Die Freude nach dem Last-Minute-Sieg der Eintracht war bei Spielern und Fans riesig.

Nachdem man in den bisherigen Spielen im heimischen Stadion ohne Punkte blieb, wollte die Eintracht gegen den VfB Stuttgart endlich den ersten Heimsieg feiern. Der Aufsteiger, der vor der Partie ebenfalls 7 Punkte auf dem Konto hatte, konnte bisher auswärts nicht überzeugen. Dank eines Last-Minute-Treffers von Sebastien Haller konnte die SGE endlich den ersten Dreier zu Hause einfahren und SGE4EVER.DE hat das Spiel wie immer noch einmal für euch analysiert:

Neue taktische Formation – neues Personal
Makoto Hasebe, der unter der Woche schon Probleme mit dem Knie hatte, wurde nicht rechtzeitig fit und auch Gelson Fernandes stand aufgrund eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung. Somit änderte Eintracht-Trainer Niko Kovac seine Startaufstellung gleich auf 5 Positionen im Vergleich zur Auswärtsniederlage in Leipzig. Mijat Gacinovic, Kevin-Prince Boateng und Ante Rebic rotierten wieder zurück in die Anfangsformation, Daichi Kamada war diesmal gar nicht im Kader und Jetro Willems und Marius Wolf fanden sich zunächst auf der Bank wieder. Völlig überraschend, aber auch von allen herbeigesehnt, befand sich Marc Stendera diesmal in der ersten Elf. Kovac schien aus dem letzten Heimspiel gegen Augsburg gelernt zu haben und entschied sich von Beginn an für eine Viererkette, die aus David Abraham, Simon Falette, Taleb Tawatha und Timothy Chandler bestand. Davor agierten Stendera und der zuletzt schwache Jonathan de Guzman auf der Doppelsechs und Boateng spielte hinter Haller als hängende Spitze. Über die außen sollten diesmal Rebic und Gacinovic von Beginn an für Wirbel sorgen. In diesem 4-2-3-1 wollte man endlich in einem Heimspiel überzeugen. Das Offensivspiel der Hessen verbesserte sich durch die Umstellung allerdings kaum und das Spiel war erneut von vielen Fehlpässen und Ideenlosigkeit geprägt.

Ein Platzverweis als Initialzündung
Dass die Hessen trotz fehlender Chancen am Ende mit einer 1:0 Führung in die Halbzeit gegangen sind, hatten sie vor allem dem Fehler von Holger Badstuber zu verdanken, der unbeabsichtigt für Ante Rebic auflegte, der dann eiskalt verwandelte. Wer dachte, dass dieses Tor der SGE Sicherheit geben würde, sah sich in der zweiten Halbzeit getäuscht. Im Vorfeld war häufig davon gesprochen worden, dass es der Eintracht gut tun würde, wenn sie auch einmal in Führung gehen würde, jedoch schien die Führung die Mannschaft eher zu lähmen. Man kam viel zu passiv aus der Kabine und fand Offensiv eigentlich gar nicht mehr statt. De Guzman, der auch diesmal nicht zu überzeugen wusste, musste aufgrund von muskulären Probleme kurz nach Wiederanpfiff ausgewechselt werden. Kovac entschied sich für die Einwechslung von Marco Russ und die Umstellung auf Fünferkette. Die Stuttgarter, die nun das Spiel bestimmten, kamen dann auch zum verdienten 1:1 Ausgleich. Kovac wechselte kurz danach Marc Stendera aus, der natürlich nach so langer Pause noch nicht die Kraft für 90 Minuten hatte und brachte Slobodan Medojevic. Spätestens jetzt sah es so aus, als wollte der Trainer das Unentschieden über die Zeit retten, denn nach vorne gab es so gut wie keine Entlastung mehr und ein weiterer Treffer der Stuttgarter schien nur noch eine Frage der Zeit. Nach einem leichten Ballverlust in der gegnerischen Hälfte war man plötzlich hinten total offen und Falette wusste sich nur noch mit einer Notbremse zu helfen, die mit der roten Karten bestraft wurde. Der Franzose, der insbesondere in der ersten Halbzeit eine ordentliche Partie gemacht hatte, verhinderte am Ende damit schlimmeres, denn der anschließende Freistoß verpuffte. Trotzdem war die Eintracht von nun an in Unterzahl und der VfB setzte alles auf eine Karte. Die Einwechslung von Willems schien ein weiteres Zeichen dafür zu sein, dass man dieses Ergebnis über die Zeit bringen wollte, allerdings wurde die SGE plötzlich wach und spielte in Unterzahl besser als zuvor. Durch die offensive Formation der Stuttgarter ergaben sich plötzlich Räume und man kam zu Kontern. Einen dieser Konter hätte Gacinovic völlig frei vor dem Tor schon erfolgreich abschließen müssen. Während man zunächst also noch dachte, dass man wohl mit einem 1:1 zufrieden sein müsste und darauf hoffte in Unterzahl nicht noch ein weiteres Gegentor zu bekommen, war es Willems, der auf einmal die ganze Mannschaft und das gesamte Stadion mitriss. Er kämpfte, lief die linke Außenbahn rauf und runter, biss sich in jeden Zweikampf und trieb seine Mitspieler lautstark an. Plötzlich war da einer auf dem Feld, der noch daran glaubte, dass man auch in Unterzahl den ersten Heimsieg holen könnte. In den letzten Sekunden der Nachspielzeit war es auch ausgerechnet er, der den entscheidenden Freistoß in den Strafraum flankte und somit den Weg für das Traumtor von Haller ebnete.

