Sportvorstand Fredi Bobic versucht die Wogen zu glätten.
Sportvorstand Fredi Bobic versucht die Wogen zu glätten.

Die Worte von Vorstandsmitglied Axel Hellmann in Richtung Ex-Vorstandschef Heribert Bruchhagen haben für großen Wirbel gesorgt. Jeder Satz des Juristen in der „Frankfurter Neuen Presse“ muss sich wie ein Peitschenhieb für den neuen Boss des Hamburger SV angefühlt haben. Mit dem Wechsel zum neuen Sportvorstand Fredi Bobic hätten sich seit Sommer Haltung und Einstellung fundamental geändert“, ferner warf er ihm fehlenden Weitblick vor: „Wenn man 30 Jahre im Geschäft ist, richtet man den Blick nicht mehr so auf die Langzeitperspektive, sondern auf die kurzfristigen Erfolge.“ Bruchhagen wehrt sich bei „Sport1“ gegen die harsche Kritik an seiner Person und berichtet von einem bereits geführten Gespräch mit seinem Nachfolger: „Was da behauptet wurde, ist nicht ok. Fredi Bobic hat sich für die Aussagen von Herrn Hellmann bei mir entschuldigt, es war eine absolut perfekte Übergabe“

Der 68-Jährige lobte Bobic für dessen Arbeit bei der Eintracht: „Fredi macht einen super Job bei der Eintracht. Damit ist für mich die Sache erledigt.“ Tatsächlich hat sich bei den Hessen mit Amtsantritt des ehemaligen Bundesligastürmers einiges verändert. Das Team hinter dem Team wurde komplett umgekrempelt, etwa mit Athletiktrainer Klaus Luisser, Dolmetscher Stéphane Gödde, Scout Ben Manga oder dem zweiten Videoanalysten Sebastian Zelichowski. Bruchhagen hatte vor Jahren einmal Jürgen Klinsmann kritisiert, als dieser in der Saison 2008/09 Coach des FC Bayern München wurde und einen großen Betreuerstab mitbrachte: „Wenn das so weitergeht, brauchen wir einen eigenen Bus für die Mannschaft neben der Mannschaft.“

Inzwischen ist es bei den Profiklubs normal geworden, die einzelnen Bereiche mit Fachexperten zu besetzen. Bei der Eintracht ist der Stab inzwischen gar so groß, dass im Flieger ins Trainingslager nach Abu Dhabi kein Platz mehr für die Journalisten ist und diese getrennt vom Team anreisen müssen. Bereits im Sommer im österreichischen Gais standen den 25 Akteuren ebenso viele Mitarbeiter gegenüber. Hellmann hatte auch dazu seine Meinung: Wenn wir da Defizite hatten in der Vergangenheit, müssen wir diesen Themen nun in besonderem Maße Aufmerksamkeit schenken. Ich habe das Gefühl, dass es nicht aus einem Dogma heraus oder aus Prinzip passiert, sondern wegen einer professionellen Berufseinstellung.Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing verpackte bei „Bild“ zuletzt sein Lob für Bobic ebenfalls in eine Kritik Richtung Bruchhagen: „Die Arbeitseinstellung, die Disziplin, die Aktivität, die er entwickelt. Ich glaube, er ist dieses Jahr für Eintracht zwei Mal um die Welt geflogen. Und das was er am Stadion und am Riederwald leistet, das ist enorm. Ich kenne auch andere Arbeitsweisen…“

