Attila

„Kieck mal da ist Attila!“ Die Balljungen vom Berliner Amateurklub 1.FC Lübars drängten sich sofort um Falkner Norbert Lawitschka und seinen imposanten Begleiter. Etwa zwei Stunden vor dem Anpfiff des DFB-Pokalfinales zwischen der Eintracht und dem FC Bayern München im April 2006, waren die beiden im Berliner Olympiastadion angekommen.

Eintrachts lebendes Maskottchen, Steinadler Attila, ist in aller Munde und so populär wie kein anderes Maskottchen der Fußball-Bundesliga. Wofür der Kölner Geißbock lange Jahre und die Hilfe einer professionellen Marketingagentur benötigte, gelang dem zwei Jahre jungen Prachtexemplar aus dem Hanauer Wildpark „Alte Fasanerie Klein-Auheim“ innerhalb von nur einer Saison.

„Ich hätte im Traum nicht daran gedacht, dass Attila und ich mal so prominent werden“, ist Falkner Norbert Lawitschka regelrecht fassungslos über den Hype, den sein gefiederter Schützling ausgelöst hat. Besonders vor dem letztjährigen Pokalfinale ging es rund. Da setzte ein regelrechter Wettlauf der Hörfunkstationen ein. Es ging darum, wer den Adler nach Berlin bringen dürfe. Bei der Eintracht entschied man sich dafür, Attila selbst in die Bundeshauptstadt zu bringen, denn seit der vergangenen Saison ist der majestätische Greifvogel offizielles Maskottchen der Mannschaft und Fans der Adlerträger und soll kein Dasein als „Vermarktungs-Objekt“ fristen.

Seit der Saison 2006/07 ist Attila, der zusammen mit Stürmerstar Francisco Copado sogar schon im ZDF-Sportstudio auftreten durfte, bei allen Bundesliga- und weiteren Heimspielen der Eintracht im Waldstadion zugegen. Ja, es gibt sogar eine eigene Autogrammkarte von ihm – mit Greif-Abdruck (Greif = Fuß).

Man kann Attila sogar „mieten“. Für den Pauschalpreis von 215 Euro kommen er und Norbert Lawitschka in Schulen und Kindergärten im Umkreis von 50 Kilometern um Frankfurt und innerhalb des Ballungsraumes Rhein-Main (Anfahrtswege darüber und Firmenbuchungen bedürfen gesonderten Vereinbarungen) hinaus. Unter dem Motto „Attila on Tour“ erfahren die Kinder und Jugendlichen dann, wie Attila lebt, was er frisst und vieles mehr.
(Auszug von eintracht-frankfurt.de)

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