Kritik oder Geduld?
Was macht man nun in der Endbetrachtung mit dem gestrigen Spiel? Sollte man den Moment genießen und den Last-Minute-Sieg als geplatzten Knoten interpretieren und über die Probleme im Spiel hinwegsehen? War die taktische Ausrichtung insbesondere im zweiten Durchgang nicht viel zu defensiv und ängstlich für ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger? Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte. Die Eintracht steht mit nun 10 Punkten nach 7 Spielen gut da. Mit etwas mehr Spielglück in den ersten Partien hätte man sogar noch deutlich besser dastehen können. Die vielen Probleme im Passspiel können natürlich auch dem großen Umbruch im Sommer geschuldet sein und es fehlt in vielen Situationen auch schlichtweg die Abstimmung und Eingespieltheit. Trotzdem sollte man auch jetzt die Augen nicht vor weiterhin bestehenden Problemen verschließen. Das Offensivspiel ist weiterhin mehr Zufallsprodukt und wirkt kopflos. Im Spielaufbau hapert es weiterhin an der nötigen Ball- und Passsicherheit und oftmals wirkt das gesamte Spiel viel zu passiv und ängstlich. Dass das Potential in jedem Fall da ist, hat man nicht nur in der Schlussphase in Leipzig gesehen, sondern auch gestern, als man in Unterzahl plötzlich Mut gefasst hat. Nun gilt es, dieses Potential auch regelmäßiger und konstanter abzurufen und endlich mutiger zu agieren. Gerade in einem Heimspiel sollte man sich bei einer knapper 1:0 Führung nicht so zurückziehen, sondern weiter mutig nach vorne spielen, um vielleicht auch mal 2:0 in Führung zu gehen. Nach dem Ausgleich schien Kovac nicht mehr an den Sieg zu glauben und die Wechsel wirkten so, als wollte er das Ergebnis um jeden Preis halten, auch wenn er diese Rechnung ohne Willems gemacht hatte, der seine Einwechslung eher als Initialzündung verstand. Stendera ist in jedem Fall ein Lichtblick für die kommenden Partien, denn mit seiner Zweikämpfstärke und Ballsicherheit konnte er zumindest streckenweise mehr Struktur ins Spiel bringen. Auch Medojevic zeigte sich nach seiner Einwechslung defensiv stark und könnte auch für die nächsten Spiele eine echte Alternative werden. Kovac zeigte sich nach der gestrigen Partie sehr realistisch und wusste, dass trotz der wichtigen 3 Punkte noch viel Arbeit auf ihn zukommt. Es ist wichtig, dass man trotz der guten Punkteausbeute nicht über die vielen Baustellen hinwegsieht, denn in dieser so ausgeglichenen und starken Liga, könnte es sonst auch für die Eintracht sehr gefährlich werden.