Lange Zeit blieb es ruhig um Bruchhagen nach dessen Abgang im Sommer. Bobic vermied es jederzeit, auch nur ein böses Wort in dessen Richtung zu senden. Er lobte den Ostwestfalen für dessen Arbeit bei der Eintracht und fuhr die Linie der bescheidenen Worte, zumindest in der Öffentlichkeit, fort. Die vielen Veränderungen, die in Windeseile angestoßen wurden, zeigen jedoch, dass einige Baustellen hinter den Kulissen offen waren. Ob die Sätze von Hellmann und Steubing richtig gewählt waren, lässt sich schwer sagen – sie zeigen allerdings deutlich, dass am Ende der Ära Bruchhagen keine klare Linie mehr vorhanden war. Vor allem der Machtkampf rund um Ex-Coach Thomas Schaaf, als dieser von den Medien und auch intern sehr hart angegangen wurde, hat dem Klub und dem ehemaligen Vorstandsboss lange Zeit nachgehangen, dazu verlief auch die zunächst tiumphal gefeierte Rückkehr von Armin Veh sehr enttäuschend ab. Zuletzt war es gar Sportdirektor Bruno Hübner, der im März Niko Kovac als neuen Coach gegen alle Widerstände durchdrückte.

Und die Frage, die bis heute unbeantwortet im Raum steht: Wollte Bruchhagen überhaupt im vergangenen Sommer aufhören oder wurde er gegangen? Seine schnelle Rückkehr in das Bundesligageschäft lässt tief blicken. Das Ende der fast 13 Jahre lang andauernden Ära war scheinbar schmutziger, als es zunächst den Anschein hatte. Doch können die Worte von Hellmann oder Steubing tatsächlich als Nachtreten definiert werden? Oder musste dieser Weg gewählt werden, um die Arbeit von Bobic besser einordnen und analysieren zu können? Die Antwort darauf muss, so unbefriedigend dies auch sein mag, ein jeder für sich selbst finden.

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32 Kommentare

  1. Also Heri bitte nicht so dünnhäutig sein.Fakten bleiben Fakten.
    Und das Fredi sich für Axel entschuldigt hat glaube ich kein Wort.Im Gegenteil da wäre ich als Axel „not amused“.

  2. Hört mir mit dem scheiß auf! Bringt nur Unruhe rein….. Das ist auch alles unwichtig…..

  3. Die Frage ist ja: Was sollen solche Interviews? Bringen sie irgendeinen Erkenntnisgewinn ?
    Oder nützen sie dem Unternehmen Eintracht Frankfurt ?
    Oder sind sie nur das unprofessionelle Gequatsche eines Mannes, der nicht weiß, dass
    man mitunter auch mal die Klappe halten muss?
    Kann sich jemand vorstellen, dass HB solche Anfurzereien gegen Vorstandskollegen
    abgelassen hätte?
    Du hast recht, sgeler, es bringt nur Unruhe rein, sonst aber auch überhaupt nichts!
    Und das vom großen Vortand AH.
    Ich glaube, dass an der Fundamentalkritik von Olga vor der Saison mehr dran war, als
    man in der gegenwärtigen allgemeinen Euphorie meint.

  4. Hat jemand von euch das Interview mit Hellmann gelesen und nicht nur die Passagen, die die Presse rausgepickt haben?
    Man macht mehr raus als es ist. Denke die Verantwortlichen werden auch schon telefoniert haben.

  5. Dieser Artikel ist echt strange. In der Überschrift heißt es, Bobic habe sich bei HB für Hellmanns Äußerungen entschuldigt. Im Text hingegen wird ausgeführt, warum Hellmann mit seiner Kritik recht habe. Dann schreibt doch bitte in der Überschrift, „überflüssiger Rückzieher“ oder „unverständliche Entschuldigung“. Wenn ihr aber, was den Leser auch wirklich interessiert, mitteilen wollt, was es mit der Entschuldigung auf sich hat, dann erwarte ich: Hat sich Bobic entschuldigt, ja oder nein, oder behauptet das nur Bruchhagen? Zweitens, warum hat er sich entschuldigt. Bobic wird ja irgendwelche Gründe dafür haben oder? Drittens, ob es richtig war sich zu entschuldigen oder nicht. Generell sprechen Alle außer dem Hellmann Fanclub von einem Nachtreten, und das war es auch. Kritik am Boss herunterzuschlucken, so lange er da ist, und auszukotzen, wenn er weg ist, macht einen schlechten Eindruck. Und warum, verdammt nochmal, ist das überhaupt ein Thema. Warum kann Hellmann nicht den Mund halten? Was bezweckt er damit? Das bleibt im Vagen wie alles, was von dem Herrn kommt.

