Omar Mascarell steht wieder auf dem Trainingsplatz der Eintracht.

Genau 224 Tage sind seit dem letzten Einsatz von Eintracht-Mittelfeldspieler Omar Mascarell für die SGE vergangen. Am 25. April spielte der Spanier im DFB-Pokalhalbfinale gegen Borussia Mönchengladbach – seitdem hatte der 24-Jährige immer wieder mit Problemen an der Achillessehne zu kämpfen. Nachdem die konservative Behandlung keine Früchte trug, wurde er Mitte Juli in der Schweiz operiert. Danach kämpfte sich der Rechtsfuß durch die Reha-Maßnahmen und zurück an die Mannschaft und auf den Trainingsplatz. Am Dienstag fand diese Qual dann schließlich ihr Ende und der Defensivmann absolvierte erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining. Kein Wunder, dass er sich nach solch einer langen Zeit erfreut über seine Trainings-Rückkehr zeigte: „Ich habe mehr als ein halbes Jahr hart gearbeitet. Es ist ein tolles Gefühl, wieder Teil des Teams zu sein. Es fühlt sich alles schon wieder sehr gut an, ich habe schon lange keine Schmerzen mehr.“ Während man bei anderen Spielern nach langen Verletzungen oft das Gefühl hat, dass sie mit Zurückhaltung spielen, sei das bei ihm selbst nicht so:„Man denkt, dass man mit angezogener Handbremse spielt. Aber man vergisst alles, wenn man auf dem Platz steht“, erklärte der Spanier lachend.

Keine Gedanken an Hoffenheim

Selbst während der Auszeit, die der defensive Mittelfeldmann nehmen musste, gab es immer wieder Gerüchte um einen Abgang des 24-Jährigen – als ernster Interessent galt dabei immer wieder die TSG 1899 Hoffenheim, die die starken Leistungen Mascarells vor seiner Verletzung in seiner Premierensaison bei der Eintracht wohl nicht vergessen hatte. Auch TSG-Coach Julian Nagelsmann äußerte sich in der „Bild“ vielsagend: „Ich wünsche ihm, dass er gesund wird. Dann werden wir sehen, was die Zukunft bringt.“ Doch der Rechtsfuß sagte schon während seiner Verletzungspause, dass er gerne bei den Frankfurter bleiben wolle und er sich sehr wohl fühle – ein Bekenntnis, dass er am gestrigen Dienstag noch einmal wiederholte: „Ich will mich einfach schnell und vollkommen erholen, denn das ist das Wichtigste. Ich bin voll fokussiert auf die Eintracht und will hier mit meiner Mannschaft trainieren und endlich wieder auf dem Platz stehen.“

Rückkehr als Weihnachtswunsch

Und dies könnte schon schneller der Fall sein als geplant. Zwar kommt ein Einsatz am Samstag gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München wohl noch zu früh, gegen den Hamburger SV, den FC Schalke 04 oder im Pokal gegen Heidenheim könnte es dann aber so weit sein – wenn Cheftrainer Niko Kovac mitspielt, den Spanier in den Kader beruft und ihm dann mit einem Einsatz einen echten Weihnachtswunsch erfüllt: „Als Fußballer möchte man natürlich immer spielen. Es wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk, wenn es mit der Einsatzzeit klappen sollte. Der Trainer bestimmt, wann es so weit ist. Ich wäre auf jeden Fall extrem erfreut.“ Doch auch wenn es in diesem Jahr nicht mehr klappt, blickt er voller Vorfreude in die Zukunft: „Auch die Winterpause ist eine sehr gute Gelegenheit, um in Form zu kommen.“

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10 Kommentare

  1. Gab es da eigentlich mal Aufklärung, habe ich etwas übersehen?
    Für mich immernoch ein Rätsel, dass mit der medizinischen Untersuchung in Hoffenheim. Wurde er von Madrid geschickt, dann hätten wir doch kein Mitspracherecht für mich eigentlich unvorstellbar, wollte der Spieler dann hat er dicken Minuspunkt bei mir, oder wollte die Eintracht den Wechsel?

  2. @2
    Dann hat sich kein „großer Verein“ bei ihm gemeldet bzw. Wird es auch nicht mehr.
    Mal schauen was Veh in Köln bewegen kann.

  3. Kölle ist ja defacto schon abgestiegen . Da kann AV was für die 2. Liga aufbauen.
    Darum sollen sich aber die FCFans kümmern.
    Thema ist für mich erledigt.
    Blick voraus , die Bayern kommen , die richtige Einstellung und Kämpfen, Kämpfen, Kämpfen
    Forza SGE !

  4. @5
    Ich weiß ja nicht, was Du unter defacto verstehst, aber genau das sind sie eben nicht.

  5. Wette Veh bringt Rode mit! Wette der FC bleibt drin, die sind so kopfkrank, da reicht ein Sieg und die starten ne Serie und wissen gar nicht warum, außerdem ist Veh ein Glückskerlchen „mit wenig Einsatz, viel erreichen“! Und im nächsten sge4ever-Thread gibt es meine Aufstellung zum Bayern-Spiel. Mit einem Sensationspositionswechsel inkl. Begründung 😉 🙂 😀 😛

  6. @1. Grantler
    Na ja, was heißt Aufklärung? Was da in Sachen OM zwischen EF, Real, Sinsheim genau ablief, werden wir wohl nie en Detail erfahren. Aber aufzuklären dürfte dabei ohnehin nicht allzu viel sein, denn nach vernünftigem Ermessen ging es sicherlich allen o.g. Beteiligten konkret um einen Transfer.
    Weshalb OM immer noch hier ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der vorliegenden Diagnose, mit Geld und einer Kosten-Nutzen-Kalkulation des hoppschen Managements zu tun.

  7. Gegen den Trainer Veh habe ich hier massiv angeschrieben.
    Als locker plaudernden „Experten“ fand ich ihn dagegen durchaus
    witzig und sympathisch. Vielleicht liegt ihm ja der Managerjob mehr,
    wenn es nicht zu hektisch wird.
    Ich wünsche ihm jedenfalls alles Gute, fürchte aber, er wird den FC nicht
    entscheidend genug schwächen.

  8. OMs RK Option ist ja 2 Jahre (2018) wirksam und sein Vertrag gilt bis 2019. Ich weiß natürlich nicht, was die Auflösung dieser Klausel kostest, denke aber, sie könnte sich lohnen. Jetzt, wo er über ein halbes Jahr nicht gespielt hat und es ungewiss ist, ob er zu Alter Form findet und darüber hinaus sich weiterentwickeln wird, ist noch besser zu verhandeln mit Real, als nach einem erfolgreichen Comeback in der Rückrunde. Denn für die Königlichen ist er keiner für den zukünftigen Eigenbedarf, sondern eher eine Investition die mit Gewinn weiterverkauft werden soll.

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