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13 Kommentare

  1. Es gibt in jeder Saison Knack- und Wendepunkte die den späteren Verlauf der Saison groß beeinflussen. Ich hoffe, auch wenn ich mit vielem gestern nicht so einverstanden war, dass es gestern ein solcher, in Richtung einer tollen Saison gewesen ist.

  2. Für mich insgesamt eine absolut enttäuschende Spielweise, insbesondere nach der Halbzeit sich praktisch bis zum Platzverweis nur auf die Defensive zu beschränken. Hallo gegen Stuttgart! Kurioserweise wurden wir zu zehnt wieder Angriffslustiger und holten mit viel Glück den Sieg. Einziger Lichtblick Marc Stendera, er ist der einzige der einen sauberen Pass spielen kann. Okay die Freude überwiegt, aber es gibt noch einiges zu verbessern, in allen Bereichen.

  3. Ist es wirklich so, dass man in der heutigen Zeit als wirtschaftlich schwacher Verein keinen attraktiven Fußball mehr spielen lassen kann? Auf der einen Seite wird immer gesagt, dass zunächst 15 Mannschaften gegen den Abstieg spielen, ist es da auf der anderen Seite nicht möglich gegen den Strom zu schwimmen und nicht nur auf Ergebnis zu spielen. Gerade Eintracht Frankfurt stand in den meisten Spielzeiten für Fußball und nicht für Punkte um jeden Preis. Klar will keiner absteigen, klar hat die göttlich spielende Eintracht kaum was gewonnen in all den Jahrzehnten, aber eine(n) Mannschaft/Kader der sich von anderen Vereinen nicht mehr unterscheidet, ist das der Preis den man zahlen muss nur um drin zu bleiben? Warum verbreitet man den Kader so, wenn Spieler wie Haller und Boateng scheinbar einen Freifahrtschein bzw. eine Stammplatz-Garantie haben. Was macht Jovic falsch, oder ist es weil er Leihspieler ist? Wir werden mit dem Ergebnistrainer Kovac drin bleiben, aber ich bin jetzt schon mehr auf den nächsten Schritt für die Kaderplanung der Saison 2018/2019 gespannt, als auf das weitere gekicke in dieser Saison. Ja, es gibt 10 Mannschaften und mehr die genauso kicken, aber ist das ein Trost? Ich finde mich als Eintracht-Fan nicht mitgenommen, ja das ist mein Problem und ich bleibe natürlich Eintracht-Fan, denn auch diese Zeit wird mal vorbei gehen. Und eigentlich habe ich meine Glücksgefühle ja als Rheinländer schon gehabt. Endlich Sieg in Köln, Sieg in Gladbach fast so viel Wert wie der Endspieleinzug in der letzten Saison. Wer weiß wie weit der Weg im Pokal diesmal geht. Und vielleicht entlässt Kovac die Spielern im Heimspiel gegen Bayern mal aus dem Kopfgefängnis und lässt sie mal nach gut dünken spielen, weil Punkte sind da ja nicht unbedingt eingeplant sind.

  4. Ich war gestern im Stadion und es gab laute Pfiffe als Rebic ausgewechselt wurde. Keiner konnte das verstehen. Alle hätten gedacht, dass man Rebic drin lässt und ggf. Haller raus und dafür Jovic rein oder Hrgota und auf schnelle Konter setzt. Hätte ich auf jeden Fall gemacht. Ich muss aber bei aller Kritik zugeben, dass mit Willems Schwung reinkam und Haller ist natürlich ein Phänomen. Auch die Vorbereitung für Gacinovic war Klasse, sonst hat man ihn aber bis dato wirklich kaum gesehen.
    So hat mich Kovac gestern mal Lügen gestraft. Dennoch war davor allem in der ersten Halbzeit ein absolutes Fehlpassfestival. So etwas muss man doch mal üben können, das Zusammenspiel hat fast gar nicht funktioniert. Mit zehn Mann waren wir fast echt besser. Das Spiel machen können wir auf jeden Fall nicht.
    Dennoch war es ein geiler Moment gestern im Stadion beim 2:1. Deswegen muss ich sagen, war nicht alles toll gestern, aber Stuttgart war auch nicht gut und Haller hat einfach ein geilen Moment beschert.

  5. @Grantler:
    so einen ähnlichen Gedankengang hatte ich auch nach dem Spiel.