  6. @Detlef: Hätte man so offensiv propagieren können, muss man aber nicht. Fakt ist die Überschrift gibt das wieder, worum es zunächst geht – Bobic hat sich laut Bruchhagen bei ihm entschuldigt für die Worte von Hellmann. Daraufhin wurde von mir aufgezeigt, dass die Aussagen von Hellmann bezüglich der Umstrukturierung Veränderungen so bislang eingetroffen sind, was sich am Team hinter dem Team zeigt. Ob es richtig war sich zu entschuldigen? Ich finde nicht, dass dies meine Aufgabe ist, in einem Artikel zu bewerten – kann ich faktisch nicht untermauern, also tue ich es nicht – während sich die Hellmannaussagen durchaus belegen lassen. Und hierbei auf meine Gefühl zu hören – nunja – ich weiß nicht, ob ich es getan hätte: Ich hätte mit Hellmann das Gespräch gesucht und ihn gebeten, sich nochmal zu überlegen ob die Worte richtig gewählt waren. Aber ob es gut war, dass Bobic nun HB anruft und sorry sagt? Ich bin keiner, der im Hellmann-Fanclub sitzt und diesen Vorgang dennoch unglücklich findet

    Ob sich Bobic tatsächlich bei HB entschuldigt hat? Ich kann es HB nur wünschen, ansonsten könnte es da noch richtig Ärger geben – sollte es Aussagen von Bobic demnächst zu diesem Thema – in Abu Dhabi werden nicht nur wir da hinterher sein – dann wird auch dies hier mitgeteilt. Generell finde ich suchst du die Schuld, dass dies ein Thema ist, bei der falschen Person: Bruchhagen hat doch während seiner Amtszeit oft anklingen lassen, was er von Themen wie Internet, Internationalisierung, etc. hält. Daher – die Suppe wird viel zu heiß gekocht und man kann jetzt hoffen, dass mit der Aussage von HB, die hoffentlich von FB noch bestätigt wird (weil sonst gehts in die nächste Runde…) spätestens in drei Tagen alles vorbei ist.

  7. GrabbiGrabbi: Nur dumm Gebabbel! Was soll der überflüssige Artikel. An den Taten sollen sich alle messen lassen. Ansonsten: Mund halten! Der Zusammenhalt macht die neue Eintracht, Und dann:
    Die Euphorie des Augenblicks, da passieren nun solche Interviewes, wie zuletzt von Steubing und Hellmann.
    Ich gestehe: Auch ich bin froh über die Veränderungen und den Wechsel zu Bobic. Der war schon nötig.
    Bruchhagen war sehr altbacken und seine Ansichten verstaubt. Und Herr Hellmann kann jetzt einmal beweisen, was er drauf hat und sich um einen neuen Hauptsponsor bemühen. Dann, mit Abstand von zwei, drei Jahren, kann man solche Interviews geben. Im Gegensatz zu Bruchhagen, haben die Herren ja noch nicht so viel vorzuweisen.
    Und lieber Christopher, nicht solche peinlichen Artikel. Der ist ja fast schon beleidigend für Bobic.

  8. @Grabbi: Was ist peinlich für Bobic? Dass in dem Artikel sein jetziges Wirken gelobt und benannt wird? Verstehe ich nicht, was da peinlich für Bobic sein soll…?

