspiel letzte Saison in Berlin lief Rebic (am Ende waren wir zu zehnt) 10,72km in 90 Minuten. Keine Ahnung was sein Topwert ist, aber als Dauerläufer ist er mir bisher nicht in Erscheinung getreten.
    Beim Heimspiel gg Freiburg letzte Saison lief Hrgota 10,89km in 90 Minuten und das war für ihn, soweit ich weiß, der Topwert der letzten Saison.
    Und das ist etwas, was man Hrgota vorwerfen muss: Wenn es spielerisch nicht klappt oder andere besser sind, dann muss er wenigstens alle in Grund und Boden laufen und zumindest 11-12km auf die Wiese bringen. Ein Haberer bei Freiburg bringt das..oder gar mehr (wie gg Dortmund 12,44km).
    Seferovic lief im Spiel gg Leipzig über 90 Minuten 10,36km und der war zuvor nicht verletzt. In seinen besten Zeiten spulte er aber auch mal 11-11,5km ab. Das war noch unter Schaaf. In der letzten Saison brachte er das nur in Ingolstadt bei unserem 0:2 Sieg (11,3km).
    Nur um mal aufzuzeigen, was Haller derzeit da vorne leistet. Das ist nicht nur ein Ochse, der vorne vom Gegner immer bewacht werden muss..der Junge läuft dazu auch noch überdurchschnittlich viel 🙂
    Jo, jetzt kommen wahrscheinlich wieder die Sprüche: Der soll Tore schießen, nicht kilometerfressen 😀
    Warten wirs mal ab..

    Unsere Neuen haben außer Willems Top-Laufwerte, auch Verteidiger Falette .. und auch Salcedo spulte schon 10,7km gegen Gladbach ab, das ist ein ordentlicher Wert für einen IV und er lief damit sogar im letzten Spiel schon mehr als Falette. Dennoch sehe ich Falette aufgrund seiner ZK-Werte derzeit noch vor Salcedo.
    Diese physische Stärke brauchen wir m.E. gg Augsburg und der Junge ist auch kopfballstark (zumindest defensiv;)

    Kamada machte 9,12km in 67 Minuten gg Freiburg, auch top. Das ist das, was Willems nach Spietag 3 in 80 Minuten brachte. Japaner und Südkoreaner laufen ja grundsätzlich wie die Hasen. Der wird uns auch noch Freude machen, da bin ich mir sicher. Vielleicht gegen Augsburg.

    Im Vergleich dazu Willems 9,67km über 90 Minuten gg Freiburg (auch Chandler nur 9,89km in diesem Spiel, der dann aber zumindest gegen Wolfsburg mit 10,47km zulegte und jetzt mit 11,6km gegen Gladbach wohl seinen Topwert forever erreichte). Willems mit 9,11km über 80 Minuten leicht verbessert, aber hinkt dbzgl noch hinterher.
    Wir werden die Einwechslung Tawatha für Willems wohl noch öfters sehen, wenn Willems diese Defizite nicht bald abbaut.

    Lediglich Willems und Boateng müssen sich bzgl der Laufleistung noch verbessern, aber gut: Das waren auch unsere letzten Transfers und sie verpassten daher entweder komplett oder zu großen Teilen die Vorbereitung.

    Außenverteidiger laufen oftmals weniger als zentrale MF-Spieler oder Stürmer bzw hängende Spitzen, dafür ziehen sie dann überdurchschnittlich lange Sprints (Bsp Chandler). Also bei Willems seh ich das halb so wild.
    Boateng war nie der laufstärkste Spieler (zumindest bei Schalke), aber vielleicht kriegt NK das bei ihm ja hin. Positionsbezogen wär das bei ihm schon wichtig.

    Man sieht schon jetzt nach 3 Spielen:
    Physisch sind wir auf einem viel besseren Level als letztes Jahr. Erstens haben wir körperlich starke Spieler (Haller, Falette, Willems, Boateng) und dann noch Spieler, die sehr viel laufen (Fernandes, De Guzman, Haller, Salcedo).

    Erstens ist in der BL die Physis einfach das NonPlusUltra (s. Freiburgs Laufwerte letzte Saison) und zweitens verletzen sich physisch starke Spieler normalerweise auch nicht so leicht.

