Der Ball rollt endlich wieder. Die Saison 2017/18 beginnt für die Frankfurter Eintracht mit dem Erstrunden-Pokalspiel bei TuS Erndtebrück. Beim West-Regionalligisten – der wohl vor der größten Zuschauerkulisse der Club-Historie antreten wird – soll der Grundstein für eine weitere, erfolgreiche Pokalsaison gelegt werden. Das unvergessliche Erlebnis „Endspiel Berlin“ und die damit verbundenen Emotionen und Feierlichkeiten, stecken noch immer tief verankert in den Köpfen von Spielern, Verantwortlichen des Vereins und natürlich den Fans.

DAS wollen die Fans auch in dieser Saison sehen: Pure Emotion nach dem erfolgreichen Einzug ins Endspiel von Berlin!

Es wird wieder ein hartes Stück Arbeit für Kovac-Elf werden, gepaart mit einer ordentlichen Portion Losglück. Das Spiel stellt zugleich den Startschuss für eine hoffentlich sorgenfreie Liga-Runde dar. Um in der wohl stärksten Liga aller Zeiten zu bestehen, muss die SGE abermals zeigen, dass sie über Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft, zu einer Überraschung gut ist. Ein positives Ergebnis in Pokalrunde 1 würde hierzu mit Sicherheit einen nicht unwesentlichen Beitrag leisten. Aufgrund der schon vor Saisonbeginn beginnenden Verletzungs-Misere (Fabian, Salcedo, Mascarell…) besteht in dieser Partie für die zweite Garde die Möglichkeit sich für weitere Aufgaben in der Saison zu positionieren.

Die Partie wird seitens der Eintracht wahrlich nicht als Spaziergang abgestempelt, wie Stürmer Branimir Hrgota und Trainer Kovac kürzlich bekanntgaben.

Der Gegner: Dem TuS Erndtebrück gelang in der Saison 2016/17 der Wiederaufstieg in die Regionalliga West. Mit einem deutlichen 4:1-Erfolg gegen die SGE Wattenscheid im Qualifikationsspiel für den diesjährigen DFB-Pokal, gelang zudem der Einzug in die erste Runde des Pokals. Nach bereits zwei absolvierten Spieltagen stehen die Westfalen im Ligabetrieb auf Rang 10 (2 Remis, Torverhältnis 4:4). Eingespielt ist die Truppe von Coach Florian Schnorrenberg (40) also schon mal. „Die Eintracht ist für uns ein Glückslos“, gab sich der junge Trainer in der FNP erfreut über den Gegner. Es würde eine „Menge Eintracht-Fans“ im Ort geben. Auch hofft er, dass die Rekordkulisse seine Mannschaft beflügeln wird, zudem die Tatsache, dass die Eintracht der größte Gegner sei, gegen welchen die TuS bisher gespielt hat. Im Jahr 2015 verloren die Erndtebrücker in der Höhe verdient gegen den damaligen Bundesliga-Aufsteiger Darmstadt 98. Auch ein Ex-Spieler der SGE befindet sich seit dieser Saison in den Reihen der Erndtebrücker: Linksverteidiger Cedrik Heller wechselte von der U19 der Eintracht zu den Westdeutschen.

Schiedsrichter: Benedikt Kempkes

Ort: Aufgrund Platzmangels im eigenen Stadion findet die Partie im Siegener Leimbachstadion statt. Dort werden bis zu 15.000 Zuschauer – darunter knapp 5.000 Fans der SGE – erwartet. Eine Rekordkulisse für den Amateuerverein.

Datum/Uhrzeit: Samstag, den 12.08.2017 um 15:30 Uhr.

DIE AUFSTELLUNGEN

TuS Erndtebrück

Aubele – Ludmann, Covic, Rente, Jordan – Kadiata, Konaté, Zeller, Mirroche – Nishiya, Valentini

Eintracht Frankfurt

Hradecky – Chandler, Abraham, Russ, Willems – Fernandes, Hasebe – Kamada, Gacinovic – Hrgota, Haller

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8 Kommentare

  1. Zu teuer beim Gehalt , setzt sich nicht gern auf die Bank , ist kein Spieler mit Zukunft . Ich will ihn nicht

  2. Sieht nach ner 5-1-2-2 aus oder?

    Mit Hase variabel zwischen IV und DM

    Gefällt mir auf den ersten Blick, ich bin gespannt wie die Neuen Nikos Philosophie umsetzen

  3. Tawatha? Echt?

    Hab mich ein bisschen auf Willems gefreut, aber Niko sitzt ja näher dran 😉

    Hoffentlich macht er alles richtig.

    Tawatha 3 Vorlagen heute auf Haller

  4. Denke Tatwatha ist der Offensivere von beiden und spielt deswegen. Hätte auch lieber Willems gesehen. Sonst finde ich die Aufstellung top. Fernandes und Hasebe als Abräumer und Kamada und Gacinovic im Mittelfeld kann man nicht besser machen. Einzig Haller und Hrgota könnten etwas in der Luft hängen, aber vielleicht ist es gar nicht so.

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