  9. GrabbiGrabbi: Peinlich ist der Artikel als solches. So habe ich es geschrieben. Bruchhagens Vertrag wurde nicht verlängert. Deshalb ist er ausgeschieden. Ein Jahr später kam Bobic. Er hat mit dem Vorgang, der hier diskutiert wird, nichts zu tun. Ergo muss er sich auch für rein gar nichts entschuldigen. Dein Bericht steht unter der Rubrik „Hintergrund“. Wenn Du über solche Sachverhalte schreibst, solltest Du zunächst einmal genau recherchieren. Es wird ein Zusammenhang zwischen Bobic und dem Ausscheiden von Bruchhagen hergestellt, für den Bobic sich entschuldigen muß, wenn auch nur qua Amt. Das ist doch Käse.
    Das Thema hätte man aufgreifen müssen, als feststand, dass Bruchhagen aufhört. Dann als sich der Vorstand neu strukturierte.
    Thema jetzt: Wie geht man mit verdienten Mitarbeiten um, die Ausscheiden. Hat mit Fußball gar nichts zu tun.

  10. GrabbiGrabbi Ich sehe ja gerade, der Käse kommt aus dem Kicker. Dann bitte richtig zitieren.

  11. Mit Hellmann werde ich wohl nie warm werden. Habe ihn, wenn ich in live gesehen habe bei Auswärtsspielen nur als dahinfletzenden Flegel erlebt ohne Manieren. Die Interviews haben mitunter Inhalt, aber dann wieder nachtreten nach dem Motto „hätte man mich machen lassen, spielten wir längst CL“! Der jetzige Erfolg ist eine Moment Aufnahme und hat auch viel mit Spiel- und Ergebnisglück zu tun. Wenn wir in den nächsten 5 Jahren absteigen, müssen zig Leute entlassen werden und nicht nur die neuen vom Team neben dem Team. Klar ist HB die letzten Jahre etwas eingeschlafen und Emporkömmlinge wollen zeigen wie toll sie sind, aber ich erwarte in solchen Positionen auch Stil und Kinderstube.

  12. In der Sache hat Hellmann vermutlich recht. Besser wäre es gleichwohl Bobic für seinen Weitblick zu loben und das Nachtreten in Richtung Bruchhagen zu unterlassen. Es ist eine Stilfrage. Mich persönlich nervt aber auch Bruchagens ständiger Eigenlob, dass er einen ach so gesunden Verein hinterlassen hat. Ihm fehlte bei allen Verdiensten um die Eintracht einfach die Idee für die Zukunft.

  13. Ich glaube wir brauchen wieder BL um die Nerven hier zu berühigen.
    Es gibt auch m.e. hier kein Zwang zum lesen oder schreiben.
    Happy 2017

  14. Schon jetzt sieht man, was das Ausscheiden Bruchhagens alles nach sich zieht: Unprofessionelles Verhalten und unkollegiales Nachkarten.
    Wie auch immer Bruchhagens „letzte Worte“ waren („macht das mal wenn ich weg bin“), seine Bilanz war angemessen und unter dem Strich steht die Übergabe eines Vereins, die alles andere als marode, chaotisch oder sonst wie undurchsichtig gewesen war. Die SGE wurde solide, transparent und finanziell gesund übergeben.
    Dass bei zwei Abstiegen in diesen Jahren nicht alles glänzte, muss uns AH nicht erklären.
    Kovac`s Predigt über Demut und Bescheidenheit (die ich sehr unterstütze) möchte ich noch zwei weitere Attribute hinzufügen: Dankbarkeit und Souveränität.
    Bobic, den auch ich recht kritisch hier begrüßt habe, macht derzeit vor, wie es geht: Weil keiner gefeit davor ist, Fehler zu begehen, weiß man den Sachverhalt richtig einzuordnen und bedankt sich beim Vorgänger für die geleistete Arbeit. Man sieht sich im Leben immer zweimal.
    AH hätte die Aussagen und die Botschaft seines Interviews gewiss auch gemäßigter, neutraler und ohne persönliches Nachkarten formulieren können, ohne Gefahr laufen zu müssen, inhaltlich defizitär zu sein.
    AH wirkt abermals nicht loyal und auch ich werde mit ihm nicht warm.

  15. Für mich ist das vom Stil her billiges Nachtreen von Hellmann. In eineigen Punkten hat er sicher recht ( auch wenn für mich Heri eine Menge positive Punkte auf seiner Seite hat ), aber das sollte intern bleiben. Und ich bleibe dabei: Wenn das alles so stimmt, häte der restliche Vorstand ( auch Hellmann ) und der Aufsichtsrat einschreiten müssen.