    Schon interessant, wenn man sich die Laufdaten der 3 Spieltage anschaut:
    Gegen Freiburg liefen wir genauso viel wie der Gegner: Unentschieden
    Gegen Wolfsburg liefen wir 1 km weniger: Niederlage
    Gegen Gladbach liefen wir 2,5km mehr: Sieg
    Bisher können wir von der Laufleistung auf das Ergebnis schließen.
    Mal schauen, wie das aussieht, wenn ich alle BL-Spiele dieses Spieltags betrachte:
    HSV-Leipzig 0:2 Leipzig läuft 1,5km mehr
    Freiburg-BVB 0:0 Dortmund lief 1km mehr (aber 11 gegen 10)
    Augsburg-Köln 3:0 Augsburg lief knapp 4km mehr
    Mainz-L’kusen 3:1 Beide liefen genausoviel
    Wolfsburg-Hannover 1:1: Hannover lief 2km mehr
    Hoffenheim-Bayern 2:0: Hoffenheim läuft 9km mehr
    Hertha-Bremen 1:1: Beide liefen genausoviel
    Schalke-Stuttgart 3:1: Schalke läuft knapp 2,5km mehr

    Man kann daraus schließen:
    In 5 von 9 Spielen (BMG-SGE + SCF-BVB + FCA-FCK + HOF-FCB + S04-VfB) war die Laufleistung zumindest ein stark mitentscheidender Faktor.

  6. Ach ja, die liebe Statistik. Rechnet man die Laufleistung von gespielen 99 Minuten auf zB 95 Minuten runter, liegen wir irgendwo im Mittelfeld.

    Nach meiner Erfahrung gibt es eine Statistik, die oft ähnlichkeiten mit dem Tabellenstand aufweist, und das sind die erspielten Torchancen.

  7. Hervorrgend analysiert von allen hier.Aber in der Tat die Tore entscheiden und da müssen wir noch einiges üben.
    Letzte Saison gingen die Kräfte aus in der Rückrunde.
    Bin aber von Haller richtig überzeugt. Für mich mit Gaci die besten Zwei.Toll ,deren Leistung!
    Augsburg wird schwer.Die laufen auch viel.
    Also Jungs die Buden reinmachen und wir schlafen alle besser und gesunder!!!

  8. @6

    Das stimmt nicht wirklich. Ich habe mir kurz nach der 90. Minute die Live-Daten bereits angeschaut und dort standen wir schon kurz vor den 120 Kilometern. Die letzten Minuten war also nicht wirklich viel Lauferei, auf beiden Seiten, angesagt.

  9. Für mich erklärt sich durch diese Statistik vor allem unsere starke defensive und das eng machen der Räume. Wir haben gegen Gladbach wenig hochkarätige Chancen zugelassen und das durch kluges Stellungsspiel. Dieses erreicht man eben durch die gezielte und aufwendige Laufarbeit. Was mich daran aber bisher so erstaunt ist die Tatsache, dass wir trotz dieser taktischen Grundausrichtung immer wieder sehr großen Druck nach vorne entwickeln.
    Wenn wir dazu noch unsere Chancen besser nutzen dann können wir diese Saison glaube ich wirklich auf richtig guten Fussball hoffen. Aktuell gefällt mir, dass wir weden den Schaafchen Hurra Fussball noch einen defensiven zerstörerischen Stil spielen. Schaut für mich nach einer gesunden Mischung aus

  10. Ist leicht zu erklären: SGE Platz 1, Gladbach Platz 4.
    Warum? 10 Minuten länger Zeit zum laufen.
    Wer hat´s erfunden? Der Schiri

  11. Gerne darf die Laufleistung auch künftig so enorm sein – wenn’s Punkte bringt, natürlich auch noch ein paar Km mehr… Nur sollte von diesem Aufwand ein erheblicher Anteil in Tempovorstöße bzw. konzertierte Konter gesteckt werden. 123 Kilometer sind ohne Frage zunächst mal tüchtig. Kommt zum Fleiß dann auch noch eine kluge Raumaufteilung =bessere Antizipation =ökonomischere Einteilung der Energiereserven =höhere Konzentration =größere Passsicherheit und Abschlussgenauigkeit =Torerfolge (!!) werden wir eine gute Saison spielen.
    Ich habe so den Eindruck, dass in diesem Kader noch einiges mehr an Spielintelligenz und Cleverness steckt. Wenn Kovac in dieser Hinsicht demnächst noch mehr zutage fördert, wird es schwer werden uns zu schlagen.

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