    Na klar, man freut sich als Fan über den Sieg, die 3 Punkte.
    Aber die Art und Weise, wie seit Wochen nur noch „kick & rush“-artiger Fussball geboten wird – also das fast schon blinde Vorgedresche des Balles auf Haller – statt sauber durchs Mittelfeld zu kombinieren und sich über Außen gute Gelegenheiten zu erspielen, ernüchtert gleichzeitig sehr.
    Ich weiß nicht ob das Eine das Andere bedingt, also die defensive Grundausrichtung bedingt das „hoch-und-weit“ Gekicke oder umgekehrt!? Aber ich weiß, dass es momentan was die Spielweise angeht, kaum Freude macht Eintracht Spiele zu schauen. 🙁
    Klar ist man irgendwo verwöhnt von letzter Hinrunde und natürlich fehlen wichtige Spieler wie Mascarell und Fabian, aber wie schon 1000 mal gesagt: Wieso so ein Angsthasen-Fussball gegen Augsburg, Leipzig usw.?
    Die Angst zu verlieren darf nicht größer sein als die Lust zu gewinnen.
    Ich hoffe, das Kovac in dieser Saison auch mal wieder ein bisschen mehr nach vorne orientiert aufstellt und nicht immer erst auf die 0 hinten guckt. Aber hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott? Funkel bist Du es? 😉

    Das Jovic nicht spielt und somit – wenn es so weitergeht – auch nicht bleibt finde ich nachdem was man bisher von ihm gesehen hat, eine glatte Schande 🙁
    Haller kommt ins Rollen, wenn er so weiter macht, aber mal ab der 60. Jovic rein für Gacinovic z.B.? das muss doch drin sein, besonders nach so kläglich vergebenen Chancen wie gestern…

  6. habe mir eben die erste Halbzeit nochmal angeschaut (gestern „nur“ im Stadion gesehen). Das war eine gute Mannschaftsleistung wenn auch ohne viele Chancen, aber der Ball ist recht gut gelaufen. Falette, Stender Rebic aber auch de Guzmann sind mir sehr positiv aufgefallen. Bei de Guzmann habe ich den Eindruck, er steht immer unter Generalverdacht scheiße zu spielen. Gestern wurde hier im Forum auch gleich wieder über de Guzmann geschimpft obwohl er eine sehr starke erste Hälfte gespielt hat zusammen mit Stender hat das echt gut ausgeschaut. Ohne den Zweikampf und das beherzte Einsteigen (Ballgewinn) vor dem 1:0 von de Guzmann, wäre das Tor nicht gefallen.

  7. auf wahre Tabelle wird diskuitiert. Die meisten sind der Meinung, das Tor von Haller hätte nicht gegeben werden sollen wegen hohem Bein

  8. @7

    Wahrscheinlich die meisten Stuttgarter 😉 Aber ehrlich das ist ja wohl ein Witz, das Tor war absolut okay.

  9. Ich finde den Artikel gut, gibt den Widerstreit gut wieder.

    Fakt ist, dass das Spiel unserer eintr8 nicht wirklich durch guten Spielfluss und feine Spielzüge begeistert, sondern extrem defensiv ausgerichtet ist.

    Die Punkte-Ausbeute ist stand heute soweit in Ordnung, dass es bei einigen hier anscheinend über alle Kritik erhaben ist. Nur, wer das Offensivspiel vernachlässigt darf sich nicht wundern wenn er am Ende zu wenig Punkte hat und absteigt. Erst Recht mit der 3-Punkteregelung.

    Angesichts der zahlreichen personellen Veränderungen in dieser Saison muss man sich darüber im Klaren sein, dass der Spielfluss (noch) nicht da sein kann. Aber eine mutigere Aufstellung und Auftreten darf und muss es insbesondere zu Hause schon sein. Sachliche Kritik muss sein, denn nur wenn man Dinge die falsch laufen offen und ehrlich anspricht, kann man es ändern und verbessern.

    Es wird immer wieder gesagt und geschrieben, dass zwei Drittel der Liga gegen den Abstieg spielt. Was macht da denn den Unterschied aus zwischen den Mannschaft aus die absteigen und denen die dann in der EL spielen???