  16. Hier wurde schon fast alles feäußert. Aber auch ich muss sagen, dass die Art und Weise wie sich Hellmann und Steubing immer wieder zu Wort melden auch bei mir eher den Eindruck erweckt, dass die Zwei zu oft meinen, sich mal wieder mit irgendeinem Thema in der Öffentlichkeit positionieren zu müssen, da seit ihrem letzten Statement schon wieder soviel Wasser den Main runter geflossen ist. Für mich sieht Souveränität ganz anders aus.

  17. Hellmann, Steubing und Fischer verursachen immer wieder dieses unangenehme Gdfühl sich fremdschämen zu müssen. Das ärgert mich, denn es gibt so viel gutes über die Entwicklung und die Planungen bei der Eintracht zu sagen. Sie verpassen es dabei immer wieder, die Eintracht als wirklich professionell geführt darzustellen.

  18. Da nun der „Bremser“ für Langfristiges nicht mehr da ist (Meinung Hellmanns) kann Hellmann jetzt liefern und zeigen was er kann. Ausreden gelten nicht mehr. Apropro. Wollte Hellmann nicht eine Zusammenarbeit mit Abu Dabi anstreben oder mit Japan? Jetzt kommt China dran. Mal schauen, ob es klappt;)
    Durch die Aussage Hellmanns ist nun dieser stärker im Blickpunkt und muss liefern.

  19. @Kafka: Völlig korrekt! Hellmann hat die Messlatte nun hoch angelegt – und beim Thema Hauptsponsor wird er stark gefordert sein. Ebenfalls vermisse ich noch immer die angekündigten – ich glaube acht waren es – Premiumpartner. Da ist ebenfalls noch nicht viel bei rumgekommen. Daher: Jetzt ist es an der Zeit, zu liefern. Ein weiteres Notjahr mit Krombacher (obwohl die ja echt unser Erfolgssponsor sind 😉 kann er nicht mehr als Erfolg verkaufen…

  20. Krombacher kann bleiben. Die sind unser Glücksbringer, das ist mehr wert als ein besserer Sponsorvetrag 😉

  21. Kovac von Hübner gegen alle Widerstände eingebracht?

    In der Euphorie gehen gerade mal wieder an allen Ecken die Fakten unter: Hübner drängte auf Kosta Runjaic – der Aufsichtsrat zeigte Hübner daraufhin sehr deutlich die Grenzen seiner Machtkompetenz auf. Kovac hingegen war schon früher von Bruchhagen wie auch von Hübner der gewollte Mann, welcher seinerzeit hingegen noch anderweitig unter Vertrag stand.

  22. @Steilpass: Es stimmt, dass Runjaic auch zu Gesprächen da war und es eine Verbundenheit zu Hübner gab. Allerdings war Kovac schon im Sommer dessen Favorit – aber im März gab es da doch erhebliche Zweifel. Ob er von Bruchhagen der gewollte Mann war? Die Information höre ich heute tatsächlich das erste Mal. Bislang wurde von den Verantwortlichen hauptsächlich hervorgehoben, dass Hübner ihn voll durchgesetzt hätte. Aber gut – auch da kann es verschiedene Informationen geben. Dass der AR Hübner gemaßregelt habe bzgl. Runjaic lese iach aber wie gesagt das erste Mal…

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  24. Viele , die jetzt AH kritisieren , haben in den letzten Jahren berechtigte Fragen gestellt:
    warum ist bei anderen Vereinen etwas möglich , was bei uns nicht möglich ist ?
    warum sind wir wirtschaftlich „grundsolide“ , haben aber kein Geld für Transfers ?
    warum entwickeln wir zu wenig Talente aus dem eigenen Nachwuchs ?
    usw. usf ?
    Herry hat seinen verdienten Platz bei und für die Eintracht ! Fakt ! – aber er ist natürlich kein Heiliger und als normaler, wenn auch verdienstvoller Mensch muss er einfach ertragen, dass die Punkte, die nicht so gut waren auch benannt werden.
    Nicht mehr aber auch nicht weniger. Für alle auch nochmals zur Erinnerung , wenn alles so goldig und richtig war unter HB , warum hätte man dann „jeden Stein umdrehen“ müssen ?
    Also , eigentlich ist nichts passiert. Hätte nicht gedacht , dass HB so dünnheutig ist.
    lasst uns aber wieder über das hier und heute reden.
    Forza SGE !