    Ein Wort zu Kovac und der Kritik gegen ihn. Es ist gar nicht lange her, dass er in den Himmel gelobt wurde. Einer schrieb hier, das er glaube, dass Kovac auch über Wasser gehen könne. Was soll dieser Schwachsinn?! Er ist Trainer und kein Ersatzchristus. Er macht vieles gut, aber sicherlich auch Fehler. Deswegen in jetzt so niederzumachen ist genauso Schwachsinnig. Ich bin der Meinung dass er genau wie die Mannschaft sich noch positiv entwickeln kann und auch muss. Etwas Ruhe und Geduld sollte man da haben.

  10. @9 knorzkopp: bin da bei dir, dass der Artikel den Widerstreit gut wiedergibt. Danke dafür, Laura! Die erste Hälfte fand ich in der Hinsicht richtig katastrophal, als das wir keine einzige Chance rausspielen konnten. Bis zum 16er lief es ja recht ansehnlich. Aber danach fehlt die Kreativität und Reaktionsschnelligkeit eines Fabian. Wie ich ihn vermisse….
    Wozu haben wir eigentlich den Prinzen geholt? Als Torjäger, der er in Las Palmas war, kann man ihn ja vergessen. Wahrscheinlich war das Spiel auf ihn zugeschnitten….Als Führungsfigur? Äää…. Sorry, ich glaube man hat ihn dazu falsch eingeschätzt. Ich wüsste jetzt nicht auf welcher Position er gestern gespielt haben soll.
    Nochmal @9 knorzkopp: und wieder bin ich bei dir, dass man dieser Mannschaft Zeit geben sollte, auch wenn sie nicht vorhanden ist. Im Moment haben wir das Glück, das wir zu Anfang der Saison nocht hatten.
    Unsere Offensivbemühungen fand ich wirklich erschreckend, nachdem wir den 16er erreicht haben und bevor Fallette vom Platz flog. Über eine Stunde keine Chance, konzept- und kreativlos, immer mit den gleichen langen, hohen Bällen über die Aussen, die jeder Abwehrspieler lesen kann….Seltenst ein Direktspiel über die Mitte.
    Dass NK dann noch Defensivkräfte beim Stand von 1:1 reinbringt konnte ich nicht verstehen, aber der Erfolg gibt ihm Recht.
    Ich war so was von happy als Haller dann dieses unglaubliche Ding rein machte. Aber wozu haben wir Jovic, was ist mit Barkok und Besuschkow? Die Vorbereitung ist komplett in Vergessenheit geraten.
    Im Endeffekt ist es ja scheissegal, wie wir spielen, Hauptsache die Punkte kommen. Aber man muss schon ganz schön leiden als SGE Fan…

  11. Die SGE ist keine Pechmarie – siehe gestern-, sie profitiert vom Videobeweis- siehe gestern, siehe Freiburg, sie hat die besten Fans, die auch noch zahlreich kommen, wenn sie zu Hause immer verliert. Wenn sie jetzt noch etwas die Riegeltaktik lockert und ihr nicht mehr als Angriffstaktik nur einfällt Bälle nach vorne auf Haller zu dreschen sondern auch mal kreativere Angriffsvarianten ins Spiel bringt, ist es mir um den Klassenerhalt nicht bange.

  12. Die meisten vergessen auch einfach immer das uns Fabian und Mascarell fehlen!! Die Mannschaftsleistung unter diesen ganzen Umständen im moment ist gut…

  13. Immer lese ich hier in den Kommentaren, wenn wir gewinnen, daß ‚der Gegner nicht gut war‘. Und wenn wir verlieren lese ich ‚und das auch noch gegen einen so schwachen Gegner‘. Anscheinend haben wir bis jetzt nur schwache Gegner gehabt. Dann müssen wir ja die nächsten Spiele, wenn die guten Gegner kommen ständig 5:0 verlieren. Ich fand das gestern 2 Nicht-Abstiegskandidaten auf Augenhöhe gefighted haben. Ein tolles Spiel. Wer aber nur Traumfußball mit Kabinettstückchen und -kombinationen als einzig wares Fußballerlebnis sieht, der war und wird in dieser sehr ausgeglichenen Spitzen-Liga nicht auf seine Kosten kommen. (Abgesehen von dem Haller-Traumtor gestern)

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