  25. Ob Hellmann es nötig hatte, solche negativen Details über
    Bruchhagen zu erwähnen, kann man sicherlich diskutieren.
    Dass er aber langsam die Nase voll hatte von dem ständigen
    Eigenlob Bruchhagens, auch jetzt in Hamburg, kann ich gut verstehen.
    Es ist einfach nicht wahr, dass Bruchhagen eine wirtschaftlich
    gesunde und für die Zukunft gerüstete Eintracht AG übergeben hat.
    Wir sind total abgebrannt und beinahe in Liga 2 gelandet !
    Nur der Glücksfall Kovac und die kreative, international ausgerichtete
    Arbeit von Bobic haben uns am Leben erhalten und uns eine Perspektive
    gegeben.
    Oder kann sich z. B. irgend jemand ernsthaft vorstellen, wie Bruchhagen
    mit Real und Chelsea verhandelt hätte?

  26. Ich sehe aktuell lediglich eine erneute Bestätigung, dass bei der Neuausrichtung für eine prosperierende Post-Bruchhagen-Ära der Eintracht auf jeden Fall noch 3 Figuren entsorgt werden müssten…

  27. @27. Block 17
    „Oder kann sich z. B. irgend jemand ernsthaft vorstellen, wie Bruchhagen
    mit Real und Chelsea verhandelt hätte?“

    Ich kann und möchte Dir nicht widersprechen. Aber noch weniger kann ich mir Obiges bei Hellmann oder Steubing vorstellen, geschweige denn bei unserem „Präsidenten“.

  28. Zizou,
    Du hast ja Recht.
    Aber Steubing als AR hat mit dem operativen Geschäft der AG genau so wenig zu tun wie unser
    Präsident des Vereins, der für die Turner und Schachspieler da ist.
    Also „mildernde Umstände“.
    Hellmann allerdings scheint international (leider)noch ein Niemand zu sein.

  29. Ist doch egal, ob sich Bobic für Hellmann-Geschwätz entschuldigt hat. Wenn es so sein sollte, ehrte das Bobic und würde zeigen, dass er nicht nur sein Fach versteht, sondern über eine gewisse Reife (Altersweisheit wäre jetzt übertrieben.) verfügt.

    Wenn ein Spieler wie Russ verbal mal über´s Ziel (Ansichtssache) schießt … uihuihuih!!! Wenn die Steubings und Hellmanns aus ihren Löchern kommen, weil am Riederwald/Sportfeld mal wieder die Sonne scheint, und Sprüche klopfen passiert nichts. Das Privileg von Sonnenkönigen? Einer Lame Duck in den müden Arsch (nach)zutreten finde ich jetzt auch nicht so toll.

    Für Herrn Hellmann von unserem Frankfurter Bub:

    “ Der Worte sind genug gewechselt,
    Laßt mich auch endlich Taten sehn!
    Indes ihr Komplimente drechselt,
    Kann etwas Nützliches geschehn. „

  30. Um es kurz zu machen: Schließe mich den beiden Kommentaren von „FPS Paul“ uneingeschränkt an, und auch den guten Wünschen zum neuen Jahr!
    Was hinter uns liegt, ist – Gott sei Dank! – vorbei; es geht um die Mannschaft, und mit der können wir doch wirklich sehr zufrieden sein, erfreuen wir uns an ihr.
    Schlechte Stimmung hatten wir lange genug, darum: Ball flachhalten!

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